Raumfahrt: Wasser von Asteroiden soll zu Raketentreibstoff werden

Seit einigen Jahren verfolgen Unternehmen wie Planetary Resources und Deep Space Industries die Idee, auf Asteroiden Rohstoffe abzubauen. Eine Möglichkeit könnte sein, dort Wasser zu gewinnen und daraus Treibstoff für Raketen oder Satelliten herzustellen.

Artikel veröffentlicht am ,
Asteroid (Symbolbild): einfacher hin und einfacher wieder weg
Asteroid (Symbolbild): einfacher hin und einfacher wieder weg (Bild: Nasa/JPL-Caltech)

Der Mond soll in Zukunft eine Zwischenstation für Expeditionen ins Sonnensystem werden. Die Idee: Mondkolonisten schürfen Wassereis und erzeugen daraus Treibstoff für die Raumfahrzeuge, die vom Mond einfacher wegkommen als von der Erde. Eine neue Untersuchung kommt aber zu dem Schluss, dass andere Himmelskörper bessere Kandidaten als Treibstoffquelle sind als der Mond.

Stellenmarkt
  1. Senior Fullstack Developer (m/w/d)
    Hays AG, Hamburg
  2. Senior-Full-Stack Entwickler im Webentwicklungsbereich (m/w/d)
    AMMERLÄNDER VERSICHERUNG Versicherungsverein a. G. (VVaG), Westerstede
Detailsuche

Im Umfeld der Erde gibt es rund 1.000 erdnahe Asteroiden, auf denen es Wasservorkommen gibt. Die meisten davon sind nur klein. Aber gut 25 sind groß genug, dass Wasser in einer signifikanten Menge vorkommt. Nach Ansicht der Forscher um Andrew Rivkin von der Johns Hopkins University Applied Physics Research Laboratory in Laurel im US-Bundesstaat Maryland enthalten sie mehr Wasser als die Polregionen des Mondes.

In Zukunft könnten Satelliten über das Wasser von Asteroiden mit Treibstoff versorgt werden. Das könnte ihre Betriebsdauer verlängern und zur Vermeidung von Weltraumschrott beitragen. "Es ist einfacher, Treibstoff von einem Asteroiden in eine geosynchrone Umlaufbahn zu bringen als von der Erde", sagte Rivkin dem auf Raumfahrtthemen spezialisierten US-Nachrichtenangebot Space.com. "Wenn eine solche Versorgungskette eingerichtet werden könnte, könnte sie den Bergbau auf Asteroiden sehr profitabel machen."

Die Asteroiden hätten Vorteile, sagen die Forscher: Zum einen seien sie der Erde näher als der Mond. Zum anderen seien sie kleiner als dieser. Es brauche also weniger Treibstoff, um von dort wegzufliegen. Auch das Landen sei einfacher und erfordere weniger Treibstoff. "Sogar Asteroiden, die etwas weiter von der Erde entfernt sind als der Mond, können mit weniger Treibstoff erreicht werden als die Mondoberfläche", sagte Rivkin.

Golem Akademie
  1. IT-Fachseminare der Golem Akademie
    Live-Workshops zu Schlüsselqualifikationen
  2. 1:1-Videocoaching mit Golem Shifoo
    Berufliche Herausforderungen meistern
  3. Online-Sprachkurse mit Golem & Gymglish
    Kurze Lektionen, die funktionieren
Weitere IT-Trainings

Unternehmen wie Planetary Resources und Deep Space Industries planen seit längerem, auf Asteroiden Rohstoffe abzubauen, dazu gehört Wasser, aber auch Edelmetalle.

Bitte aktivieren Sie Javascript.
Oder nutzen Sie das Golem-pur-Angebot
und lesen Golem.de
  • ohne Werbung
  • mit ausgeschaltetem Javascript
  • mit RSS-Volltext-Feed


SYS64738 01. Okt 2019

Was sind das fuer Forscher, die glauben, Asteroiden seien naeher als der Mond??? Der...

Kay_Ahnung 01. Okt 2019

Zum Thema Nuklearenergie im All und Reaktoren die erst im All "eingeschaltet" werden...

chefin 01. Okt 2019

Was genau erwartest du den? Ein solches Projekt muss erstmal geplant werden. 20 Jahre...

chefin 01. Okt 2019

du bewegst also lieber 100kg statt 10kg? Die Energie die man braucht ihn herzubringen...



Aktuell auf der Startseite von Golem.de
Kooperation
Amazon Kreditkarte mit Landesbank Berlin wird eingestellt

Während der ADAC seine Kunden bereits informiert hat, schweigt Amazon Deutschland noch zum Ende der Kooperation mit der Landesbank Berlin.

Kooperation: Amazon Kreditkarte mit Landesbank Berlin wird eingestellt
Artikel
  1. Linux: Vom einfachen Speicherfehler zur Systemübernahme
    Linux
    Vom einfachen Speicherfehler zur Systemübernahme

    Ein häufig vorkommender Fehler in C-Code hat einen Google-Entwickler motiviert, über Gegenmaßnahmen nachzudenken.

  2. Social-Media-Plattform: Paypal will Pinterest kaufen
    Social-Media-Plattform
    Paypal will Pinterest kaufen

    Der Zahlungsabwickler Paypal soll bereit sein, 45 Milliarden US-Dollar für den Betreiber digitaler Pinnwände zu bezahlen.

  3. Pixel 6 (Pro): Googles Tensor-SoC ist eine wilde Mischung
    Pixel 6 (Pro)
    Googles Tensor-SoC ist eine wilde Mischung

    Viel Samsung, wenig Google: Der Chip kombiniert extreme Computational Photography mit einem kuriosen Design zugunsten der Akkulaufzeit.
    Eine Analyse von Marc Sauter

Du willst dich mit Golem.de beruflich verändern oder weiterbilden?
Zum Stellenmarkt
Zur Akademie
Zum Coaching
  • Schnäppchen, Rabatte und Top-Angebote
    Die besten Deals des Tages
    Daily Deals • Cyber Week Finale: Bis 33% auf Digitus-Monitorhalterungen & bis 36 Prozent auf EVGA-Netzteile • Samsung-Monitore (u. a. 24" FHD 144Hz 169€) • Bosch Professional zu Bestpreisen • Sandisk Ultra 3D 500GB 47,99€ • Google Pixel 6 vorbestellbar ab 649€ + Bose Headphones als Geschenk [Werbung]
    •  /