Die beiden ersten Versuche der Planetary Society mit segelnden Satelliten waren nicht von Erfolg gekrönt. Mit der Mission Lightsail-2 will die Gesellschaft zeigen, dass der Segelantrieb im All funktioniert. Bisher läuft alles nach Plan.
Nach dem ersten erfolgreichen Flug konnte Stratolaunch keine Aufträge für das Trägerflugzeug erhalten. Mittlerweile plant das Unternehmen laut internen Quellen, die Operation einzustellen und erwägt Strategien, aus dem Geschäft auszusteigen. Der Flieger bleibt dafür im Hangar.
Die US-Luftwaffe hat ein Lasersystem zum Abfangen von Raketen getestet, das künftig auch in Flugzeugen montiert werden könnte. Das System hat aber einen Nachteil: Bei schlechtem Wetter ist es nur bedingt einsatzfähig.
Luft zum Atmen und Biomasse zum Essen sollen auf langen Raumflügen von Algen in einem Bioreaktor erzeugt werden. Das DLR will ein solches System auf der ISS testen. Eine Rakete von SpaceX soll es am 4. Mai auf die Raumstation bringen.
Das nächste private Raumfahrtunternehmen aus China ist startklar: Onespace will in den kommenden zwei Wochen erstmals eine Rakete in die Erdumlaufbahn schießen.
Einige Monate nach dem Tod des Gründers Paul Allen hat das Unternehmen Stratolaunch seine Geschäftsstrategie verändert: Es will sich auf Raketenstarts von seinem Riesenflugzeug aus konzentrieren und stellt die Entwicklung eigener Raketen ein. Damit einhergeht eine drastische Verringerung der Zahl der Mitarbeiter.
Das Raketenfahrzeug ist verkauft, aber das Projekt wird nicht eingestellt: Ein Investor hat das Bloodhound Project übernommen und will es weiterführen. Ziel ist, mit dem Auto 1.000 Meilen pro Stunde zu fahren.
Es sollte schneller fahren als jedes Auto zuvor und sogar schneller sein als der Schall. Es war aber langsamer als die Pleite: Das britische Bloodhound Project ist insolvent.
Start und Landung in Vandenberg: Das US-Raumfahrtunternehmen SpaceX hat erstmals eine Falcon-9-Rakete auf kalifornischem Festland landen lassen. Außerdem gibt es einen Termin für den ersten bemannten Flug zur ISS.
Die USA haben SpaceX und Blue Origin, China hat Landspace: Das private chinesische Raumfahrtunternehmen hat den ersten Start einer Rakete für dieses Jahr angekündigt. Der Nachfolger ist schon in Arbeit.
Online auf dem Boot in der Karibik oder im Flugzeug über dem Atlantik das Internet nutzen: Dafür hat das US-Raumfahrtunternehmen SpaceX einen Satelliten für die Datenkommunikation ins All geschossen. Telstar 19V ist - fast - der schwerste Nachrichtensatellit im Orbit.
ISS, Mond, Mars: Die Ziele, die sich sowohl offizielle als auch private Raumfahrer gesteckt haben, sind hoch. Doch es sind längst nicht mehr nur die Agenturen wie Nasa oder Esa, die das Geschehen bestimmen, sondern vor allem zwei Privatunternehmen mit ambitionierten Chefs. Ein Buchauszug.
Im Norden Thailands harren zwölf Jungs und ihr Trainer in einer Höhle auf Rettung. Elon Musk will sie mit einem kleinen U-Boot herausbringen lassen. SpaceX-Mitarbeiter bauen es aus einer Treibstoffleitung der Falcon-9-Rakete.
Die US-Raumfahrtbehörde Nasa hat ihre Pläne für die neue Rakete SLS geändert. Diese wird mehr Missionen als geplant in der schwächsten Konfiguration fliegen. Grund ist paradoxerweise eine zusätzliche Finanzhilfe des US-Kongresses für die Nasa.
Weil eine US-Behörde ihre Aufgabe plötzlich ernst nimmt, darf SpaceX nur noch eingeschränkt Bilder aus dem Weltall übertragen: Dafür brauchen private Raumfahrtunternehmen eine Lizenz der US-Behörde NOAA. Der sei bisher nicht aufgefallen, dass Raketen Bilder aus dem All übertrügen, sagte eine NOAA-Vertreterin.
Fliegt die Ariane in Zukunft mehr als nur einmal? Nachdem das US-Raumfahrtunternehmen SpaceX die erste Stufe der Rakete Falcon 9 sicher landet und wiederverwendet, beschäftigen sich auch die Europäer mit Mehrwegraketen. In zwei Jahren soll erstmals ein Demonstrator starten.
Triebwerkstest in der kommenden Woche, Start Ende des Monats: SpaceX bereitet den Erstflug seiner Schwerlastrakete Falcon Heavy vor. Erst muss aber eine andere Rakete des Raumfahrtunternehmens fliegen.
Montiert auf einer Halterung, zwischen den beiden Teilen der Nutzlastverkleidung der Falcon Heavy: So zeigen Fotos, die Elon Musk auf Instagram veröffentlicht hat, das Elektroauto Tesla Roadster, das mit der Rakete von SpaceX in wenigen Wochen zum Mars fliegen soll.
SpaceX-Chef Elon Musk ist überzeugt, dass durch die Wiederverwendung von Raketen und anderen Raumtransportern die Kosten in der Raumfahrt gesenkt werden. Das US-Raumfahrtunternehmen schickt erstmals zwei gebrauchte Komponenten zur ISS.
Um eine spektakuläre Inszenierung ist Elon Musk ja nie verlegen: Bei dem gerade verschobenen Erstflug soll die neue SpaceX-Rakete ein Elektroauto von Tesla ins Weltall bringen. Ziel ist der Mars.
SpaceX hat erneut den Termin für den Erstflug der Falcon Heavy verschoben: In diesem Jahr wird die Rakete, die schon 2013 das erste Mal fliegen sollte, nicht mehr abheben.
Lutz Kayser wollte schon in den 1970er Jahren tun, was Elon Musk erst vor zehn Jahren geschafft hat: mit einer privaten Firma Raketen bauen und Satelliten starten. Im Alter von 78 Jahren ist er auf einer Insel im Pazifik gestorben.
/12Kommentare/Ein Nachruf von Frank Wunderlich-Pfeiffer
Vor 60 Jahren versetzte die Sowjetunion den Westen in helle Aufregung: Sie hatte zum ersten Mal ein von Menschen konstruiertes Objekt in die Erdumlaufbahn geschossen. Aber den Amerikanern machte dabei nicht nur zu schaffen, dass sie den Wettlauf ins All verloren hatten.
Größere Raumschiffe brauchen größere Raketen. Die Sojus-Rakete ist für das neue Federazija-Raumschiff zu klein und bekommt deswegen einen Nachfolger. Wegen der Geldknappheit in Russland ist daran nicht alles neu.
Mit Falcon-9-Rakete und Dragon-Kapsel: HPE hat einen seiner Supercomputer zur ISS befördert. Er soll ein Jahr lang im Dauerbetrieb getestet werden. Später will HPE ihn für künftige Mars-Missionen bereitstellen.
SpaceX bekommt weitere Konkurrenz. Ein ehemaliger Mitarbeiter hat ein eigenes Raumfahrtunternehmen gegründet und will künftig Satelliten günstiger ins All transportieren. Ein Test der Trägerrakete verlief erfolgreich.
Update Vier Jahre lang haben Bremer Studenten getüftelt, getestet und gefeilt. Nun hebt ihre mit Kerzenwachs angetriebene Rakete ab. Der Start wird im Internet live übertragen.
Alle Systeme auf Go: Das US-Raumfahrtunternehmen SpaceX fliegt wieder zur ISS. Die Raumfähre bringt ein neues Modul zur Raumstation. Die Rakete soll zur Erde zurückkehren und stehend landen.
Premiere bei Blue Origin: Gründer Jeff Bezos hat Journalisten Zutritt zum Unternehmen gewährt. Dabei kündigte er den Start der kommerziellen Weltraumausflüge an.
Die Firma Escape Dynamics wollte einen mikrowellenbetriebenen Raumgleiter bauen, der kleine Nutzlasten kostengünstig in den Orbit bringen sollte. Nun ist die Firma pleite.
Nach der Verschlechterung der Beziehungen zu Russland will das US-Militär ohne russische Raketentriebwerke auskommen. Das bedeutet Aufträge für US-Raumfahrtunternehmen.
Die US-Raumfahrtbehörde Nasa will nach dem Ende des Spaceshuttle-Programms zurück zur Einwegrakete. SpaceX-Chef Elon Musk hingegen plant, seine Raketen mehrfach ins All zu schießen. Das soll Raumflüge günstiger machen.
Neun Triebwerke hat die Falcon-9-Rakete, deren erste Stufe heute aufrecht wieder gelandet ist. Damit verfolgt Space X einen Ansatz, der nicht nur die Landung ermöglicht, sondern die Rakete wirtschaftlicher und zuverlässiger machen soll.
Nach dem missglückten Start im Juni hat es SpaceX geschafft: Erstmals ist eine Trägerrakete zur Erde zurückgekehrt und aufrecht gelandet. Damit könnten Flüge in den Orbit deutlich günstiger werden.
Warten auf besseres Wetter - aber nicht lange: Weil die Chance, dass die Landung gelingt, heute größer ist, hat das US-Raumfahrtunternehmen SpaceX den Start der Falcon-Rakete noch einmal verschoben.
Die Probleme scheinen beseitigt: Das US-Raumfahrtunternehmen SpaceX hat die Triebwerke der Trägerrakete Falcon 9 gezündet. Der Test war erfolgreich - die Rakete wird voraussichtlich am 20. Dezember starten.
Sie wird wohl nicht nach Plan starten: SpaceX hat die Trägerrakete Falcon 9 nach dem Unfall im Juni verbessert. Aber die Verbesserungen haben ihre Tücken.
Ein Kommafehler führt zum Absturz einer Rakete? Ist alles schon vorgekommen. Softwarefehler waren in den neunziger Jahren die häufigste Fehlerquelle in der Raumfahrt.
Dieses Auto sieht eher aus wie ein Flugzeug - und hat auch den gleichen Antrieb: Eine Rakete und ein Strahltriebwerk sollen den Bloodhound SSC auf Überschallgeschwindigkeit beschleunigen.
Eine defekte Halterung hat wohl die Explosion der Trägerrakete von SpaceX im Juni ausgelöst. Das hat SpaceX-Chef Elon Musk bekanntgegeben. Durch den Unfall verzögert sich das Startprogramm des US-Raumfahrtunternehmens um mehrere Monate.
Gesegelt wird auf dem Wasser - oder? Nicht nur: Seit einigen Jahren geht das auch im Weltraum, mit dem Sonnenwind als Antrieb. Kürzlich hat die Planetary Society einen Test mit einem Sonnensegler abgeschlossen. Doch früher und weiter segelten die Japaner.
Der Raumtransporter Dragon des US-Raumfahrtunternehmens SpaceX ist auf dem Weg zur ISS zerstört worden: Die Trägerrakete Falcon explodierte kurz nach dem Start. Die ISS-Besatzung muss aber nicht hungern.
Ein Raketentriebwerk mit Propellern: Der Luftfahrt- und Rüstungskonzern Airbus hat das Konzept für ein wiederverwendbares Raketentriebwerk vorgestellt. Es ist mit einem ungewöhnlichen Antrieb ausgestattet, der es nach dem Wiedereintritt in die Erdatmosphäre landen soll.
Bislang geht das Konzept zwar noch nicht so recht auf - dennoch wollen weitere US-Raumfahrtunternehmen ganze Raketenstufen oder zumindest Teile davon mehrfach einsetzen. In der Theorie klingt das gut, an der praktischen Umsetzung hapert es jedoch noch.
Die US-Raumfahrtbehörde Nasa hat der Trägerrakete Falcon 9 die zweithöchste Sicherheitszertifizierung erteilt. Damit darf das Raumfahrtunternehmen SpaceX fast alle Nutzlasten der Nasa ins All transportieren.