Abo
  • Services:
Anzeige
Guillaume Lesniak redet im Golem.de-Interview über Cyanogenmod und Omni ROM.
Guillaume Lesniak redet im Golem.de-Interview über Cyanogenmod und Omni ROM. (Bild: Guillaume Lesniak)

Omni ROM "CM wäre ohne Freiwillige nicht da, wo es heute ist"

Erst programmierte Xplodwild alias Guillaume Lesniak Cyanogenmods neue Kamera-App Focal, dann trennte er sich im Streit von den CM-Machern. Jetzt arbeitet er an seinem eigenen Android-ROM. Golem.de hat sich mit ihm über Vergangenes und Künftiges unterhalten.

Anzeige

Als Guillaume Lesniak alias Xplodwild Mitte 2013 eine neue Kamera-App für Cyanogenmod (CM) entwickelte, dürfte er nicht geahnt haben, dass diese nach einem halben Jahr wieder aus der alternativen Android-ROM verschwunden sein würde. Nach Meinungsverschiedenheiten über die weitere Verwendung seiner App nach der Umwandlung des Cyanogenmod-Projekts in ein Unternehmen trennten sich Lesniak und CM-Chef Steve Kondik im Streit.

Streit mit Cyanogenmod über Lizenz von Focal

Mittlerweile ist der Ärger beim Franzosen allerdings verflogen: "Ich bin kein nachtragender Mensch. Es hat einfach nicht sollen sein", sagt er im Interview mit Golem.de. Statt zu schmollen, widmet er sich lieber seinem eigenen Projekt Omni ROM, das anders als Cyanogenmod unter anderem stabile tägliche Updates liefern will.

Nachdem Lesniak von CM-Gründer Steve Kondik erfahren hatte, dass das Projekt in ein Unternehmen umgewandelt würde, hoffte auch Lesniak zunächst, in Zukunft dank seines Beitrags zum Betriebssystem etwas Geld verdienen zu können. Allerdings machte sich schnell Ernüchterung breit. Die bisherige GPL-Lizenz sei nicht ideal, erklärte ihm CM-Programmierer Koushik Dutta. Das CM-Team müsse Lesniaks App neu lizenzieren.

Den Grund für die Lizenzänderung glaubt Lesniak zu kennen: Cyanogenmod Inc. wird künftig Anpassungen an bestimmten Teilen des Betriebssystems vornehmen müssen, um es besser an Hersteller verkaufen zu können. "Es ist keine Überraschung für ein Unternehmen, dass es Geld verdienen muss, um überleben zu können", sagt Lesniak. "Da ist Cyanogenmod keine Ausnahme."

GPL hat Copyleft-Prinzip

Dafür müssen bei der Kamera beispielsweise bestimmte Hardwarespezifikationen im Quellcode der Kamera-App berücksichtigt werden. Das Copyleft-Prinzip der GPL besagt aber, dass Änderungen an einem Werk nur dann erlaubt sind, wenn das Folgewerk unter derselben Lizenz veröffentlicht wird. Da das Cyanogenmod-Betriebssystem aber verkauft werden soll, hätte das Endprodukt dementsprechend keine GPL mehr - das Copyleft-Prinzip wäre verletzt.

Das Drama nimmt seinen Lauf 

eye home zur Startseite
strauch 12. Nov 2013

Ja hab ich und nicht zu wenig. Konnte man zumindest ein Smartphone von kaufen, das haben...

Fuchs 06. Nov 2013

Magst du mir die betreffende Stelle zeigen und kurz begründen?

GodsBoss 06. Nov 2013

Ich habe schonmal gefragt, aber dann tue ich das eben nochmal: Welches GPL-Werk konkret...

Lord Gamma 05. Nov 2013

Überschrift ;-)



Anzeige

Stellenmarkt
  1. Schwarz Zentrale Dienste KG, Neckarsulm
  2. Bechtle GmbH IT-Systemhaus, Nürtingen
  3. Smartexposé GmbH, Berlin-Kreuzberg
  4. Fraunhofer-Institut für Optronik, Systemtechnik und Bildauswertung IOSB, Karlsruhe


Anzeige
Top-Angebote
  1. (u. a. Samsung Galaxy S8 499,00€, PS4 inkl. FIFA 18 und 2 Controllern 279,00€)
  2. bis zu 41% reduziert (u. a. Samsung 27 Zoll Curved 177€)
  3. 44,99€ statt 60,00€

Folgen Sie uns
       


  1. SX-10 Aurora Tsubasa

    NECs Beschleuniger nutzt sechs HBM2-Stacks

  2. Virtual Reality

    Huawei und TPCast wollen VR mit 5G streamen

  3. Wayland-Desktop

    Nvidia bittet um Mitarbeit an Linux-Speicher-API

  4. Kabelnetz

    Vodafone liefert Kabelradio-Receiver mit Analogabschaltung

  5. Einigung erzielt

    EU verbietet Geoblocking im Online-Handel

  6. Unitymedia

    Discounter Eazy kommt technisch nicht an das TV-Kabelnetz

  7. Rollenspielklassiker

    Enhanced Edition für Neverwinter Nights angekündigt

  8. Montagewerk in Tilburg

    Wo Tesla seine E-Autos für Europa produziert

  9. AUV

    US-Marine sucht mit Robotern nach verschollenem U-Boot

  10. Apple Watch

    WatchOS-1-App-Updates gibt es bis zum April 2018



Haben wir etwas übersehen?

E-Mail an news@golem.de


Anzeige
Gaming-Smartphone im Test: Man muss kein Gamer sein, um das Razer Phone zu mögen
Gaming-Smartphone im Test
Man muss kein Gamer sein, um das Razer Phone zu mögen
  1. Razer Phone im Hands on Razers 120-Hertz-Smartphone für Gamer kostet 750 Euro
  2. Kiyo und Seiren X Razer bringt Ringlicht-Webcam für Streamer
  3. Razer-CEO Tan Gaming-Gerät für mobile Spiele soll noch dieses Jahr kommen

Firefox 57: Viel mehr als nur ein Quäntchen schneller
Firefox 57
Viel mehr als nur ein Quäntchen schneller
  1. Mozilla Wenn Experimente besser sind als Produkte
  2. Firefox 57 Firebug wird nicht mehr weiterentwickelt
  3. Mozilla Firefox 56 macht Hintergrund-Tabs stumm

Windows 10 Version 1709 im Kurztest: Ein bisschen Kontaktpflege
Windows 10 Version 1709 im Kurztest
Ein bisschen Kontaktpflege
  1. Windows 10 Microsoft stellt Sicherheitsrichtlinien für Windows-PCs auf
  2. Fall Creators Update Microsoft will neues Windows 10 schneller verteilen
  3. Windows 10 Microsoft verteilt Fall Creators Update

  1. Datenvolumen in Deutschland

    styler2go | 16:49

  2. Re: diesen "Lamborghini" werde ich mir kaufen

    jo-1 | 16:46

  3. Re: Klingt wie die glaeserne Fabrik in Dresden

    Palerider | 16:45

  4. Re: Das Spiel ist auch wirklich gut ...

    DieSchlange | 16:45

  5. Re: Hat dieses Modell nicht vor allem Steuerliche...

    sampleman | 16:45


  1. 16:55

  2. 16:06

  3. 15:51

  4. 14:14

  5. 12:57

  6. 12:42

  7. 12:23

  8. 11:59


  1. Themen
  2. A
  3. B
  4. C
  5. D
  6. E
  7. F
  8. G
  9. H
  10. I
  11. J
  12. K
  13. L
  14. M
  15. N
  16. O
  17. P
  18. Q
  19. R
  20. S
  21. T
  22. U
  23. V
  24. W
  25. X
  26. Y
  27. Z
  28. #
 
    •  / 
    Zum Artikel