Abo
  • IT-Karriere:

3,6 GHz: Netzbetreiber müssen sich auf Lage bei 5G-Frequenzen einigen

Die Mobilfunkbetreiber behaupten, es liege an der Bundesnetzagentur, dass die ersteigerten 5G-Frequenzen noch nicht freigegeben seien. Doch die Behörde bestreitet dies und nennt einen anderen Grund.

Artikel veröffentlicht am ,
Eine 5G-Antenne
Eine 5G-Antenne (Bild: Deutsche Telekom/ Screenshot: Golem.de)

Die Bundesnetzagentur sieht sich nicht dafür verantwortlich, dass die ersteigerten 5G-Frequenzen in Deutschland noch nicht in Betrieb sind. "Die in der 5G-Auktion versteigerten Frequenzen im Bereich 3,6 GHz können zugeteilt werden, sobald die erfolgreichen Bieter eine Einigung über die konkrete Lage der abstrakt versteigerten Frequenzblöcke erzielt haben", sagte Behördensprecher Michael Reifenberg Golem.de auf Anfrage. Es liege in der Hand der Unternehmen, sich zu einigen. Wie Golem.de aus Branchenkreisen erfahren hat, gibt es zwischen den Netzbetreibern gewisse Spannungen darüber, wie die konkrete Lage der Frequenzblöcke festgelegt wird.

Stellenmarkt
  1. ORBIT Gesellschaft für Applikations- und Informationssysteme mbH, Bonn
  2. ESWE Versorgungs AG, Wiesbaden

Die Zuteilungen sollten zeitnah erfolgen, damit die Frequenzen frühzeitig eingesetzt werden könnten, forderte Reifenberg für die Bundesnetzagentur. Alle Frequenzen - auch bereits zugeteilte - könnten grundsätzlich mit 5G genutzt werden, betonte Reifenberg. Die Frequenzen im Bereich 700 MHz, die seit Anfang Juli 2019 für den Mobilfunk verfügbar sind. können ebenfalls mit dem Mobilfunkstandard 5G genutzt werden. Die Telekom hatte in dieser Woche erklärt, die Verfügbarkeit hänge davon ab, wann die Bundesnetzagentur die kürzlich versteigerten Frequenzen herausgebe.

Die Unternehmen Drillisch Netz, Telefónica Deutschland, Telekom Deutschland und Vodafone haben Frequenzen ersteigert. Die United-Internet-Tochter Drillisch gab 1,07 Milliarden Euro aus und erhielt dafür 2 x 20 MHz bei 2 GHz und 50 MHz im Bereich 3,6 GHz. Telefónica Deutschland zahlte 1,424 Milliarden Euro für 2 x 20 MHz (2 GHz) und 70 MHz (3,6 GHz). Vodafone gab 1,073 Milliarden Euro aus und ersteigerte 2 x 40 MHz bei 2 GHz und 90 MHz bei 3,6 GHz. Am meisten zahlte die Telekom Deutschland mit 2,174 Milliarden Euro. Sie besitzt bei 2 GHz 2 x 40 MHz und im Bereich 3,6 GHz 90 MHz.



Anzeige
Top-Angebote
  1. 228,85€
  2. 199,00€
  3. 61,90€
  4. 51,90€

spezi 08. Jul 2019

Das macht sie notfalls auch. Telefonica und 1&1 haben/hatten nach Ende der...

spezi 08. Jul 2019

Zum einen hat Golem.de falsch gerechnet. Vodafone hat insgesamt 1,88 Mrd Euro geboten...

/mecki78 08. Jul 2019

Naja... jeder, der schon mal ein 2,4 GHz WLAN aufgebaut hat, weiß in etwa wie gut oder...


Folgen Sie uns
       


Asus Studiobook Pro X (Ifa 2019)

Das Studiobook Pro X ist mit Xeon-Prozessor, Quadro GPU und einem Preis von 4300 Euro eindeutig auf professionelle Anwender ausgerichtet.

Asus Studiobook Pro X (Ifa 2019) Video aufrufen
MINT: Werden Frauen überfördert?
MINT
Werden Frauen überfördert?

Es gibt hierzulande einige Förderprogramme, die mehr Frauen für MINT begeistern und in IT-Berufe bringen möchten. Werden Männer dadurch benachteiligt?
Von Valerie Lux

  1. IT-Arbeit Was fürs Auge
  2. OKR statt Mitarbeitergespräch Wir müssen reden
  3. Arbeit Hilfe für frustrierte ITler

Kryptomining: Wie Bitcoin die Klimakrise anheizt
Kryptomining
Wie Bitcoin die Klimakrise anheizt

Die Kryptowährung Bitcoin baut darauf, dass Miner darum konkurrieren, wer Rechenaufgaben am schnellsten löst. Das braucht viel Strom - und führt dazu, dass Bitcoin mindestens so viel Kohlendioxid produziert wie ein kleines Land. Besserung ist derzeit nicht in Sicht.
Von Hanno Böck

  1. Kryptowährungen China will Bitcoin, Ethereum und Co. komplett verbieten
  2. Quadrigacx 137 Millionen US-Dollar in Bitcoins verschwunden
  3. Landkreis Zwickau Krypto-Mining illegal am Stromzähler vorbei

Innovationen auf der IAA: Vom Abbiegeassistenten bis zum Solarglasdach
Innovationen auf der IAA
Vom Abbiegeassistenten bis zum Solarglasdach

IAA 2019 Auf der IAA in Frankfurt sieht man nicht nur neue Autos, sondern auch etliche innovative Anwendungen und Bauteile. Zulieferer und Forscher präsentieren in Frankfurt ihre Ideen. Eine kleine Auswahl.
Ein Bericht von Dirk Kunde

  1. E-Auto Byton zeigt die Produktionsversion des M-Byte

    •  /