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SAP räumt unangemessene Downloads ein

Daten seien von der Tochter TomorrowNow nicht zu SAP gelangt

SAP hat zu Oracles Vorwürfen des Datendiebstahls Stellung bezogen und räumt "einige unangemessene Downloads" bei der Tochter TomorrowNow ein. SAP hatte keinen Zugriff auf Materialien, die TomorrowNow von den Oracle-Websites heruntergeladen hat, so das Unternehmen.

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Oracle hatte seinen Rivalen im März 2007 verklagt, SAP habe Diebstahl in großem Stil begangen, so der Vorwurf, der später um Urheberrechts- und Vertragsverletzung im großen Stil erweitert wurde.

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Der US-Konzern Oracle wirft SAP konkret vor, dass Angestellte des SAP-Tochterunternehmens TomorrowNow Log-Ins von Oracle-Kunden genutzt hätten, um Tausende von Softwareprodukten und andere vertrauliche Dokumente von Oracles Servern herunterzuladen und zu nutzen. Außerdem sei Oracles Lösung zur Anpassung der PeopleSoft-Software an die neuen Sommerzeitregelungen in den USA von SAP gestohlen worden. Dabei seien in der angeblich kopierten Version von SAP TomorrowNow sogar kleine Fehler enthalten, die Oracle erst später in seinem Code beseitigte.

SAP bezog zu den Vorwürfen nun Stellung und hat auf Oracles Klagen bei dem zuständigen US-Bezirksgericht eine Antwort eingereicht. Darin betont SAP, dass TomorrowNow berechtigt war, im Auftrag seiner Kunden Material von der Oracle-Website zu laden. Gleichzeitig räumte SAP ein, dass TomorrowNow einige Fehlerbehebungen und Wartungsdokumente in unangemessener Weise heruntergeladen habe. SAP stellte dabei aber klar, dass die Materialien auf separaten, eigenständigen Systemen von TomorrowNow verblieben seien und dass SAP über seine Tochtergesellschaft keinen Zugriff auf geistiges Eigentum von Oracle gehabt habe. Wichtig in Bezug auf die von Oracle angeführten Vorwürfe von Urheberrechtsverletzungen.

"Für mich ist selbst ein einziger unangemessener Download inakzeptabel und wir bedauern diesen Vorfall sehr", kommentiert SAP-Chef Henning Kagermann die Angelegenheit. "Ich möchte unseren Aktionären, Kunden, Partnern und Mitarbeitern versichern, dass SAP jede Abweichung von den hohen Grundsätzen, die wir für alle unsere Geschäfte definiert haben, sehr ernst nimmt, egal wo sie stattfindet und sei sie noch so begrenzt. Als ich von diesem Vorfall erfuhr, habe ich umgehend Maßnahmen eingeleitet, um die Kontrolle über den Geschäftsbetrieb von TomorrowNow zu verstärken und gleichzeitig sicherzustellen, dass TomorrowNow-Kunden auch in Zukunft einen ausgezeichneten Service erhalten."

TomorrowNow lade häufig Wartungsmaterial von der Oracle-Website herunter - für und im Auftrag von Kunden, die sich für eine Fremdwartung ihrer vorhandenen Oracle-Anwendungen entschieden haben. Drittanbieter für Softwarewartung wie TomorrowNow sind davon abhängig, dass ihre Kunden - in diesem Fall Unternehmen, die Oracle-Software einsetzen - es ihrem Dienstleister erlauben, mit Hilfe des Kundenpasswortes auf Wartungsmaterial zuzugreifen, um so Wartung und Service für die Oracle-Applikationen beim Kunden leisten zu können. In diesem Zusammenhang sei es aber zu einigen unangemessenen Downloads durch TomorrowNow gekommen, so SAP.

Der Konzern reagiert darauf mit Veränderungen bei TomorrowNow an. Mark White, einst Chief Operating Officer und Chief Financial Officer von SAP America, wurde zum Executive Chairman von TomorrowNow ernannt. Er wird das Geschäft von TomorrowNow inklusive entsprechender Compliance-Programme leiten. Andrew Nelson, CEO von TomorrowNow, wird künftig an Mark White berichten. Zudem soll es Schulungen für die TomorrowNow-Mitarbeiter geben, um das Verständnis und Wissen über Verhaltensregeln und Richtlinien sicherzustellen.

Nachdem Oracle die Klage gegen SAP ach öffentlich ausschlachtet und auf einer Website dokumentiert, hat sich auch SAP entschlossen, unter tnlawsuit.com eine Website zum Verfahren einzurichten. Am 4. September werden die weiteren Schritte in dem Verfahren vor Gericht besprochen.

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/nsm02 03. Jul 2007

johnmcwho 03. Jul 2007

Es ist richtig und legetim das ein Unternehmen Service anbietet und auf Daten eines...

typhoon 03. Jul 2007

mich wundert eh daß des ganze net als terrorismus an der urheberrechtsbranche betitelt...

res 03. Jul 2007

Upps, war ja garnicht mein Mediaserver, sondern eine Tauschebörse! ;) Die Beschreibung...


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