TU Wien Space Team: Studentische Rakete verfehlt Höhenrekord

Mit ihrer Rakete haben Wiener Studenten den bestehenden Höhenrekord für studentische Raketen überbieten wollen. Wegen eines technischen Problems nach dem Start gelang das jedoch nicht.

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Start von The Hound: Oberstufenelektronik trennte sich vom Motorrohr.
Start von The Hound: Oberstufenelektronik trennte sich vom Motorrohr. (Bild: TU Wien Space Team)

Start gelungen, Ziel verfehlt: Studenten der Technischen Universität (TU) Wien haben in der Wüste im US-Bundesstaat Nevada eine selbst konstruierte Rakete gestartet. Wegen eines technischen Problems erreichte sie jedoch nicht die beabsichtigte Höhe.

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The Hound heißt die knapp 3 Meter große Rakete des TU Wien Space Team. Es ist eine zweistufige Rakete mit kommerziell verfügbaren Motoren. Damit wollte das Team die Grenze des Weltraums, die Kármán-Linie in 100 Kilometern Höhe erreichen.

Die Rakete startete am Sonntag gegen 19 Uhr unserer Zeit. Allerdings zündete der Motor der Oberstufe nicht. Die Rakete landete etwa 1,5 Kilometer vom Startplatz entfernt und konnte von den Konstrukteuren geborgen werden. Einige Teile fehlten jedoch. Ein weiterer Start, der geplant war, konnte deshalb nicht mehr erfolgen.

Die Ursache des Unfalls ist noch nicht klar. Die Oberstufenelektronik habe "sich aus noch ungeklärter Ursache vom Motorrohr getrennt", heißt es im Blog des Space Teams der TU Wien. Das Motorrohr selbst hingegen war nicht auffindbar.

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Wie hoch The Hound flog, darüber machten die Wiener keine Angaben. Ihr Ziel, den europäischen Höhenrekord für Raketen, die von Studenten gebaut wurden, einzustellen, haben sie aber offensichtlich verfehlt. Dieser liegt bei einer Höhe von 32,3 Kilometern. Aufgestellt hat ihn 2016 das Team Hybrid Engine Development aus Stuttgart.

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