SAP schweigt

Walldorfer wollen sich aggressiv verteidigen

Vorerst will SAP sich nicht zu den Vorwürfen von Oracle, SAP habe Oracle bestohlen, äußern. Das bedeutet aber nicht, dass SAP sich nicht gegen Oracles Anschuldigungen zur Wehr setzen wird.

Artikel veröffentlicht am ,

Der US-Softwarekonzern Oracle hat seinen deutschen Konkurrenten SAP Ende der vergangenen Woche verklagt. Man habe entdeckt, dass sich SAP systematisch und illegal an Oracles computergestütztem Support bediene und auf diesem Weg tausende proprietäre und urheberrechtlich geschützte Produkte und anderes vertrauliches Material stehle, ist in Oracles Klageschrift zu lesen. Mit anderen Worten, und dies steht auch in der Klageschrift: SAP-Mitarbeiter haben auf die passwortgeschützte Kundenwebsite von Oracle zugegriffen und dort bereitgestellte Inhalte heruntergeladen.

SAP reagiert bislang nur mit knappen Worten auf die Anschuldigungen. Der Konzern wolle sich aggressiv gegen die Vorwürfe zur Wehr setzen, sich aber in erster Linie auf die Auslieferung neuer Produkte konzentrieren, so SAP. Darüber hinaus will SAP zu diesem Zeitpunkt keine Stellungnahme abgeben, offenbar will der Waldorfer Softwarekonzern seine Verteidigung zunächst in Ruhe ordnen und Oracle nicht den Gefallen tun, in eine offene Schlacht einzusteigen. Oracle nutzt die Klage auch als PR-Instrument.

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Honeywell 26. Mär 2007

Verkauft SAP nicht seine Produkte direkt mit einer (oder mehrere) Oracle Datenbank(en)?!

Wirtschaft 26. Mär 2007

da wird eine erfolgreiche Geschäftsidee adaptiert um nationale Kunden über den Tisch zu...

schlapphut 26. Mär 2007

Also soviel wie die alleine aus dem internationalen Kommunikationsdatenverkehr...



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