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Fix Ubuntu: Canonical setzt Marke gegen kritische Webseite ein

Auf der Webseite von Fix Ubuntu gibt es eine Anleitung dazu, wie die Onlinesuche bei Ubuntu ausgeschaltet werden kann. Canonical hat den Betreiber gebeten, das Ubuntu-Logo zu entfernen und den Domainnamen zu ändern.

Artikel veröffentlicht am ,
Canonical will sein Markenrecht auf der kritischen Webseite Fix Ubuntu durchsetzen.
Canonical will sein Markenrecht auf der kritischen Webseite Fix Ubuntu durchsetzen. (Bild: Screenshot Golem.de)

EFF-Mitarbeiter Micah Lee ist in einer E-Mail von Canonical aufgefordert worden, das Ubuntu-Logo von seiner Webseite Fixubuntu.com zu entfernen. Dort ist unter anderem eine Anleitung zu finden, wie die Internetsuche in der Linux-Distribution Ubuntu entfernt werden kann. Canonical pocht dabei auf sein Markenrecht.

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Der Streit um die Internetsuche in Ubuntu schwelt seit ihrer Einführung in Canonicals Linux-Distribution Ubuntu vor einem Jahr. Der Anwender erhält unter anderem Suchergebnisse in Form von Kaufempfehlungen von der Amazon-Webseite. Die Suche wird über die Server von Canonical umgeleitet.

Umstrittene Suche bei Amazon

Lee hatte diese Praxis kritisiert, denn die Suche wird standardmäßig aktiviert. Sie lässt sich inzwischen zwar ausschalten, in der ersten Version mussten Anwender die sogenannte Amazon-Suche aber noch über die Kommandozeile deaktivieren. Eine Anleitung dazu findet sich auf Lees Webseite fixubuntu.com, die inzwischen für die aktuelle Version 13.10 von Ubuntu erweitert wurde. In der E-Mail von Canonical wird Lee auch aufgefordert, Ubuntu aus seinem Domainnamen zu entfernen. Lee hat den Inhalt der E-Mail in einem Blogpost veröffentlicht.

Auf der Webseite ist bereits eine Haftungsablehnung zu sehen. Fixubuntu.com sei in keiner Weise mit Canonical assoziiert und auch nicht von dem Ubuntu-Macher anerkannt oder gebilligt. Das Ubuntu-Logo hat Lee ebenfalls entfernt.

Er pocht jedoch darauf, dass er den Domainnamen behalten darf. Die Anwälte von Lees Arbeitgeber EFF haben bereits auf Canonicals E-Mail reagiert. Der erste Zusatz der Verfassung deckt die nichtkommerzielle Nutzung von Trademarks ab, wenn Webseiten die Produkte von Unternehmen kommentieren oder kritisieren. Außerdem handele Canonical ja nicht im Sinne von Open Source, obwohl sich das Unternehmen mit seiner Linux-Distribution dem verpflichtet habe, sagte Lee zur Webseite Ars Technica.



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spiderbit 11. Nov 2013

das hat Ubuntu komischerweise mit jeder nautilusversion, das die ändernungen überhaupt...

Himmerlarschund... 11. Nov 2013

Nö, kommt auf's gleiche raus :-)

Himmerlarschund... 11. Nov 2013

http://software.opensuse.org/developer/de Sie hätten "Live" natürlich in 72pt, als...

renegade334 10. Nov 2013

der war gut ^^

Mikrotherion 10. Nov 2013

Ja, Mint - in welcher Variante auch immer - ist ganz angenehm. War bei mir, seit ich es...


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