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Die Macher des Tor-Routers Invizbox wollen nicht die gleichen Fehler machen wie das gescheiterte Anonabox-Projekt.
Die Macher des Tor-Routers Invizbox wollen nicht die gleichen Fehler machen wie das gescheiterte Anonabox-Projekt. (Bild: Invizbox)

Tor-Router: Invizbox will besser sein als die Anonabox

Die Macher des Tor-Routers Invizbox wollen nicht die gleichen Fehler machen wie das gescheiterte Anonabox-Projekt.
Die Macher des Tor-Routers Invizbox wollen nicht die gleichen Fehler machen wie das gescheiterte Anonabox-Projekt. (Bild: Invizbox)

Nach dem Scheitern des Kickstarter-Projekts Anonabox will Invizbox alles besser machen. Das Projekt sammelt bei Indiegogo Geld für seinen Tor-Router.

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Das Projekt Invizbox will transparent sein. Die Macher wollen offenlegen, welche Hardware sie verwenden. Die mit der Tor-Software ausgestattete Firmware wird zur Begutachtung freigegeben und soll keine Schwachstellen enthalten. Kurz: Invizbox will nicht die gleichen Fehler machen wie das zuvor bei Kickstarter gescheiterte Projekt Anonabox. Der kleine Tor-Router soll über Crowdfunding finanziert werden.

Noch bevor Kickstarter das Projekt Anonabox kippte, weil der Initiator August Germar falsche Angaben zu seinem Projekt machte, entschlossen sich Elizabeth Canavan, Paul Canavan und Chris Monks aus Irland, ihre Alternative zu dem Tor-Router zu entwickeln. Die Hardware ist mit jener der Anonabox identisch: Das WT 3020A stammt vom gleichen chinesischen Hersteller und hat ebenfalls 64 MByte Arbeitsspeicher sowie 16 MByte Flashspeicher. Die Firmware basiert auf OpenWRT, einem Linux-System für Router.

Mehr Sicherheit in der Firmware

Allerdings will das Team für mehr Sicherheit in der Software sorgen. Germar wurde unter anderem vorgeworfen, die Firmware nur unzureichend abgesichert zu haben. Da ein solcher Router weitgehende Anonymität im Internet verspreche und unter Umständen auch von gefährdeten Personen genutzt werde, habe Germar fahrlässig gehandelt, indem er eine absolute Sicherheit mit seinem Projekt versprach.

Die Invizbox-Macher haben dem auf ihrer Indiegogo-Webseite auch gleich widersprochen. Auch bei der Nutzung von Tor gebe es keine Möglichkeit, etwa Browser-Fingerprinting zu verhindern. Durch das Auslesen von Daten im Browser können Nutzer auch teilweise deanonymisiert werden. Außerdem habe das Team zwar die Zusage des chinesischen Unternehmens, dass auch die Hardware keine Hintertüren enthalte, eine Garantie können sie jedoch nicht geben. Deshalb werde das Team die Originalfirmware zur Analyse bereitstellen.

Keine absolute Sicherheit

Selbst ihrem Gerät sollten Nutzer aber weder ihre Freiheit noch ihr Leben anvertrauen, schreiben sie. Es soll jedoch eine möglichst lückenlose Dokumentation über ihr Projekt geben. Alle drei Mitglieder des Teams hätten Erfahrung in der Softwareentwicklung, in der Sicherheit mobiler Geräte sowie in der Programmierung unter Linux.

Das eingestellte Anonabox-Projekt hatte viel Aufmerksamkeit erregt. Ursprünglich wollte Germar 7.500 US-Dollar einsammeln. Zwischenzeitlich waren es über 600.000 US-Dollar, bis aufmerksame Anwender bemerkten, dass die Anonabox keine selbstgebaute Platine verwendete, wie zunächst behauptet. Außerdem entdeckten sie gravierende Fehler in der Firmware. Kickstarter stellte das Projekt aufgrund der falschen Behauptungen Germars wieder ein.

Das Invizbox-Projekt will 20.000 US-Dollar über Indiegogo einsammeln. Aktuell haben Nutzer dem Projekt fast 9.000 US-Dollar zugesagt. Die Kampagne läuft noch etwa zwei Wochen.


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tibrob 26. Okt 2014

Er hat doch Recht. Wenn die NSA tatsächlich tausende von Exitnodes hat, ist Tor im Eimer.

Dystopia 26. Okt 2014

1: Aha, du hast folglich die Mittel, die selbst Behörden fehlen, um das Netzwerk zu...

Master68 24. Okt 2014

Und? Was spricht dagegen eine offensichtliche Marktlücke zu besetzen, an der ein anderer...



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