Linus Torvalds: Steam wird den Linux-Desktop voranbringen

Linus Torvalds sieht Valves Initiative um Steam für Linux und Steam OS positiv. Sie könnte dem Linux-Desktop zu einem Popularitätsschub verhelfen und Hardwarehersteller dazu bringen, verstärkt für Linux zu entwickeln.

Artikel veröffentlicht am ,
Linus Torvalds findet Valves Steam für Linux gut.
Linus Torvalds findet Valves Steam für Linux gut. (Bild: Linus Torvalds)

"Ich liebe die Steam-Ankündigungen. Ich glaube, es bietet sich damit die Gelegenheit, dem Linux-Desktop zu helfen." Das sagte der Linux-Gründer Linus Torvalds auf der Linuxcon Europe in Edinburgh. Valves Initiative sei ein gutes Beispiel für eine sinnvolle Standardisierung. Denn wenn Valve erfolgreich ist, werden auch andere Distributionen folgen, da sie sicherlich wollen, dass auch auf ihren Plattformen gespielt wird.

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Valves Steam-Pläne könnten darüber hinaus Hardwareherstellern einen Anreiz geben, ihre Hardware für Betriebssysteme jenseits von Windows mit Treibern zu unterstützen. Seit Valve Steam für Linux vorgestellt hat, sei beispielsweise Nvidias Beteiligung an Linux deutlich gestiegen. Mit dem Grafikkartenhersteller steht Torvalds seit geraumer Zeit im Streit auch wegen der Alleingänge des Unternehmens bei seiner Treiberentwicklung für den Linux-Kernel.

Weniger Grabenkämpfe, mehr Technik

Zu guten Standards gehörten auch Menschen, die sagen, "so machen wir etwas", und gleichzeitig erfolgreich genug sind, um den Markt anzutreiben, sagte Torvalds weiter. Er sei enttäuscht darüber, dass Linux in so vielen Bereich erfolgreich sei, aber nicht auf dem Desktop. Das liege aber auch daran, dass dort zu viele Grabenkämpfe stattfänden und "lauter Leute Schlechtes entwickeln". "Ich hoffe, dass die Desktopentwickler künftig enger zusammenarbeiten und sich mehr auf die Technik konzentrieren als nur einen Anmeldebildschirm zu entwickeln, der schick aussieht."

Valve hatte im Laufe des Jahres seine Vertriebsplattform Steam auf Linux portiert und später auch einige populäre, wenn auch teilweise veraltete Spiele dafür angepasst. Kürzlich kündigte Valve auch an, seine Linux-Distribution unter dem Namen Steam OS zu veröffentlichen, die sowohl für Hersteller von Spielekonsolen als auch der Öffentlichkeit zur Verfügung stehen soll. Valve-Chef Gabe Newell hatte zuvor Windows 8 und Microsofts Appstore kritisiert.

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Clown 28. Okt 2013

Darum gehts doch gar nicht. Tatsache ist, dass es einen Standard gibt, auf den ich mich...

Technikfreak 26. Okt 2013

Das mag sein, obwohl nicht nur Games das Grün der Wiese ist. Aber nun höre ich das...

Anonymer Nutzer 26. Okt 2013

Sehe ich ganz genauso. Und wenn Spiele nicht an Steamworks gebunden sind und somit...

Anonymer Nutzer 26. Okt 2013

Weil (und jetzt kommt der springende Punkt) sie weder GPL nutzen dafür, noch ihre...



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