Sie sind Konkurrenten beim autonomen Fahren. Aber möglicherweise sind sie auch Verbündete gegen einen chinesischen Hersteller von Elektroautos: Tesla verlangt Hilfe von Apple in einem Verfahren gegen einen ehemaligen Mitarbeiter, der Teslas geistiges Eigentum an das chinesische Unternehmen weitergegeben haben soll.
Damit eine Brennstoffzelle einwandfrei arbeitet, braucht sie sauberen Wasserstoff. Wie aber lassen sich Verunreinigungen bis auf ein milliardstel Teil erfassen? Am Testfeld Wasserstoff in Duisburg wird das erprobt - und andere Technik für die Wasserstoffwirtschaft.
Eigentlich haben Nutzer sich vom aktuellen Sicherheitspatch für Windows 7 erhofft, nur Security-Fixes zu erhalten. Allerdings hat ein anonymer Nutzer entdeckt, dass Microsoft auch ein Diagnosetool verteilt, das Daten an das Unternehmen schicken kann. ZDnet hält das nicht für einen Zufall.
Die Anbieter Circ, Lime, Voi und Tier setzen ihre E-Scooter fast nur in der Innenstadt aus, um Touristen als Kunden zu gewinnen. Das widerspricht den Zusagen, damit den Autoverkehr von Pendlern deutlich zu reduzieren.
In fünf Wochen dürfen US-Bundesbehörden keine chinesischen Überwachungskameras mehr einsetzen - doch diese sind nur schwer zu identifizieren. Rund 60 Prozent der Kameras enthalten zudem Huawei-Chips.
Jeder 500. Sprachbefehl wird von Google-Mitarbeitern ausgewertet. Ein Leak aus Belgien zeigt, dass sich darunter auch viele ungewollt aufgenommene Gespräche und Telefonanrufe befinden - mit privaten und intimen Inhalten.
Ist Frankreichs Digitalsteuer ungerecht für US-Unternehmen wie Google, Amazon oder Facebook? Das glaubt US-Präsident Donald Trump und hat eine Untersuchung angeordnet. Am Ende könnten Maßnahmen wie etwa Strafzölle gegen Frankreich folgen.
Die Bundesnetzagentur will die Grundlage für die Sparvorwahlen Call-by-Call und Preselection aufheben. Tele2 nennt dies einen Super-Gau. Aber es zeichnet sich eine Lösung ab.
Der Europäische Gerichtshof sieht keine Pflicht für Amazon und andere Händler, eine Telefonnummer für Kunden anzugeben. Auch andere Kommunikationsmittel wie Chat oder E-Mail sind zulässig.
In den vergangenen Monaten ist die Kritik an batteriebetriebenen Elektroautos stärker geworden. Golem.de hat sich die Argumente der vielen Kritiker zur CO2-Bilanz und zum Rohstoff-Abbau einmal genauer angeschaut.
Über das Krankenhausnetzwerk lassen sich Befehle an Anästhesie- und Beatmungsgeräte des Herstellers GE senden. Eine Sicherheitslücke ermöglicht unter anderem, Dosierung und Typ des Narkosemittels zu ändern.
Zum Erstellen illegaler Kopien von Inhalten der Streaminganbieter Netflix oder Amazon greifen die zuständigen Gruppen offenbar direkt die genutzte Verschlüsselung an. Das geht aus einem Medienbericht hervor, der Insider zitiert.
Nach einer langen Diskussion hat sich Mozilla entschieden, TLS-Zertifikaten der Firma Dark Matter nicht mehr zu trauen. Dark Matter war laut Medienberichten in Spionage der Vereinigten Arabischen Emirate verwickelt.
Der Landesdatenschutzbeauftragte aus Hessen warnt vor Microsofts Cloud: Der Zugriff von Dritten könne nicht ausgeschlossen werden, daher dürften Schulen die Software Office 365 nicht einsetzen. Das ist aber nicht der einzige Grund.
Die fehlenden Glasfaser-Verbindungen in Deutschland stören die Geschäfte von SAP. Europas größter Softwarekonzern SAP hat die deutsche Regierung zu mehr Anstrengungen aufgefordert.
Update Der wissenschaftliche Dienst des Bundestages hat eine Einschätzung zu Amazons Sprachassistenten Alexa gegeben. Besonders für Minderjährige stelle die Spracherkennung eine Gefahr dar.
Update Kartendienste sind für Touristen wie auch Ortskundige längst eine willkommene Hilfe. Doch manchmal gibt es größere Fehler. In Berlin werden beispielsweise einige Kleinprofil-Linien falsch gerendert. Dabei werden betriebliche Besonderheiten dargestellt.
Wer die aktuellen Betaversionen von iOS 13, iPad OS oder MacOS Catalina installiert hat, kann sich auf der Beta-Webseite von iCloud mit Gesichtsscan oder Fingerabdruck einloggen. Dabei kommt wohl kein Webauthn zum Einsatz.
30 Millionen US-Dollar zahlt Argentinien für ein regionales Videoüberwachungssystem, das vom chinesischen Unternehmen ZTE stammt. Die Chinesen wollen dies als Ausgangspunkt für eine Expansion auf dem südamerikanischen Markt nutzen. Kritik kommt aus den USA.
Mit der Datenschutzgrundverordnung können Datenschutzverstöße und Datenlecks teurer werden. Die Fluggesellschaft British Airways gibt sich überrascht und will Widerspruch gegen eine Strafzahlung einlegen.
Ermittlungsbehörden sollen künftig viel einfacher auf elektronische Beweismittel in anderen EU-Staaten zugreifen können. Die Bundesregierung warnt intern vor den Gefahren für Presse- und Meinungsfreiheit.
Die japanische Einzelhandelskette 7-Eleven hat Anfang Juli 2019 ein eigenes Bezahlsystem eingeführt, das sich durch einfache Bedienung auszeichnet. Dummerweise ist der mit einer Kreditkarte verknüpfte Dienst nur unzureichend gesichert gewesen.
Die chinesische Internetzensur wird derzeit auf immer mehr deutsche Medien ausgedehnt. Hintergrund sind offenbar die politischen Spannungen in Hongkong.
Die Daten von Millionen Smart-Home-Geräten und ihren Eigentümern waren öffentlich über das Internet abrufbar. Mit den Zugangsdaten hätten Angreifer die Konten und Geräte übernehmen können. Auch Einbrecher hätten leichtes Spiel gehabt.
Keine Strafe von 250.000 Euro und trotzdem wieder online: Die einstweilige Verfügung gegen die Veröffentlichung des Glyphosat-Gutachtens wurde vom Kölner Landgericht kassiert - wegen Formfehlern. Frag den Staat will weiter klagen.
Keine rechtliche Grundlage, wenig Feingefühl für Privatsphäre und dazu auch noch grottenschlechte Ergebnisse: Zwei britische Wissenschaftler haben den Einsatz von Echtzeit-Gesichtserkennung durch die Londoner Polizei untersucht. Die sollte wohl darauf hoffen, dass sich kein Gericht damit befasst.
Dorothee Bär will weitere Förderungen der deutschen Spielebranche im Jahr 2020 erwirken. Es sollen mindestens wieder 50 Millionen Euro an Entwickler fließen. Die Staatsministerin für Digitalisierung dankte dem reichlichen Feedback der Spielecommunity für diese Entscheidung.
Die Mobilfunkbetreiber behaupten, es liege an der Bundesnetzagentur, dass die ersteigerten 5G-Frequenzen noch nicht freigegeben seien. Doch die Behörde bestreitet dies und nennt einen anderen Grund.
Die 700-MHz-Frequenzen sind in einigen Bundesländern schon seit Langem verfügbar. Vodafone hat die Nutzung mit 4G begonnen, aber auch 5G könnte hier laufen.
Die Betreiber von Plattformen im Darknet können laut einer Studie bereits nach geltendem Recht geahndet werden, wenn dort mit Illegalem gehandelt wird. Ein eigens dafür geschaffener Straftatbestand könne jedoch den Betrieb von Plattformen im Internet und Anonymisierungsdiensten gefährden.
Während die Telekom weiter ihr Super Vectoring auf fast 22,5 Millionen Anschlüsse ausbaut, geht der Streit darum weiter, wer inhouse den Vorrang bekommt: Vectoring oder FTTB.
Fast jeder Dritte nutzt laut einer Umfrage der KKH eine Gesundheitsapp oder einen Fitnesstracker. Deutlich mehr haben Bedenken beim Datenschutz. Die Krankenkasse KKH findet die Bedenken durchaus berechtigt.
Für Android Q stellt Google große Teile der Update-Infrastruktur um, aktualisiert Systemkomponenten und übernimmt dafür die Pflege von den OEMs. Details dazu erklärt das Team nun in einem Interview. Demnach bleibt der Linux-Kernel aber auch noch länger die größte Baustelle für Android.
Bundesverkehrsminister Scheuer hat sich in der Frage, wie vernetzte Autos kommunizieren sollen, in der Bundesregierung durchgesetzt. Damit stehen die EU-Pläne für einen einheitlichen Einsatz des WLAN-Standards 802.11P vor dem Aus.
Huawei wird laut Telekom-Vorständin Claudia Nemat nicht anders behandelt als Europäer wie Ericsson und Nokia, die in China produzieren. Sicherheit werde von allen Anbietern aus allen Richtungen gefordert.
Update Mit einer neuen Agentur will die Bundesregierung eigentlich "Sprunginnovationen" in der Cybersicherheit fördern. Doch schon vor dem offiziellen Start gibt es Kritik vom Rechnungshof an den Plänen.
Verteidigungsministerin Ursula von der Leyen ist überraschend als Kandidatin für das Amt der EU-Kommissionspräsidentin nominiert worden. Das Internet hat vor zehn Jahren keine guten Erfahrungen mit "Zensursula" gemacht. Zuletzt machte sie sich für die Entwicklung von Cyberwaffen für die Bundeswehr stark.
2014 stand Android-Erfinder Andy Rubin unter Druck, Mitarbeiter sexuell belästigt zu haben. Mit einer Abfindung von angeblich 90 Millionen US-Dollar wurde er feiernd entlassen. Er steht nun erneut unter Verdacht, einen Sexring zu betreiben. Die Ehefrau will derweil einen Teil seines Vermögens haben.
Konzernchef Ren Zhengfei ist wenig begeistert von Trumps überraschender Ankündigung, den Boykott gegen Huawei zu lockern. Er setzt eher auf Unabhängigkeit von US-Technologie.
Die Entscheidung für Münster als Standort für eine Batterieforschungsfabrik hat mehrere Bundesländer verärgert. Forschungsministerin Karliczek wird Begünstigung ihres Wahlkreises vorgeworfen.
An einem Grenzübergang zur Provinz Xinjiang in China wird auf Android-Telefonen eine Software installiert, die Nachrichten und Kontakte ausspioniert und das System nach bestimmten Apps und Dateien durchsucht.
Den Transparenzberichten zufolge löscht Facebook deutlich weniger strafbare Hasskommentare als Youtube und Twitter nach dem Netzwerkdurchsetzungsgesetz. Weil das möglicherweise nicht stimmen kann, gibt es nun ein hohes Bußgeld gegen das Netzwerk.