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Raumfahrt: Nasa lässt sichtbehindernde Bäume fällen

Wenn bemannte Raketen starten, muss die Sicht frei sein. Die US-Raumfahrtbehörde Nasa hat deshalb Vegetation rund um die Startrampen entfernen lassen, von denen früher unter anderem die Raketen des Apollo-Programms starteten.

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Apollo 10 auf der Startrampe 39B: Sicht wie zu Apollo-Zeiten
Apollo 10 auf der Startrampe 39B: Sicht wie zu Apollo-Zeiten (Bild: Nasa)

Gute Bilder sind wichtig: Die US-Raumfahrtbehörde National Aeronautics And Space Administration (Nasa) hat am Raketenstartplatz in Cape Canaveral im US-Bundesstaat Florida zahlreiche Bäume fällen lassen, um einen freien Blick auf die Startrampen zu haben. Weitere Bäume wurde aus Sicherheitsgründen entfernt.

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Betroffen ist das Gebiet nahe den Rampen 41, 40 und 39-B. Dort habe die Nasa rund 150 Hektar Fläche roden lassen, berichtet die US-Nachrichtenagentur United Press International (UPI). Die Bäume und Sträucher hätten die Sicht vom Pressebereich auf die Rampen behindert.

Die Nasa begründete die Aktion mit der Rückkehr zur bemannten Raumfahrt von den USA aus, die in diesem Jahr geplant sei. Es sei unerlässlich, dass das Kennedy Space Center die Missionen aufnehmen könne, zitiert UPI aus einem Dokument der Nasa. Die Rampen sind seit einigen Jahren nicht mehr genutzt worden. In Kürze sollen von dort aber wieder Raketen abheben.

Bildjournalisten wissen die Baumfällaktion offensichtlich zu schätzen: Es sehe jetzt wieder so aus wie zu Zeiten der Apollo-Missionen, die dort gestartet sind, schwärmte ein Fotograf im Gespräch mit der Nachrichtenagentur. Seinerzeit sei alles gut zu sehen gewesen, aber danach sei die Vegetation gewuchert. Jetzt sei der Blick wieder toll.

Rund um eine Fertigungsstelle für Raketentriebwerke wurde weitere Vegetation entfernt, um die Brandgefahr zu verringern. Das Gelände des Raumfahrtzentrums gehört zum Naturschutzgebiet Merritt Island National Wildlife Refuge. Die Aktion sei mit der Leitung des Nationalparks abgestimmt worden, heißt es in dem Dokument der Nasa.

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Jossele 06. Aug 2019

Jeder Mensch hat nur einen gewissen Empörungsvorrat pro Tag. Wenn du den klug einsetzen...

Jossele 06. Aug 2019

Na - nur dass was in den Arbeitsämtern tagtäglich x-mal passiert ;-P


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