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SAP kauft Business Objects für 4,8 Milliarden Euro

Zusammenschluss mit französischem Anbieter von Business-Intelligence-Lösungen. Bislang hatte SAP anders als Konkurrent Oracle auf große Übernahmen verzichtet, doch nun kündigte der Walldorfer Konzern die Übernahme des französischen Software-Unternehmens Business Objects an. Insgesamt bietet SAP rund 4,8 Milliarden US-Dollar für das Unternehmen.
/ Jens Ihlenfeld
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Das Management von SAP und auch Business Objects haben sich bereits auf die Übernahme verständigt, der Verwaltungsrat von Business Objects hat der Vereinbarung zugestimmt und geht davon aus, dass er den Aktionären von Business Objects die Annahme des Angebots empfehlen wird, sobald bestimmte regulatorische Voraussetzungen erfüllt sind. SAP bietet 42,- Euro je Aktie von Business Objects, rund 20 Prozent über dem letzten Börsenkurs. Insgesamt liegt das Transaktionsvolumen bei etwas mehr als 4,8 Milliarden Euro.

Business Objects hat seinen Hauptsitz in Paris und bietet Business-Intelligence-Lösungen (BI) an und zählt rund 44.000 Kunden weltweit. "Business Objects unterstützt Unternehmen dabei, ihre Arbeitsweise durch den Einsatz intelligenter Informationen weiterzuentwickeln", erläutert Bernard Liautaud, Chairman und Gründer von Business Objects, das Geschäft seines Unternehmens. Er geht davon aus, durch den Zusammenschluss mit SAP die Reichweite der Business Intelligence um ein Vielfaches erweitern zu können.

SAP und Business Objects planen, alle zusätzlichen Umsatzmöglichkeiten und Synergieeffekte auszuschöpfen, heißt es in der Ankündigung der beiden weiter. Details zu den Produkten, der Marktausrichtung und weiteren Aspekten sollen aber erst nach Abschluss der Transaktion bekannt gegeben werden. Keines der beiden Unternehmen plant signifikante Restrukturierungen im Zuge der Transaktion.


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