Abo
  • Services:

Phased Array: Ericsson und IBM entwickeln Antennen für 5G-Mobilfunk

Der Netzwerkausrüster Ericsson setzt seine Partnerschaft mit IBM fort. Die beiden Unternehmen wollen Phased-Array-Antennen für 5G entwickeln. Der neue Standard wird für das Ende des Jahrzehnts erwartet, auch wenn andere Firmen schon schneller fertig sein wollen.

Artikel veröffentlicht am ,
Bisherige LTE-Antenne von Ericsson
Bisherige LTE-Antenne von Ericsson (Bild: Ericsson)

Bis zum Jahr 2020 rechnen Ericsson und IBM mit der Einführung von Mobilfunk im Standard 5G. Dies geht aus einer Mitteilung der beiden Unternehmen hervor, die ihre schon länger andauernde Zusammenarbeit fortsetzen wollen. Dabei werden nun zunächst die Antennen entwickelt, welche die Provider aufstellen müssen. Hier ist Ericsson schon heute einer der größten Anbieter.

Stellenmarkt
  1. tresmo GmbH, Augsburg
  2. KISTENPFENNIG AG, Mainz

Da der LTE-Nachfolger 5G wohl mit Frequenzen von mehreren Gigahertz arbeiten wird - das exakte Spektrum ist noch nicht festgelegt -, arbeiten die beiden Partner vorsorglich schon einmal an Antennen nach dem Phased-Array-Prinzip. Dabei werden viele kleine und mechanisch unbewegliche Antennen auf einem Modul zusammengefasst. Die Richtwirkung der einzelnen Wellenfänger wird elektronisch gesteuert. Ericsson und IBM geben an, dass sie auf einem Modul von der Größe einer Kreditkarte rund 100 Antennen unterbringen wollen.

Damit sollen vor allem sehr kleine Mobilfunkzellen im Inneren von Gebäuden sowie in Bereichen wie Innenstädten aufgebaut werden, teilen die beiden Unternehmen mit. Das deutet auf sehr hohe Frequenzen für 5G hin, die andere Hersteller wie Samsung schon mit 28 GHz erreicht hatten. Eine internationale Standardisierung der 5G-Frequenzen wird für 2015 erwartet.

Bilder von Prototypen oder Angaben zur erreichten Datenrate gibt es von Ericsson oder IBM aber noch nicht. Das gilt auch für die 5G-Prototypen, die Huawei noch für 2014 in Aussicht gestellt hat. Das chinesische Unternehmen Huawei, das nicht nur bei Endgeräten, sondern auch bei Providerausrüstung aktiv ist, will die Entwicklung hier aber beschleunigen. Schon 2015 soll es Geräte in der Größe eines Schuhkartons geben, die einfachere Praxistests ermöglichen.



Anzeige
Top-Angebote
  1. (u. a. HP Omen 1100 Gaming-Tastatur für 49,99€ statt 79,99€ und HP 15.6 Zoll Topload Tasche...
  2. 86,90€ statt 119,40€ im Vergleich
  3. 699€ statt 1.199€ im Vergleich

Folgen Sie uns
       


Adobe Premiere mit Quicksync ausprobiert

Quicksync ist eine überfällige Neuerung für Adobe Premiere. Wir haben die Hardwarebeschleunigung ausprobiert.

Adobe Premiere mit Quicksync ausprobiert Video aufrufen
Sonnet eGFX Box 650 im Test: Wenn die Vega 64 am Thinkpad rechnet
Sonnet eGFX Box 650 im Test
Wenn die Vega 64 am Thinkpad rechnet

Die eGFX Box 650 von Sonnet ist ein eGPU-Gehäuse, das dank 650-Watt-Netzteil auch mit AMDs Radeon RX Vega 64 läuft. Die Box ist zwar recht leise, dennoch würden wir den Lüfter gerne steuern.
Ein Test von Marc Sauter und Sebastian Grüner

  1. Razer Core X eGPU-Box kostet 300 Euro
  2. eGFX Breakaway Box 650 Sonnets Grafik-Gehäuse läuft mit Vega 64
  3. XG Station Pro Asus' zweite eGPU-Box ist schlicht

In eigener Sache: Freie Schreiber/-innen für Jobthemen gesucht
In eigener Sache
Freie Schreiber/-innen für Jobthemen gesucht

IT-Profis sind auf dem Arbeitsmarkt enorm gefragt, und die Branche hat viele Eigenheiten. Du kennst dich damit aus und willst unseren Lesern darüber berichten? Dann schreib für unser Karriere-Ressort!

  1. Leserumfrage Wie sollen wir Golem.de erweitern?
  2. Stellenanzeige Golem.de sucht Redakteur/-in für IT-Sicherheit
  3. Leserumfrage Wie gefällt Ihnen Golem.de?

Gemini PDA im Test: 2004 ist nicht 2018
Gemini PDA im Test
2004 ist nicht 2018

Knapp über ein Jahr nach der erfolgreichen Finanzierung hat das Startup Planet Computers mit der Auslieferung seines Gemini PDA begonnen. Die Tastatur ist gewöhnungsbedürftig, längere Texte lassen sich aber mit Geduld durchaus damit tippen. Die Frage ist: Brauchen wir heute noch einen PDA?
Ein Test von Tobias Költzsch und Sebastian Grüner

  1. Atom Wasserfestes Mini-Smartphone binnen einer Minute finanziert
  2. Librem 5 Freies Linux-Smartphone wird größer und kantig
  3. Smartphone-Verkäufe Xiaomi erobert Platz vier hinter Huawei, Apple und Samsung

    •  /