• IT-Karriere:
  • Services:

Bundesnetzagentur: Telekom soll nicht mehr zu Call-by-Call verpflichtet werden

Die Bundesnetzagentur will die Grundlage für die Sparvorwahlen Call-by-Call und Preselection aufheben. Tele2 nennt dies einen Super-Gau. Aber es zeichnet sich eine Lösung ab.

Artikel veröffentlicht am ,
Werbebild von Tele2
Werbebild von Tele2 (Bild: Tele2)

Die Bundesnetzagentur sieht keine Notwendigkeit mehr, die Deutsche Telekom zur Bereitstellung von Call-by-Call und Preselection zu verpflichten. Das geht aus einem am 10. Juli 2019 vorgelegten Konsultationsentwurf der Regulierungsbehörde hervor. Somit entfällt die erforderliche Grundlage für die Sparvorwahlen.

Stellenmarkt
  1. ADLON Intelligent Solutions GmbH, Ravensburg
  2. Schmidt + Clemens GmbH + Co. KG, Lindlar

Damit sei der Super-Gau eingetreten, gegen den Tele2 seit einigen Jahren gekämpft hat, erklärte Steffen von Alberti, Chef des schwedischen Unternehmens, das in Deutschland als Call-by-Call-Anbieter bekanntgeworden ist.

Noch heute werden pro Jahr etwa 5 Milliarden Minuten über Call-by-Call oder Preselection vertelefoniert, sagte von Alberti.

Als einer der führenden Anbieter dieser Dienste will Tele2 die Grundlage für Sparvorwahlen erhalten und kritisiert daher den neuesten Entwurf der Bundesnetzagentur. "Die Bundesnetzagentur hätte den Forderungen der Europäischen Kommission auf keinen Fall nachgeben dürfen und die Besonderheiten des deutschen Telekommunikationsmarktes schützen sollen", betonte Alberti.

Die EU-Kommission hatte im vergangenen Jahr entschieden, dass Call-by-Call und Preselection im europäischen Binnenmarkt keine wichtige Rolle mehr spielen und in Europa weitgehend durch Internetkommunikation abgelöst worden seien.

"Dabei hat sie die Besonderheiten des deutschen Marktes nicht ausreichend berücksichtigt", kritisierte VATM-Geschäftsführer (Verband der Anbieter von Telekommunikations- und Mehrwertdiensten) Jürgen Grützner mit Blick auf ältere Menschen, aber auch auf den Mobilfunkbereich. Der Verband habe die Zeit genutzt, um auf dem Verhandlungswege mit der Telekom Deutschland eine Lösung zu finden. "Es zeichnet sich ab, dass wir eine belastbare vertragliche Grundlage für den Markt gefunden haben, von der die Verbraucherinnen und Verbraucher weiterhin profitieren können", sagte Grützner.

Bitte aktivieren Sie Javascript.
Oder nutzen Sie das Golem-pur-Angebot
und lesen Golem.de
  • ohne Werbung
  • mit ausgeschaltetem Javascript
  • mit RSS-Volltext-Feed


Anzeige
Top-Angebote
  1. (u. a. Descendants 3: Die Nachkommen für 8,99€ (DVD), Glass (Blu-ray) für 9,97€, Scrubs: Die...
  2. (u. a. Disco Elysium für 29,99€, Metro Exodus: Gold Edition für 29,19€, Prey Digital Deluxe...
  3. 1.488€ (Vergleichspreis 1.599€)
  4. (u. a. I See You, Broken City, Attraction & Attraction 2, Amundsen: Wettlauf zum Südpol, Coma, Red...

floewe 11. Jul 2019

Stimmt. Da kann man nur spekulieren, warum das so ist. Da die Telekom aber der einzige...

qq1 11. Jul 2019

Fast richtig, aber es war nicht geklaut sondern geliehen

qq1 11. Jul 2019

Ja aber bestimmt unbezahlbar und isdn speed mit adsl zu vergleichen naja

floewe 11. Jul 2019

Naja, da Tele2 auf der HP noch was von Orts- und Ferngesprächen erzählt, scheinen es...

migrosch 11. Jul 2019

Waren denn Rechnungen von deiner Mutter offen? Falls ja, ist es völlig okay, die...


Folgen Sie uns
       


Oneplus 8 Pro - Test

Das Oneplus 8 Pro hat eine Vierfachkamera, einen hochauflösenden Bildschirm mit hoher Bildrate und lässt sich endlich auch drahtlos laden - wir haben uns das Smartphone genau angeschaut.

Oneplus 8 Pro - Test Video aufrufen
5G: Neue US-Sanktionen sollen Huawei in Europa erledigen
5G
Neue US-Sanktionen sollen Huawei in Europa erledigen

Die USA verbieten ausländischen Chipherstellern, für Huawei zu arbeiten und prompt fordern die US-Lobbyisten wieder einen Ausschluss in Europa.
Eine Analyse von Achim Sawall

  1. Android Huawei bringt Smartphone mit großem Akku für 150 Euro
  2. Android Huawei stellt kleines Smartphone für 110 Euro vor
  3. Global Analyst Summit Huaweis "gegenwärtiges Ziel ist, zu überleben"

Energieversorgung: Wasserstoff-Fabrik auf hoher See
Energieversorgung
Wasserstoff-Fabrik auf hoher See

Um überschüssigen Strom sinnvoll zu nutzen, sollen in der Nähe von Offshore-Windparks sogenannte Elektrolyseure installiert werden. Der dort produzierte Wasserstoff wird in bestehende Erdgaspipelines eingespeist.
Ein Bericht von Wolfgang Kempkens

  1. Industriestrategie EU plant Allianz für sauberen Wasserstoff
  2. Energie Dieses Blatt soll es wenden
  3. Energiewende Grüner Wasserstoff aus der Zinnschmelze

Maneater im Test: Bissiger Blödsinn
Maneater im Test
Bissiger Blödsinn

Wer schon immer als Bullenhai auf Menschenjagd gehen wollte - hier entlang schwimmen bitte. Maneater legt aber auch die Flosse in die Wunde.
Ein Test von Marc Sauter

  1. Mount and Blade 2 angespielt Der König ist tot, lang lebe der Bannerlord
  2. Arkade Blaster 3D-Shooter mit der Plastikkanone spielen
  3. Wolcen im Test Düster, lootig, wuchtig!

    •  /