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Funklöcher: Telekom wehrt sich gegen Durchschnittswerte im Mobilfunk

Die Telekom will keine Durchschnittswerte aus Studien zum Mobilfunk für sich gelten lassen. Doch auch im besten Netz Deutschlands gibt es Funklöcher.

Artikel veröffentlicht am ,
Mobilfunknetz der Telekom
Mobilfunknetz der Telekom (Bild: Deutsche Telekom)

Die Deutsche Telekom sieht ihr Netz weniger von Funklöchern betroffen als die Netze der Konkurrenten Vodafone und Telefónica. "Es gibt nicht das eine deutsche Mobilfunknetz, sondern drei verschiedene, vielleicht bald auch ein viertes. Und das Netz der Telekom schneidet in allen Vergleichen mit Abstand am besten ab", erklärte Unternehmenssprecher Andreas Middel im Blog der Telekom. Deswegen möge die Telekom "keine Durchschnittswerte in Studien."

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Tatsächlich ist das Netz der Telekom auch nach unabhängigen Studien besser ausgebaut als es die Netze der Konkurrenz sind. Funklöcher gibt es dennoch, auch beim Testsieger, wenn auch weniger.

Laut Angaben einer Studie im Auftrag der Grünen erreichte die Telekom im Mai 2018 einen Versorgungsgrad von 93 Prozent der Fläche Deutschlands, die Telefónica kam nur auf 66 Prozent, Vodafone auf 87 Prozent. Nach dem Start der Funkloch-App der Bundesnetzagentur im Oktober 2018 seien in einem Dreimonatszeitraum vom 30. Oktober bis zum 31. Januar 64,4 Millionen Messpunkte erfasst worden. Dabei habe es in 599.558 Fällen "kein Netz" gegeben.

Die Telekom wolle die Anzahl der Antennen von heute knapp 30.000 bis Ende 2021 auf rund 36.000 erhöhen. "Allein in diesem Jahr wollen wir 1.800 neue Antennenstandorte errichten, die Hälfte davon im ländlichen Raum, und damit Funklöcher schließen. Der Kampf gegen Funklöcher kann aber nur im Schulterschluss von Netzbetreibern, Behörden Bund, Ländern und Kommunen gelingen", betonte Middel.

Leider dauerten die Genehmigungsverfahren für die Standorte viel zu lange - in der Regel zwei Jahre, oft auch deutlich länger. "Und immer häufiger erhalten wir keine Standort-Genehmigungen. Derzeit haben wir Probleme an etwa 700 Standorten wegen Denkmalschutz, Naturschutz oder Brandschutz", erklärte Middel. Hierzu hatte die Telekom eine Online-Karte vorgelegt.



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Truster 03. Jul 2019

das ist richtig. In einer Connect Ausgabe stand mal: Das beste Netz in Deutschland ist...

Pecker 03. Jul 2019

Ist es gar nicht. Im heutigen Marketinggeblubbel wäre es durchaus denkbar, dass man sich...

SP1D3RM4N 03. Jul 2019

Da freue ich mich für dich! Du bist echt was ganz besonderes. :)

tg-- 02. Jul 2019

Kirchen sind mit die beliebtesten Mobilfunkstandorte. Sie stehen meist in zentrale Lage...

Evergrey 02. Jul 2019

hoppla, habe ich etwas verpasst? Geht es der Mobilfunk Sparte der Telekom etwa...


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