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Raumfahrt: SpaceX bietet Mitflugdienst für Satelliten

Fliegen nach Fahrplan: Das US-Raumfahrtunternehmen SpaceX hat ein Programm eigens für Kleinsatelliten vorgestellt. Es soll es für die Betreiber einfacher machen, ihre Satelliten ins All zu bekommen.

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Start einer SpaceX-Rakete (Symbolbild)
Start einer SpaceX-Rakete (Symbolbild) (Bild: SpaceX)

Das US-Raumfahrtunternehmen SpaceX bietet Betreibern kleiner Satelliten eine Möglichkeit, ihre Satelliten pünktlich und für einen vergleichsweise geringen Preis ins All zu bringen: eine Mitfluggelegenheit ins All.

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Kleinsatelliten fliegen meist als Sekundärnutzlast mit einem großen Satelliten mit. Der Starttermin ist von diesem abhängig. Verzögert sich beim großen Satelliten etwas, muss auch die Sekundärnutzlast warten. Das soll sich laut SpaceX ändern: Das Unternehmen hat ein Smallsat Rideshare Program angekündigt, das mit "regelmäßig geplanten, dedizierten Falcon-9-Ridesharing-Missionen" eigens auf die Bedürfnisse der Betreiber von Kleinsatelliten zugeschnitten sei.

Das Programm wird ähnlich wie bei Mitfahrgelegenheiten auf der Erde aussehen: SpaceX wird ankündigen, wann eine Mission stattfindet, und die Betreiber buchen die Plätze. Bei einer Buchung mindestens ein Jahr im Voraus soll der Transport eines bis 150 Kilogramm schweren Satelliten 2,25 Millionen US-Dollar kosten, jedes weitere Kilogramm 15.000 US-Dollar. Satelliten bis zu einem Gewicht von 300 Kilogramm fliegen für 4,5 Millionen Dollar.

Bei kurzfristigeren Buchungen - 6 bis 12 Monate vor dem Flug - wird es teurer: Dann kostet der Transport 3 Millionen US-Dollar respektive 6 Millionen US-Dollar und das zusätzliche Kilogramm 20.000 US-Dollar. Bedingung ist, dass die Satelliten an einen EELV Sekundär Payload Adapter (ESPA) passen.

SpaceX hat das Smallsat Rideshare Program auf der Small Satellite Conference vorgestellt, die in dieser Woche an der Utah State University in Logan stattfindet.



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