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Mutmaßlicher Raketentest: Strahlendes Material bei Explosion in Russland freigesetzt

Mehrere Tage nach einer Explosion im Norden Russlands haben die Behörden zugegeben, dass radioaktives Material freigesetzt wurde. Der Unfall passierte mutmaßlich beim Test einer Rakete.

Artikel veröffentlicht am ,
Anti-Atom-Demonstrantin vor der Zentrale von Rosatom (Symbolbild): Meldung über erhöhte Strahlenbelastung verschwand umgehend.
Anti-Atom-Demonstrantin vor der Zentrale von Rosatom (Symbolbild): Meldung über erhöhte Strahlenbelastung verschwand umgehend. (Bild: Natalia Kolesnikova/AFP/Getty Images)

Auf einem Waffentestgelände im Norden Russlands ist es zu einer Explosion gekommen. Mehrere Menschen starben, es wurde radioaktives Material freigesetzt.

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Die Explosion ereignete sich auf einer Plattform im Weißen Meer nahe Archangelsk. Dort wurde nach Angaben der russischen Atombehörde Rosatom "ein Flüssigkeitsantriebssystem mit Isotopen" getestet. Bei dem Unfall kamen fünf Mitarbeiter von Rosatom sowie zwei Angehörige des russischen Militärs ums Leben.

Es wird vermutet, dass der Unfall beim Test eines Marschflugkörpers mit Atomantrieb passierte. Der russische Präsident Wladimir Putin hatte Anfang vergangenen Jahres in einer Rede bekanntgegeben, dass Russland über "eine kleine Hochleistungs-Kernenergieeinheit, die in eine Rakete eingebaut werden kann", verfüge.

Der Unfall ereignete sich bereits am vergangenen Donnerstag, aber erst am Wochenende gaben die russischen Behörden zu, dass dabei auch radioaktives Material freigesetzt wurde. Laut offiziellen Quellen lag die Strahlenbelastung bei 2 Mikrosievert über ein halbe Stunde. Sievert gibt die biologische Auswirkung von radioaktiver Strahlung auf Menschen, Tiere oder Pflanzen an.

Die Behörden der nahegelegenen Stadt Sewerodwinsk hatten am Donnerstag eine Mitteilung über einen kurzzeitigen Anstieg der radioaktiven Strahlung veröffentlicht. Diese verschwand aber nach kurzer Zeit wieder. Russische Medien berichteten, dass die Bewohner der Städte nahe dem Testgelände massenhaft Jod-haltige Medikamente gekauft hätten. Diese seien in Apotheken in Archangelsk ausverkauft gewesen.

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JackIsBack 13. Aug 2019

Jo, wegen Öl-Fracking und Kohleabbau.

bofhl 13. Aug 2019

Egal, bei "Atom" und "Kernreaktor" kriegen alle gleich das große Zittern und springen am...

bofhl 13. Aug 2019

Nicht 386er! Die sind viel zu neu - 8088 und 8086 waren da angesagt - und letztlich fand...

JackIsBack 13. Aug 2019

+10000 Die goldene Frage ist: welche große IT Seite kann man denn noch heute ohne diesen...

drdoolittle 13. Aug 2019

https://de.wikipedia.org/wiki/Pluto_(Marschflugk%C3%B6rper) "Weiterhin hätte Pluto im...


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