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Überwachung: US-Behörden versuchen chinesische Kameras zu entfernen

In fünf Wochen dürfen US-Bundesbehörden keine chinesischen Überwachungskameras mehr einsetzen - doch diese sind nur schwer zu identifizieren. Rund 60 Prozent der Kameras enthalten zudem Huawei-Chips.

Artikel veröffentlicht am ,
Aus China oder nicht aus China, das ist hier die Frage.
Aus China oder nicht aus China, das ist hier die Frage. (Bild: simell1968)

In fünf Wochen soll es keine in China hergestellte Überwachungskamera mehr in den Gebäuden von US-Bundesbehörden geben. Ein entsprechendes Verbot hatte der Kongress im vergangenen Jahr beschlossen, aus Angst, China könne die Überwachungskameras nutzen, um US-Behörden zu überwachen. Laut einem Bericht des Magazins Bloomberg wird die Deadline am 13. August aber kaum zu erfüllen sein. Es sei kaum feststellbar, ob eine Kamera in China hergestellt wurde oder Komponenten enthalte, die gegen die Regelungen verstoßen.

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Betroffen sind die chinesischen Überwachungskamerahersteller Dahua und Hikvision, letzterer ist Weltmarktführer. Allerdings werden nicht alle Kameras unter diesen Namen vertrieben, sondern auch als sogenannte White-Label-Produkte verkauft, welche von anderen Firmen unter ihrem Logo vermarktet werden. So können zwei installierte Kameras mit genau der gleichen Firmware laufen, obwohl Verpackung und Hersteller unterschiedlich sind. Diese werden von Zwischenhändlern wie Sicherheitsfirmen gekauft und bei den entsprechenden Behörden installiert. Entsprechend schwierig ist es für die Behörden nun, die zukünftig verbotenen Überwachungskameras zu finden und zu entfernen. Dass zudem rund 60 Prozent der verkauften Überwachungskameras - nicht nur, aber auch die von Hikvision - Chips von Huawei beinhalten und damit ebenfalls nicht von US-Behörden eingesetzt werden dürfen, macht das Unterfangen noch komplizierter.

Laut Bloomberg hat das Department of Homeland Security bereits vor mehreren Jahren versucht alle US-Bundesbehörden dazu zu zwingen, ihre Netzwerke durch die Katalogisierung aller angeschlossenen Geräte abzusichern. Bis Ende Dezember 2018 hätten dies jedoch nur 35 Prozent der betroffenen Behörden erfüllt. Die meisten Bundesbehörden wissen also nicht, welche Geräte eigentlich an ihren Netzen hängen.

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Bouncy 15. Jul 2019

das dachten die Tibetaner auch. Frag mal aktuell die Taiwanesen wie die wohl zu der...

Kleba 14. Jul 2019

Sagen wir es so: es gibt in den USA "top-notch" IT und vieles kommt entsprechend aus den...

bummelbär 12. Jul 2019

Da kommen Tatbücher hin. Jeder schreibt auf gegen welches Gesetz er im Umkreis von 10...


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