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IAccessible2 für mehr Barrierefreiheit

IBM spendet Software-Schnittstellen an die Free Standards Group. Die Free Standards Group (FSG) wird sich stärker dem Thema Barrierefreiheit widmen und von IBM gespendete Software-Schnittstellen als offenen Standard weiterentwickeln. IAccessible2 soll es Entwicklern erleichtern, ihre Applikationen so zu gestalten, dass sie über spezielle Software für Menschen mit Behinderungen bedient werden kann, unabhängig vom verwendeten Betriebssystem.
/ Jens Ihlenfeld
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Behinderte sollen mit IAccessible2 leicht mit modernen Benutzerschnittstellen umgehen können, wie man sie in modernen Browser-Applikationen findet, die AJAX oder DHTML nutzen. Auch Desktop-Applikationen auf Basis des OpenDocument-Formats (ODF) sollen damit leichter zugänglich werden.

Die von IBM gespendeten Schnittstellen sollen künftig in der Accessibility-Arbeitsgruppe der Free Standards Group(öffnet im neuen Fenster) ein neues Zuhause finden. Dort arbeitet man seit 2004 an entsprechenden Lösungen für Linux, vor allem, um ODF-basierte Software zu entwickeln, die den Kriterien in Sachen Barrierefreiheit in Behörden und Regierungsorganisationen entspricht.

Die neuen Schnittstellen arbeiten auch unter Microsoft Windows und sollen den Aufwand zur Einbindung von Hilfe-Techniken wie Screen-Readern auf anderen Plattformen einschließlich Linux deutlich vereinfachen.

Unterstützt wird die Free Standards Group dabei unter anderem von Freedom Scientific, GW Micro, IBM, der Mozilla Foundation, Oracle, SAP und Sun Microsystems, die sich auch an der Entwicklung beteiligen wollen.


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