Alternative ROMs: Und das Galaxy Nexus mag doch Kitkat

Google findet das Galaxy Nexus zu alt für ein Update auf Android 4.4, die Android-Gemeinschaft sieht das anders. Bereits jetzt stehen erste alternative ROMs für das zwei Jahre alte Smartphone zur Verfügung.

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Das Galaxy Nexus bekommt offiziell keine neue Android-Version.
Das Galaxy Nexus bekommt offiziell keine neue Android-Version. (Bild: Laurent Fievet/AFP/Getty Images)

Nutzer von Samsungs Galaxy Nexus können mittlerweile aus mehreren alternativen ROMs, die auf der neuen Android-Version 4.4 basieren, wählen. Damit kommt das ehemalige Topsmartphone doch noch in den Genuss der neuen Funktionen, die Kitkat bietet.

Der Geschmack von Kitkat

So stehen beispielsweise die beiden ROMs "A Taste Of Kitkat" und Slimkat zum Download bereit. Diese sind laut deren Programmierern jedoch noch als Alphaversionen zu betrachten. So gibt es bei beiden stellenweise Grafikprobleme, insbesondere bei der Bildschirmrotation, dem Sperrbildschirm und dem Stock-Browser. Das Slimrom-Team, die Programmierer von Slimkat, weist darauf hin, dass es aufgrund dieser Grafikfehler zu Neustarts kommen kann.

Das ROM "A Taste Of Kitkat" hatte zudem anfangs ein Problem mit der WLAN-Verbindung. Dank eines Patches konnte dies aber mittlerweile offenbar behoben werden. Die ROMs müssen über ein alternatives Recovery-System wie Clockwork Mod auf das Galaxy Nexus gespielt werden.

Portierung innerhalb weniger Tage

Diese ersten ROMs dürften für manche Nutzer noch nicht als zuverlässiges Betriebssystem für ihr Galaxy Nexus taugen, zeigen aber, dass eine Portierung von Android 4.4 auf das Galaxy Nexus grundsätzlich möglich ist. Dabei drängt sich durchaus die Frage auf, wieso ein großes Unternehmen wie Google das, was die Android-Gemeinschaft in wenigen Tagen schafft, nicht mit einer Vorlaufzeit von mehreren Monaten erreichen kann oder will.

Zur Veröffentlichung der neuen Android-Version 4.4 alias Kitkat kündigte Google an, dass das Samsung Galaxy Nexus kein Update erhalten wird. Dies war ein etwas überraschender Schritt, hatte das Smartphone doch die vorigen Android-Versionen stets zusammen mit den neueren Geräten erhalten.

Begründung: das Alter

Die Begründung Googles ist dabei wenig zufriedenstellend: Das Unternehmen weist darauf hin, dass das Galaxy Nexus "aus dem 18-Monats-Fenster fällt, in dem Google und andere Hersteller traditionell ihre Geräte aktualisieren".

Technische Gründe gibt das Unternehmen nicht an. Viele Nutzer von Nexus-Geräten haben sich ihre Geräte eben in dem Glauben gekauft, dass sie auch in Zukunft frühzeitig Updates erhalten.

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Trollfeeder 07. Nov 2013

Habe ich das richtig verstanden oder die anderen? Du meinst doch die Custom ROMs oder?

Trollfeeder 07. Nov 2013

Außerdem ist Samsung was die Update Policy und die Bloatware angeht nicht mit Google zu...

pool 06. Nov 2013

Würde hätte könnte. Es driftet in die Diskussion ab, ob die 18 Monate angemessen sind...

Luebke 05. Nov 2013

Vielleicht ist es dir nicht klar, aber es besteht durchaus ein Unterschied zwischen...



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