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Autonomes Fahren: Tesla will Hilfe von Apple in Verfahren gegen Ex-Mitarbeiter

Sie sind Konkurrenten beim autonomen Fahren. Aber möglicherweise sind sie auch Verbündete gegen einen chinesischen Hersteller von Elektroautos: Tesla verlangt Hilfe von Apple in einem Verfahren gegen einen ehemaligen Mitarbeiter, der Teslas geistiges Eigentum an das chinesische Unternehmen weitergegeben haben soll.

Artikel veröffentlicht am ,
Tesla im Autopilot-Modus (Symbolbild): niemanden dazu angestiftet, sich geistiges Eigentum anderer zu beschaffen
Tesla im Autopilot-Modus (Symbolbild): niemanden dazu angestiftet, sich geistiges Eigentum anderer zu beschaffen (Bild: Werner Pluta/Golem.de)

Tesla hat einen ehemaligen Mitarbeiter wegen der Weitergabe geistigen Eigentums verklagt. Der Mann soll den Quellcode des Autopiloten - das System für autonomes Fahren - des US-Elektroautoherstellers an ein chinesisches Unternehmen weitergegeben haben. Tesla hat Apple um Hilfe in dem Verfahren gebeten.

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Der Mann kopierte laut Tesla Quellcode und speicherte ihn auf seinem iCloud-Nutzerkonto. Dann soll er ihn an das chinesische Unternehmen Xiaopeng oder kurz Xpeng respektive dessen US-Forschungsunternehmen Xmotors.ai weitergegeben haben.

Der ehemalige Tesla-Mitarbeiter gab in der Verhandlung zu, Dateien von Tesla auf sein iCloud-Konto übertragen zu haben. Er bestreitet aber eine Weitergabe an Xmotors.ai. Laut seinen Anwälten tat er alles, um die Dateien zu löschen, bevor er Tesla verließ. Sein neuer Arbeitgeber ist Xpeng.

Tesla hat von Apple verlangt, für das Verfahren Dokumente zur Verfügung zu stellen. Welche das sein sollen, ist nicht weiter spezifiziert. Möglich, dass es sich um Dateien aus dem iCloud-Konto des Angeklagten handelt. Apple ist an dem Verfahren sonst nicht beteiligt.

Apple und Tesla entwickeln beide Systeme für autonomes Fahren, sind auf diesem heiß umkämpften Feld also Konkurrenten. Andererseits gab es bei Apple im vergangenen Jahr einen ähnlichen Fall: Ein Mitarbeiter aus der Abteilung für autonomes Fahren hatte, bevor er Apple verließ, vertrauliche Daten kopiert. Wie der Angeklagte aus dem Tesla-Verfahren wechselte auch er zu Xpeng.

Das chinesische Unternehmen betont in einer Mitteilung an das US-Onlinenachrichtenangebot The Verge, dass es das geistige Eigentum anderer Unternehmen respektiere und dass es den Anklagten nicht dazu angestiftet habe, sich entsprechende Daten von Tesla zu beschaffen. Es habe eine interne Untersuchung gegen den Mitarbeiter eingeleitet. Der ehemalige Apple-Mitarbeiter sei entlassen worden, als die Ermittlungen gegen ihn bekannt geworden seien. Weder Tesla noch Apple haben bislang Vorwürfe gegen das chinesische Unternehmen erhoben.

Xpeng ist ein chinesischer Elektroautohersteller mit Sitz in Guangzhou in der südostchinesischen Provinz Guangdong. Zu den Investoren gehören unter anderem der Auftragshersteller Foxconn sowie der Internetkonzern Alibaba.



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chefin 15. Jul 2019 / Themenstart

Es geht nicht um die Dinge im Kopf, sondern um die Informationen die den Dingen im Kopf...

thinksimple 12. Jul 2019 / Themenstart

Nö. Apple wird sowas nie tun. Ist ja verschlüsselt.

gadthrawn 12. Jul 2019 / Themenstart

Nicht wirklich. Es gibt extrem viele Gesetze zum Thema Datenschutz. Sobald da z.b was...

schap23 12. Jul 2019 / Themenstart

Der Artikel ist blödsinnig formuliert. Tesla will keine Hilfe von Apple sondern versucht...

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