Die finnische Unternehmensberatung und Qt-Förderin Digia wird den eingetragenen Verein KDE künftig finanziell unterstützen. KDE ist eines der größten Qt-Projekte und trägt viel Code zu dem Framework bei.
Nach langjähriger Pause ist die Entwicklung des Netfilters Nftables wieder aufgenommen worden. Der Code wird in den Linux-Kernel integriert und dort vermutlich Iptables ablösen.
Gewohnt streitlustig hat Canonical-Mäzen Mark Shuttleworth die Kritiker des Mir-Projekts als Tea Party der Open-Source-Community bezeichnet. Sie würden jeden neuen Stack aus rein politischen Gründen anfechten. Die Reaktionen kamen prompt.
Mit der Screen-Recording-Funktion sollen Cyanogenmod-Nutzer künftig einfach Bildschirminhalte ihres Android-Gerätes abfilmen können. Die Funktion basiert auf dem Airplay-Framework und kann zum Video auch Tonaufnahmen aufzeichnen.
Das Cern ändert die Lizenz für seine Fotos: Es hat eine erste Sammlung von Fotos unter eine CC-Lizenz gestellt - unter anderem, damit diese bei Wikipedia veröffentlicht werden können.
Steve Kondik von Cyanogenmod hat angekündigt, die alternative Android-ROM künftig in zwei verschiedenen Versionen anzubieten. Für CM bezahlen müssen Nutzer auch weiterhin nicht. Außerdem sind weitere Neuerungen geplant.
Die Organisation Creative Commons (CC) sieht ihre Arbeit nur als Teil einer weltweiten Reform von Urheber- und Nutzungsrechten. Dies stellt CC nun in einer Stellungnahme klar. Zu viele Nutzer hätten in der Existenz von CC-Lizenzen schon eine Lösung des Problems gesehen.
Traditionell gibt sich Canonical in den kurzlebigen Zwischenversionen von Ubuntu äußerst experimentell. Diesmal fallen die Neuerungen in der Desktopversion jedoch bescheiden aus. Die Entwickler konzentrieren sich stattdessen auf Ubuntu Touch und Mir, die allerdings noch nicht nutzbar sind.
Mit Veränderungen am XWayland-API werden neue Funktionen eingeführt, die unter anderem Kopien reduzieren und dadurch die Leistung steigern, insbesondere bei Vollbildanwendungen.
In einem Weißbuch, das an das US-Militär gerichtet ist, rät Oracle dem Verteidigungsministerium, auf Open-Source-Software zu verzichten. Stattdessen empfiehlt das Unternehmen indirekt eigene proprietäre Produkte.
Die Multimedia-Bibliothek FFmpeg unterstützt nun auch den Video-Kompressionsstandard H.265 alias HEVC. Damit stehen mehrere freie Implementierungen des Standards bereit.
Der Python-Interpreter Pypy erhält einen neuen, inkrementellen Garbage-Collector. Dieser soll vor allem wesentlich kürzere Pausen verursachen und Python dadurch auch für Spiele interessanter machen.
US-Wissenschaftler haben ein Protokoll entwickelt, das eine Kommunikation mit Sensoren im Wasser über das Internet ermöglicht. Es basiert auf dem Open-Source-Betriebssystem Linux.
In der aktuellen Version 4.3 der Virtualisierungssoftware Virtualbox lassen sich Gastsysteme per Multitouch steuern. Mit einem neuen virtuellen Treiber können Webcams direkt an Gastsysteme durchgereicht werden.
Nach einem ausgiebigen Hackathon hat das Opensuse-Team den ersten Release Candidate von Opensuse 13.1 zum Testen freigegeben. Die finale Version soll am 19. November 2013 erscheinen.
Mit der jetzt veröffentlichten Version 4.1 der freien Softwaresammlung für Microsofts SMB-Protokoll lassen sich Daten verschlüsselt zwischen Client und Server übertragen. Außerdem wurde das Kopieren von Dateien in Samba 4.1 deutlich beschleunigt.
Das neue Android-ROM Omni ROM soll die bisherige Nightly-Build-Praxis ändern: Statt möglicherweise instabiler Testversionen sollen Nutzer auch hier immer eine stabile Build erhalten. Die Macher Chainfire, Xplodwild und Dees_Troy bitten dabei explizit um Bug-Reports und Nutzervorschläge.
Das Debian-Team hat das stabile Update 7.2 veröffentlicht. Es beinhaltet sämtliche Sicherheitsaktualisierungen seit der ersten Version, unter anderem den Linux-Kernel 3.2.51. Neue Funktionen gibt es nicht.
Wenige Änderungen am Wayland-Protokoll zeugen von der mittlerweile erreichten Stabilität. Der Compositor Weston erlaubt hardwarebeschleunigte Aufnahmen und unterstützt offiziell Libybris zur Nutzung von Android-Treibern.
Ein altes Computergehäuse, Teile aus Druckern, Scannern oder Kopierern sowie ein Arduino: Hauptsächlich aus Elektroschrott hat ein Westafrikaner einen 3D-Drucker konstruiert. Damit will er eine Möglichkeit zeigen, Elektroschrott sinnvoll zu nutzen.
Der Linux-Mint-Desktop Cinnamon löst sich von Gnome-Bestandteilen und soll so einfach parallel zur Gnome-Shell installierbar werden. Dadurch soll die Oberfläche auch leicht in anderen Distributionen zur Verfügung gestellt werden können.
In einer offiziellen Stellungnahme gibt Valve an, dass die Serienversionen der Steam Machines nicht nur mit Intel- und Nvidia-Chips bestückt werden sollen. Das Unternehmen arbeitet ebenso mit AMD zusammen.
Der Erfolg von Googles Bug-Bounty-Programmen soll ausgeweitet werden. Geld gibt es aber nicht für Security-Fixes und Bugs, sondern für sicherheitsrelevante Umbauarbeiten an kritischer Software wie OpenSSH, BIND, Zlib oder dem Linux-Kernel.
Das X.org-Team weist auf einen Fehler in der Speicherverwaltung hin. Eigentlich ein üblicher Bug, doch dieser existierte über 20 Jahre und ist vermutlich in allen derzeit verwendeten X.org X-Servern vorhanden.
Die erste Alpha des freien Onlinespeichers Owncloud 6 steht zum Testen der neuen Funktionen bereit. Das Entwickeln von Apps soll einfacher sein und die Vorgänge in der Cloud besser überwacht werden können.
Für Mozillas Smartphone-System Firefox OS stellt das Unternehmen ein Update bereit, das Funktionen wie MMS nachrüstet. Außerdem wollen Hersteller und Carrier weitere Märkte erschließen.
Vor eineinhalb Jahren wurde von Pessimisten der Niedergang des Qt-Frameworks prophezeit. Das Interesse der Industrie ist aber ungebrochen und Qt wächst weiter, was die überwältigende Teilnehmeranzahl der Qt Developer Days in Berlin bezeugt.
HP hat zusammen mit Google ein neues Chromebook samt witzigem Werbespot vorgestellt. Das 11,6-Zoll-Gerät nutzt einen ARM-Prozessor von Samsung und ähnelt auch sonst stark dem Series 3 des Mitbewerbers, verzichtet jedoch auf dessen Plastikchassis.
Mit Ozone arbeiten Intel-Entwickler an einem Wayland-Port von Chromium. Nun hat das Team weitere Informationen zum Projekt, Dokumentation und Anleitungen veröffentlicht.
Das Grafiksystem DirectFB erlaubt nun auch die Nutzung unter Wayland. Dazu wurden Patches für den Referenz-Compositor Weston erstellt. OpenGL ES kann auf unterstützter Hardware ebenfalls genutzt werden.
Mit der nächsten Mesa-Version im November könnten OpenGL 3.2 und 3.3 unterstützt werden. Die Entwickler arbeiten auch an der Unterstützung für OpenGL 4, was aber noch einige Zeit in Anspruch nehmen wird.
Valve hat erste Details zu den 300 Prototypen der Steam Machines genannt. Diese basieren auf unterschiedlichen Haswell-Prozessoren sowie Kepler-Grafikkarten, zudem sind eine Hybridfestplatte und ein sehr effizientes Netzteil mit 450 Watt verbaut.
Der aktuelle Linux-Beta-Treiber von Nvidia unterstützt das EGL-API. Dieses ist Voraussetzung für die Verwendung der Displayserver Wayland und Mir. Offiziell unterstützt wird aber weiterhin nur X11.
Das Sendmail-Unternehmen wird von einem Sicherheitsanbieter übernommen. Die auf der freien Mail-Software aufbauenden Dienste beider Firmen sollen sich ergänzen und weitergeführt werden, ebenso wie die Open-Source-Software selbst.
Sollte Canonical die Mir-Entwicklung weiter mit dem Fokus auf Ubuntu for Phones voranbringen, wird XMir immer problematisch bleiben, meint der Kernel-Entwickler Matthew Garrett. Das Unternehmen könnte XMir aber auch gleich einstellen.
Der Hersteller AMD hat die Dokumentation für alle Grafikkartenmodelle der vergangenen Jahre veröffentlicht. Unabhängige Entwickler können damit einfacher an den freien Radeon-Treibern arbeiten.
Der diesjährige Summer of Code von Google ist offiziell beendet. Der entstandene Code und die Berichte der erfolgreichen Studenten sollen veröffentlicht werden.
Der Distributor Red Hat hat das zehnte Update für sein Enterprise Linux 5 veröffentlicht. Kunden erhalten unter anderen ein aktuelles MySQL und einen verbesserten Kernel-Treiber für HP Smart Array Controllers.
Der HTML5-Flash-Player Shumway hält Einzug in den Hauptentwicklungszweig von Mozillas Browser Firefox. Läuft alles glatt, könnte Firefox 27 in der Lage sein, erste Flash-Inhalte ohne Flash-Player abzuspielen.
Der auf Mir aufbauende X-Server XMir wird nicht standardmäßig in Ubuntu 13.10 verwendet. Es soll noch zu viele Qualitätsprobleme geben. Ubuntu for Phones mit Mir soll davon aber nicht betroffen sein.
Eine großangelegte Spendenkampagne soll die Entwicklung des freien Strategiespiels 0 A.D. beschleunigen und im besten Fall für mehrere Jahre sichern. Geplant sind unter anderem eine Betaversion und eine Single-Player-Kampagne.
Für das kommerzielle Suse Linux Enterprise 12 soll der Installer Yast grundlegend überarbeitet werden und auch in Opensuse 13.2 bereitstehen. Der Installer soll andere Oberflächen erlauben und ermöglichen, dass die Konfiguration auch auf andere Rechner kopiert wird.
Die Französische Gendarmerie hat in vier Jahren 37.000 Rechner auf Ubuntu umgestellt und spart damit bis zu 40 Prozent ihrer Betriebskosten ein. Bis zum nächsten Sommer sollen insgesamt 72.000 Computer Ubuntu nutzen.
Mit der Alpha von Qt 5.2 werden erstmals Android sowie iOS voll unterstützt. Der QML-Stack erhielt einen neuen Renderer und ist nun unabhängig von Googles V8. Die finale Version soll Ende November zusammen mit dem QtCreator 3.0 erscheinen.
Samsung-Angestellte haben eine OpenACC-Implementierung für GCC vorgestellt. Damit lassen sich spezielle Aufgaben eines Programms direkt auf einen Beschleuniger wie die GPU auslagern.
Der BeOS-Nachbau Haiku hat eine Paketverwaltung erhalten. Neben einem Kommandozeilenwerkzeug ist ein GUI entstanden und Nutzern ist es möglich, Haikuports zusammen mit der Paketverwaltung zu nutzen.