
Seit der stark kritisierte neue Entwurf zur Transparenzverordnung ungewollt öffentlich wurde, hat sich die Bundesnetzagentur nicht mehr zum Thema Routerzwang geäußert. Jetzt bricht die Behörde ihr Schweigen, und meint gar nichts dafür zu können.

In größeren Gebäuden und Wohnungen mit ungünstigem Schnitt kann es zu WLAN-Versorgungsproblemen kommen, wenn nur ein Accesspoint aufgestellt wird. AVM hat nun einen Repeater zur Behebung dieser Probleme vorgestellt, der auch den schnellen WLAN-Standard IEEE 802.11ac unterstützt.

Fritzbox-Nutzer, die die gepatchte Sicherheitslücke für unerlaubten Fernzugriff nicht geschlossen haben, werden wieder angegriffen. AVM rät, die Patches jetzt schnell aufzuspielen, doch eine Auto-Updatefunktion gibt es noch nicht lange.

Offenbar ist die neue Fassung der Tranzparenzverordnung, die einen Routerzwang wieder zulässt, nicht mit dem Bundeswirtschaftsministerium abgesprochen gewesen. Während die Bundesnetzagentur weiter schweigt, stellte das übergeordnete Ministerium dies nun klar.

Ein IT-Verband kritisiert den Richtungswechsel der Bundesnetzagentur beim Routerzwang und hofft auf die Regierung. Doch die Ministerien dürften der neuen Tranzparenzverordnung zugestimmt haben.

In einem geänderten Entwurf der Transparenzverordnung öffnet die Bundesnetzagentur ein Schlupfloch, mit dem Provider ihren Kunden doch einen Zwangsrouter vorschreiben könnten. Das widerspricht den bisherigen Plänen der Bundesregierung.

Auf der Innotrans in Berlin zeigen sowohl Marktführer Nokia als auch Huawei eine mögliche Zukunft von GSM-R-Netzwerken. Per LTE sollen schnelle wie langsame Züge mit Daten versorgt werden. Außerdem wird eine potenziell störanfällige WLAN-Infrastruktur unnötig.

Die App von GSMK und der Telekom verschlüsselt Telefonate und Textnachrichten. Die gleiche Technik kommt im wesentlich teureren Cryptophone der Firma zum Einsatz. Wird das überhaupt benötigt?

AVM hat mit der Fritzbox 3490 ein Multitalent vorgestellt, das sowohl an ADSL- als auch an VDSL-Anschlüssen funktioniert und Vectoring unterstützt. Das WLAN-Modul unterstützt IEEE 802.11ac mit einer Bruttorate von bis zu 1.300 MBit/s.

Die Telekom bietet einen kostenpflichtigen Dienst für die verschlüsselte Kommunikation an. Die Mobile Encryption App wurde vom deutschen Unternehmen GSMK entwickelt, das auch das Cryptophone anbietet.

Intel kann einen Erfolg zu seiner Thunderbolt-Technik vermelden: Sowohl Lenovo als auch Dell wollen in zukünftigen professionellen Produkten Thunderbolt 2 einsetzen. Das ist im Vorlauf zur Broadcasting-Messe IBC bekanntgegeben worden.

Sein Geräteblocker Cyborg Plug richte sich nicht nur gegen Google Glass, sagt der Künstler Julian Oliver im Gespräch mit Golem.de. Schon lange beschäftigt er sich mit dem Verlust der Privatsphäre durch elektronische Geräte. Das immense Interesse an dem Skript glasshole.sh und dem daraus entstandenen Produkt hat ihn überrascht.

Viprinet, ein Hersteller von Hybridroutern, behauptet, dass die Deutsche Telekom ihren Speedport Hybrid von Huawei auf Basis seiner Technik entwickelt habe, ohne zu bezahlen. Sollte der Speedport Hybrid wirklich bündeln, will das Unternehmen klagen.

IDF 14 Intels neuer Netzwerkadapter schafft in der Theorie 2 x 40 GBit/s. Doch die Ausstattung des Boards für 40GbE reicht nicht, um beide QSFP-Ports mit voller Geschwindigkeit anzusprechen, wie Intel offen zugibt. Für Kunden bietet der Adapter neben VLAN auch VXLAN und eine geringe Leistungsaufnahme.

Ifa 2014 In Kürze will Devolo für Endkunden auch ein Smarthome-Paket anbieten. Von Heizkörpern über Bewegungs- und Rauchmelder bis hin zu anklebbaren physischen Lichtschaltern kann sich der Interessent sein Smarthome selbst zusammenbauen. Auch für eine eventuelle Zigbee-Unterstützung ist das System vorbereitet.

Die Deutsche Telekom zeigt zur IFA den Speedport Hybrid für Endkunden. Der Router nutzt mit erster Priorität die DSL-Leitung und holt bei Bedarf zusätzliche Kapazität aus dem Mobilfunknetz dazu.

Eine Sicherheitslücke in einem Router der Deutschen Telekom rettet einen Internetnutzer, der wegen illegalen Filesharings eines Filmes mehr als 1.200 Euro zahlen sollte. Über eine simple PIN konnte sich zeitweise jeder mit dem WLAN des W 504V verbinden, ohne den WLAN-Key zu kennen.

Einen der schnellsten Router für zuhause will Netgear mit dem neuen Nighthawk anbieten. Mit seinen vier Antennen erreicht er mit 802.ac bis zu 1,7 GBit/s. Ein neues QoS-Verfahren soll zudem für unterbrechungsfreie HD-Streams sorgen, auch wenn parallel große Downloads laufen.

Die Programm-Manager-App von Kabel Deutschland hat eine schwere Sicherheitslücke. Damit kann der Online-Zugang von Kunden gekapert werden.

Das für die Verwaltung von IT-Equipment vorgesehene Werkzeug Oneview wird von HP auf andere Produkte erweitert. Bis die neuen Gerätetypen integriert werden, kann es aber noch einige Zeit dauern, da sich HP zunächst auf Rackserver konzentriert.

Mit der 9. Generation seiner Proliant DL-Server wird Hewlett Packard die Modelle 360e und 380e einstellen. Die Nachfolger heißen fortan DL160 und DL180. Vor allem verlorene Marktanteile im Einstiegssegment will HP so wiedergewinnen.

Ifa 2014 Auf der Internationalen Funkausstellung in Berlin (Ifa) wird das Smarthome zu einem großen Thema. Kaspersky Lab warnt jetzt erneut vor potenziellen Sicherheitslücken im Heimnetz, und ein Blick in vergangene Meldungen zeigt, dass die Gefahr tatsächlich groß ist.

Synology ist schon länger in den Fokus von Angreifern geraten, daher empfiehlt es sich, das Update 4 des DSM-Builds 4493 einzuspielen. Der schließt unter anderem eine Lücke in OpenSSL im NAS-System.

Qnaps Mini-NAS für die Hosentasche sieht aus wie ein alter iPod mit zu kleinem Display. QGenie soll deutlich mehr Flexibilität bieten als viele WLAN-Festplatten und USB-Sticks - fast wie ein Heim-Netzwerk. Doch scheitert das an sich gute Konzept vor allem an einem.

Über eine Lücke in der Fritzbox-App konnten Hacker den Router übernehmen. Laut AVM war das Risiko für einen möglichen Man-in-the-Middle-Angriff jedoch gering.

Die kleine Platine WRT-Node lässt sich als Steuerungsplatine in Quadcopter oder Roboter einbauen und hat einen WLAN-Chip. Die Firmware basiert auf OpenWRT.

Def Con 22 Zehn Routermodelle mussten auf der Defcon einen Sicherheitstest überstehen. Die Hacker präsentierten 15 Lücken für eine Übernahme der Geräte.

Die neue Firmware FritzOS 6.20 ist für die Fritzbox 7490 erhältlich. Ein Upgrade für weitere Modelle solle in wenigen Wochen folgen, verspricht AVM.

Unbekannte hatten am frühen Sonntagmorgen Glasfaserkabel von Kabel Deutschland in Berlin durchtrennt, wodurch etwa 160.000 Haushalte in den westlichen Bezirken der Hauptstadt auf Internet, Telefon und Fernsehen verzichten mussten. Der Schaden wurde mittlerweile wieder behoben.

Def Con 22 Streunende Nachbarkatzen könnten bald zu gefährlichen Hackerwerkzeugen werden. Mit dem Warkitteh-Halsband können sie unsichere WLANs aufspüren.

Der Netzwerkhersteller Ubiquiti Networks hat Pläne vorgestellt, die unter anderem Cisco stören werden. In Zukunft wird es günstige Unifi-VoIP-Telefone auf Android-Basis geben. Die ersten Muster mit 5- bis 7-Zoll-Displays werden bereits ausgeliefert.

Mit einer Sortierung von Hotels nach der Geschwindigkeit des WLANs will ein Angebot vor allem surfenden Gästen die Entscheidung über die nächtliche Bleibe erleichtern. Doch gerade technisch versiertes Publikum bekommt zu wenige Informationen, und die neuen Schätzungen sind nicht nützlich.

Jenseits von Arduino und Raspberry Pi soll das neue "DPT Board" für einen besonders einfach zu konfigurierenden Router oder andere vernetzte Geräte sorgen. Die Software ist vorinstalliert, an der Hardware muss man aber noch etwas basteln.

Nicht mehr nur mit 10 GBit/s, sondern mit 25 soll künftig eine einzelne Ethernet-Verbindung arbeiten können. Dazu gibt es neben einem Herstellergremium nun auch eine Arbeitsgruppe der IEEE, so dass der neue Standard schnell beschlossen werden könnte.

Die ersten 6-TByte-Festplatten außerhalb des Unternehmenssektors sind verfügbar. Western Digital hat zuerst die Verfügbarkeit der NAS-Serie Red erreicht, die bei Händlern überraschend keinen Neuheiten-Aufschlag bekam. Die Green-Serie ist noch etwas günstiger, fehlt den Händlern jedoch noch.

Asus hat den RT-AC87 vorgestellt. Der WLAN-Router nutzt Quantennas QSR1000-Chip, arbeitet nach dem 802.11ac-Standard Wave 2 und erreicht dank vier Antennen bei 5 GHz bis zu 1,7 Gigabit pro Sekunde.

Neben der Serie WD Red bietet Western Digital nun die Reihe Red Pro an. Die neuen Sata-Festplatten arbeiten mit höherer Drehzahl und sind für NAS-Systeme mit 16 Laufwerken empfohlen. Die bisherige Serie WD Red gibt es weiterhin, nun auch mit 5 und 6 TByte.

Die Electronic Frontier Foundation hat eine eigene Router-Software für sichere, teilbare Open-Wireless-Netzwerke vorgelegt. Noch befindet sich die Software allerdings in einer frühen Entwicklungsphase.

Das neue Protokoll namens Thread soll für vernetzte Geräte bisherige Funkstandards ablösen. Es ist nicht auf einen zentralen Router angewiesen, sondern arbeitet mit einem Mesh-Netzwerk. Zudem sollen die Clients jahrelang mit einer einzigen AA-Batterie auskommen.

HP hat eine neue Switch-Familie vorgestellt, die sich für den Einsatz in SDN-Umgebungen eignet. Der Einstiegspreis der neuen erweiterten 5400er-Serie liegt bei 1.859 Euro.

AVM wird seine Router Fritzbox 3490 und Fritz Powerline 1000E in den Handel bringen. FritzOS 6.20 verspricht mehr Sicherheit, was das Unternehmen auch nötig hat.

Sicherheitsexperten haben erfolgreich eine LED-Lampe mit WLAN-Mesh-Funktion angegriffen. Der Weg ist zwar recht aufwendig, könnte aber die Vorlage für weitere Forschung sein, denn im drahtlosen Smarthome gibt es zahlreiche neue Geräte mit potenziellen Sicherheitslücken.

Die Electronic Frontier Foundation warnt vor einem Privatsphärenproblem, das insbesondere Android-Geräte ab Version 3.1 betrifft. Google arbeitet bereits an einem Patch, der nicht mehr die letzten genutzten SSIDs verrät. Das Problem ist allerdings prinzipbedingt und betrifft nicht nur Android.

Qualcomm arbeitet an den ersten Triple-Band-WLAN-Chips. Mit der Übernahme des 802.11ad-Spezialisten Wilocity und einem ersten Referenzchip in Form des Snapdragon 810 dürfte es bald schnelle WLAN-Verbindungen geben, die IEEE 802.11ac deutlich übertreffen. Das 60-GHz-Band hat jedoch Nachteile.

Die Verordnung gegen den Routerzwang soll laut Bundesnetzagentur in einigen Monaten in Kraft treten. Doch DSL-Anbieter vervollkommnen derweil den Zwangsrouter immer weiter.

In Seoul hat Samsung erste Benchmarks seiner zweiten Generation von SSDs mit dem Protokoll NVMe vorgeführt. Die bisher für Server vorgesehenen Laufwerke lesen deutlich schneller als PC-SSDs mit M.2-Schnittstelle und schreiben etwas langsamer.

Neben dem lüfterlosen NAS-System HS-210 bietet QNAP nun auch eine deutlich beschleunigte Variante mit dem Namen HS-251 an. Statt ARM wird ein x86er-Prozessor verwendet und der Arbeitsspeicher verdoppelt. Allerdings verdoppelt sich auch nahezu der Preis des Systems.

Der WLAN-Adapter TEW-806UBH ist das Gegenteil von kompakt. Die in Relation zum USB-Anschluss riesige Antenne von Trendnet soll für hohe Reichweite sorgen. Doch volle WLAN-Geschwindigkeit ist prinzipbedingt nicht möglich. Trotzdem ist der 802.11ac-Adapter schneller als die meisten N-Geräte.

Mit der Embedded Datastation hat Synology ein Angebot auf den Markt gebracht, das sich deutlich von den sonst üblichen NAS-Systemen unterscheidet. Wir haben uns die Datastation mit SD-Karten-Schacht angesehen.

Unter dem Namen Omni Scale will Intel 2015 sein erstes eigenes Fabric für Supercomputer vorstellen - nur bei den Großrechnern dürfte die Technik kaum bleiben. Dabei werden erstmals in größeren Stückzahlen die optischen Vernetzungen der Silicon Photonics genutzt.