Bündelung: Telekom nennt Details zum Speedport Hybrid
Die Deutsche Telekom hat mehr Informationen zu ihrem neuen Router Speedport Hybrid veröffentlicht(öffnet im neuen Fenster). Der Router nutzt für den Datentransport mit erster Priorität die DSL-Leitung und holt bei Bedarf zusätzliche Übertragungskapazität aus dem Mobilfunknetz dazu.
Die Telekom erklärt: "Wer zum Beispiel seine E-Mails abruft, surft per DSL im Netz, weil hierfür keine hohen Bandbreiten nötig sind. Wer aber ein hochauflösendes Video anschaut, bei dem schaltet der Router zusätzlich auf LTE-Empfang. Und zwar ohne dass der Nutzer aktiv werden muss." Die Hybrid-Technologie werde für viele Kunden auf dem Land, die mit geringen Bandbreiten auskommen müssen, Vorteile bringen.
Der Router vom chinesischen Hersteller Huawei bietet WLAN 802.11 ac mit 2,4 GHz und 5 GHz und soll abwärtskompatibel zu 802.11 a/b/g/n sein. Ein Betrieb nur für DSL oder nur für LTE ist laut dem Datenblatt nicht möglich. Die Telekom hatte im September 2014 angekündigt, 2015 in Deutschland einen Hybrid-Internetanschluss für Privatkunden auf den Markt zu bringen.
Im Herbst 2014 startet Hybrid in Nordrhein-Westfalen, Niedersachsen, Bremen, Hamburg, Schleswig-Holstein, Mecklenburg-Vorpommern, Brandenburg und Berlin. Erst ab Frühjahr 2015 ist eine Nutzung des Hybrid-Anschlusses bundesweit möglich, erklärte die Telekom. "Zunächst führen wir Hybrid für Anschlüsse mit Internetzugang ein, ab Ende 2015 auch für Anschlüsse mit zusätzlichem TV-Empfang", so die Telekom.
Der Herstelller von Hybrid-Routern Viprinet hatte Vorwürfe erhoben, dass mit dem Speedport Hybrid Patente des Unternehmens verletzt würden. Die Telekom und Huawei hatten dies zurückgewiesen.
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