Abo
  • IT-Karriere:

Easybox: Sicherheitslücke in Vodafone-Routern wieder offen

Die Sicherheitsprobleme mit Easybox-Routern sind seit Jahren bekannt. Offenbar lässt sich der WLAN-Zugang trotz neuer Firmware weiterhin leicht knacken.

Artikel veröffentlicht am ,
Vodafone empfiehlt den Nutzern die Änderung der voreingestellten Konfiguration.
Vodafone empfiehlt den Nutzern die Änderung der voreingestellten Konfiguration. (Bild: www.vodafone.de)

In älteren Easybox-Routern des Telekommunikationsanbieters Vodafone finden sich einem Bericht zufolge weiterhin große Sicherheitslücken. So ließen sich trotz eines geänderten WPA-Passworts über die Standard-WPS-Pin die Zugangsdaten ermitteln, berichtet Heise Security. Daher stehe ein großer Teil der EasyBox-Router, die vor August 2011 hergestellt worden seien - mit Ausnahme einiger 802er -, für Hacker vollkommen offen, hieß es weiter. Auch ein Zugriff auf die Konfiguration sei möglich. Ein Schutz sei dann nur gegeben, wenn sowohl das WPA-Passwort als auch die WPS-Pin geändert beziehungsweise WPS ganz ausgeschaltet würden.

Stellenmarkt
  1. BRUNATA-METRONA GmbH & Co. KG, München
  2. Triaz GmbH, Freiburg, Berlin, Hamburg (Home-Office)

Die Sicherheitsprobleme mit Easybox-Routern sind seit 2011 bekannt. Damals stellte sich heraus, dass die voreingestellten WPA-Schlüssel aus der MAC-Adresse generiert wurden und sich leicht erraten ließen. Vodafone empfahl anschließend den Nutzern, bei den Baureihen 600-602 und 800-803 die WPA-Schlüssel zu ändern und WPS abzuschalten, was offenbar in vielen Fällen nicht gemacht wurde. Ein Firmware-Update habe zudem die MAC-Adresse des Routers verändert, so dass die Berechnung der Schlüssel zunächst nicht möglich gewesen sei. Allerdings soll ein Teil der ursprünglichen MAC-Adresse in der ebenfalls sichtbaren SSID zu finden sein.

Ein Sicherheitsforscher soll inzwischen den Algorithmus aufgedeckt haben, der aus der alten MAC-Adresse die neue generiert. Dieser nutze Teile der alten MAC-Adresse und der Seriennummer. Durch die Kombination der vorhandenen Daten ließen sich damit die möglichen Passwörter weiter eingrenzen. Übrig blieben ein bis zwei Varianten für die voreingestellten WPA- und WPS-Schlüssel. Mit Hilfe eines öffentlich verfügbaren Tools wie Reaver lasse sich der neue WPA-Schlüssel ermitteln. Das sei in Tests "erschreckend einfach" gelungen.



Anzeige
Hardware-Angebote
  1. 157,90€ + Versand
  2. 289€

OxKing 08. Dez 2014

Hab mir den Vogel mal auf eBay eingetreten. Ja, ziemlicher Schrott. Bei DMZ und...

M.P. 08. Dez 2014

Hmm, wenn sie dann auch zu Hause einen Router stehen haben, für dessen Konfiguration sie...

Anonymer Nutzer 07. Dez 2014

wenn die Jungs bei Vodafone die Kapazitäten für's heimliche Anzpafen von Untersee-kabeln...

User_x 06. Dez 2014

wenns meldungen darüber gibt, also es bekannt ist, sollte jeder kunde vor gericht recht...

lisgoem8 06. Dez 2014

Das Problem an den TP-Link ist aber das da kein Modem und auch keine D/A Schnittstelle...


Folgen Sie uns
       


AMD stellt Navi-Grafikkarten vor

Die neuen GPUs sollen deutlich effizienter und leistungsstärker sein und ab Juli 2019 verfügbar sein.

AMD stellt Navi-Grafikkarten vor Video aufrufen
Watch Dogs Legion angespielt: Eine Seniorin als Ein-Frau-Armee
Watch Dogs Legion angespielt
Eine Seniorin als Ein-Frau-Armee

E3 2019 Elitesoldaten brauchen wir nicht - in Watch Dogs Legion hacken und schießen wir auch als Pensionistin für den Widerstand. Beim Anspielen haben wir sehr über die ebenso klapprige wie kampflustige Oma Gwendoline gelacht.


    Doom Eternal angespielt: Die nächste Ballerorgie von id macht uns fix und fertig
    Doom Eternal angespielt
    Die nächste Ballerorgie von id macht uns fix und fertig

    E3 2019 Extrem schnelle Action plus taktische Entscheidungen, dazu geniale Grafik und eine düstere Atmosphäre: Doom Eternal hat gegenüber dem erstklassigen Vorgänger zumindest beim Anspielen noch deutlich zugelegt.

    1. Sigil John Romero setzt Doom fort

    Ada und Spark: Mehr Sicherheit durch bessere Programmiersprachen
    Ada und Spark
    Mehr Sicherheit durch bessere Programmiersprachen

    Viele Sicherheitslücken in Software sind auf Programmierfehler zurückzuführen. Diese Fehler lassen sich aber vermeiden - und zwar unter anderem durch die Wahl einer guten Programmiersprache. Ada und Spark gehören dazu, leider sind sie immer noch wenig bekannt.
    Von Johannes Kanig

    1. Das andere How-to Deutsch lernen für Programmierer
    2. Programmiersprachen, Pakete, IDEs So steigen Entwickler in Machine Learning ein
    3. Software-Entwickler Welche Programmiersprache soll ich lernen?

      •  /