Bundesregierung plant Behörden-Notruf 115
An sieben Tagen in der Woche sollen Experten unter der Nummer 115 rund um die Uhr erreichbar sein und bei Problemen helfen, ganz gleich ob es um ein Schlagloch oder Probleme mit Antragsformularen geht. Voraussetzung dafür sei, dass alle Behörden von Bund, Ländern und Kommunen miteinander vernetzt werden.
Verantwortlich für das Projekt des Behördennotrufs ist laut Hamburger Abendblatt(öffnet im neuen Fenster) das vor kurzem von Wissenschaftlern und Unternehmen wie IBM, Microsoft und SAP gegründete Isprat-Institut. Der Name steht für "Interdisziplinäre Studien zu Politik, Recht, Administration und Technologie". Auf dessen zum Teil noch unfertiger Website(öffnet im neuen Fenster) findet sich ein Entwurf für das Projekt Einheitliche Rufnummer 115 für Verwaltungsdienstleistungen(öffnet im neuen Fenster) .
Dem Projektentwurf zufolge soll der Projektbeginn spätestens am 1. März 2007 erfolgen. Das Vorbild kommt aus den USA, hier steht in einigen Städten mit der 311 eine einheitliche Behördenrufnummer bereit.
Wie das Hamburger Abendblatt weiter berichtet, soll die Rufnummer 115 in zwei bis drei Jahren funktionieren und Experten in 171 Sprachen zur Verfügung stehen.



