Raumfahrt: Chinesisches Unternehmen Onespace bereitet Raketenstart vor

Das nächste private Raumfahrtunternehmen aus China ist startklar: Onespace will in den kommenden zwei Wochen erstmals eine Rakete in die Erdumlaufbahn schießen.

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Künstlerische Darstellung einer Rakete von Onespace: aktive Unterstützung vom Staat
Künstlerische Darstellung einer Rakete von Onespace: aktive Unterstützung vom Staat (Bild: Onespace)

Nicht nur in den USA, auch in China gibt es einen wachsenden Markt privater Raumfahrtunternehmen. Eines von ihnen, Onespace, will in Kürze seine erste Rakete in den Orbit schießen.

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Die Rakete OS-M1 ist 19 Meter hoch und wiegt 20 Tonnen. Die Rakete hat vier Stufen, drei werden mit festem, die vierte mit einem flüssigen Treibstoff betrieben. Sie kann eine Nutzlast von 205 Kilogramm in eine 300 Kilometer hohe Erdumlaufbahn (Low Earth Orbit LEO) und 73 Kilogramm in eine 800 Kilometer hohe Erdumlaufbahn (Sonnen-synchroner Orbit, SSO) bringen.

Die Rakete soll noch in diesem Monat vom Raketenstartplatz Jiuquan in der Autonomen Region Innere Mongolei aus starten. Seit vergangener Woche führt Onespace die letzten Tests in Xi'an durch, wo die Rakete auch gebaut wurde. Dieser Tage soll sie nach Jiuquan überführt werden.

Welche Nutzlast transportiert die OS-M1?

Wann die Rakete starten und welche Nutzlast sie transportieren wird, hat das Unternehmen noch nicht bekanntgegeben. Allerdings hat der Pekinger Satellitenhersteller Zerog Lab vor wenigen Tagen über den chinesischen Microblogging-Dienst Weibo angekündigt, am 25. März den Satelliten Lingque-1B von Jiuquan aus ins All zu schießen. Es wird spekuliert, dass der mit der OS-M1 fliegen könnte.

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Es wird der erste Flug einer Rakete von Onespace in eine Erdumlaufbahn. Onespace hatte zwar im vergangenen Jahr zwei Raketen gestartet. Beides waren aber zwei suborbitale Flüge.

Derzeit gibt es rund sechzig private Raumfahrtunternehmen in China. Sie werden vom Staat unterstützt: Sie dürfen etwa staatliche Testeinrichtungen für Triebwerke und Startrampen nutzen, Komponenten und ganze Raketenstufen werden in China gebaut. Anders als in den USA sieht China in der privaten Raumfahrt keinen Ersatz für das staatliche Raumfahrtprogramm, sondern eine Ergänzung.

Vorreiter der Branche ist Landspace, das im Oktober vergangenen Jahres als erstes chinesischen Raumfahrtunternehmen einen Satelliten ins All schießen wollte. Allerdings scheiterte die Mission: Die Rakete Zhuque-1 schaffte es nicht bis in den Orbit.

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