Abo
  • Services:
Anzeige
Gebäude der Bundesnetzagentur
Gebäude der Bundesnetzagentur (Bild: Bundesnetzagentur.de)

Bitmi: "Die haben kein Interesse am Ende des Routerzwangs"

Gebäude der Bundesnetzagentur
Gebäude der Bundesnetzagentur (Bild: Bundesnetzagentur.de)

Ein IT-Verband kritisiert den Richtungswechsel der Bundesnetzagentur beim Routerzwang und hofft auf die Regierung. Doch die Ministerien dürften der neuen Tranzparenzverordnung zugestimmt haben.

Der Bundesverband IT-Mittelstand (Bitmi) kritisiert, dass die Bundesnetzagentur sich entgegen früherer Aussagen im aktuellen Entwurf der Tranzparenzverordnung wieder zum Routerzwang bekannt hat. "Das ist ein krasser Widerspruch zu dem, was CDU/CSU und SPD in ihrem Koalitionsvertrag vereinbart hatten. Dort steht, dass sie den Routerzwang abschaffen wollten", erklärte Bitmi-Präsident Oliver Grün.

Anzeige

Dass die Bundesnetzagentur jetzt mit einem solchen Entwurf komme, zeige, dass die Politik dringend handeln müsse. "Der Verordnungsentwurf klingt nicht so, als ob man überhaupt noch Interesse an einer Abschaffung des Routerzwangs hat", sagte Grün.

Die Bundesnetzagentur hatte den Entwurf der Rechtsverordnung, nach dem Endkunden den Router frei wählen können, noch im Februar 2014 vorgestellt. Doch in einer neuen Fassung müssen Internetprovider ihre Kunden vor Vertragsabschluss nur noch darauf hinweisen, wenn "das integrierte Zugangsgerät vom Kunden nicht ausgetauscht werden darf". In der früheren Version hieß es noch, es müsse einen "Hinweis auf Austauschbarkeit des Netzabschlussgeräts mit frei am Markt verkäuflichen Geräten" geben.

Die Hoffnung des Bitmi auf ein Eingreifen der Regierung gegen den Routerzwang scheint jedoch nicht gerechtfertigt, weil die Änderung für den Routerzwang mit den Bundesministerien abgestimmt sein dürfte: So hatte eine Sprecherin der Bundesnetzagentur Golem.de im Juli 2014 erklärt, der Entwurf der Transparenzverordnung würde in den nächsten Wochen mit den Bundesministerien noch einmal besprochen. Dann werde der Entwurf an den Bundestag weitergeleitet, um das erforderliche Einvernehmen herzustellen. Ziel sei, dass "die Transparenzverordnung im Herbst in Kraft treten kann."

Zu der gestern veröffentlichten Version will die Bundesnetzagentur sich auf Anfrage von Golem.de in Kürze äußern. Eine Stellungnahme werde derzeit noch intern abgestimmt, sagte ein Sprecher.


eye home zur Startseite
Digifreak 29. Sep 2014

Genau mit der Einstellung haben die ihr Ziel schon erreicht.

User_x 26. Sep 2014

wenn ich das passwort von meinem cisco kabelmodem habe und in die config komme... kann...

d.wolf1987 26. Sep 2014

Nun ja, man kann ja auch einen eigenen Router hinter den DSL-Zwangs-Router klemmen. So...

Keridalspidialose 26. Sep 2014

Nutzt es dem Kunden? Nein. Er muss ich u. U. von seinem gewohnten Gerät verabschieden und...

Icestorm 26. Sep 2014

Ich denke eher das es so läuft: Deutsche Geheimdienste sind froh, dass sie endlich die...



Anzeige

Stellenmarkt
  1. htp GmbH, Hannover
  2. Hella Gutmann Solutions GmbH, Ihringen
  3. Aareal Bank AG, Wiesbaden
  4. implexis GmbH, Braunschweig


Anzeige
Blu-ray-Angebote
  1. (u. a. Hobbit Trilogie Blu-ray 43,89€ und Batman Dark Knight Trilogy Blu-ray 17,99€)
  2. (u. a. Logan Blu-ray 9,97€, Deadpool Blu-ray 8,97€, Fifty Shades of Grey Blu-ray 11,97€)

Folgen Sie uns
       


  1. Smartphone-Tastatur

    Nuance stellt Swype ein

  2. Homebrew

    Bastler veröffentlichen alternativen Launcher für Switch

  3. Telekom

    15 Millionen Haushalte sollen 2018 Super Vectoring erhalten

  4. Windows Phone 7.5 und 8.0

    Microsoft schaltet Smartphone-Funktionen ab

  5. Raja Koduri

    Intel zeigt Prototyp von dediziertem Grafikchip

  6. Vizzion

    VW zeigt selbstfahrendes Auto ohne Lenkrad

  7. iOS, MacOS und WatchOS

    Apple verteilt Updates wegen Telugu-Bug

  8. Sicherheitslücken

    Mehr als 30 Klagen gegen Intel wegen Meltdown und Spectre

  9. Nightdive Studios

    Arbeit an System Shock Remake bis auf Weiteres eingestellt

  10. FTTH

    Landkreistag fordert mit Vodafone Glasfaser bis in Gebäude



Haben wir etwas übersehen?

E-Mail an news@golem.de


Anzeige
Dorothee Bär: Netzbetreiber werden über 100 MBit/s angeblich kaum los
Dorothee Bär
Netzbetreiber werden über 100 MBit/s angeblich kaum los
  1. Glasfaserkabel zerstört Zehntausende Haushalte in Berlin ohne Telefon und Internet
  2. Colt Technology Mobilfunk ist Glasfaser mit Antennen
  3. FTTH/B Glasfaser wird in Deutschland besser nachgefragt

Soziale Medien: Mein gar nicht böser Twitter-Bot
Soziale Medien
Mein gar nicht böser Twitter-Bot
  1. Soziale Medien Social Bots verzweifelt gesucht

Toshiba-Notebooks: Reverse-Engineering mit Lötkolben und Pseudocode
Toshiba-Notebooks
Reverse-Engineering mit Lötkolben und Pseudocode
  1. Router und Switches Kritische Sicherheitslücke in Cisco ASA wird ausgenutzt
  2. Olympia 2018 Mutmaßlicher Crackerangriff bei Eröffnung in Pyeongchang
  3. Schweiz 800.000 Kundendaten von Swisscom kopiert

  1. Re: Warum sind smart Lautsprecher so beliebt?

    ramboni | 10:48

  2. Alles schön un gut, wo bleiben die Grundlagen?

    flasherle | 10:47

  3. Re: Totgeburt ...

    \pub\bash0r | 10:45

  4. Erfahrungen nach der ersten Nacht...

    Lemo | 10:44

  5. Re: Finde ich gut

    RipClaw | 10:44


  1. 10:40

  2. 10:23

  3. 10:04

  4. 08:51

  5. 06:37

  6. 06:27

  7. 00:27

  8. 18:27


  1. Themen
  2. A
  3. B
  4. C
  5. D
  6. E
  7. F
  8. G
  9. H
  10. I
  11. J
  12. K
  13. L
  14. M
  15. N
  16. O
  17. P
  18. Q
  19. R
  20. S
  21. T
  22. U
  23. V
  24. W
  25. X
  26. Y
  27. Z
  28. #
 
    •  / 
    Zum Artikel