Banana Pi: Embedded Router Board

Von den Entwicklern des Banana Pi gibt es ab Ende Oktober ein preiswertes Router-Board mit 4 zusätzlichen Gbit-Ethernet-Ports.

Artikel veröffentlicht am ,
Der BPI-R1
Der BPI-R1 (Bild: Sinovoip Co Limited)

Das Router-Board BPI-R1 setzt technisch auf dem Banana Pi auf und verfügt über die gleichen technischen Daten: Als Prozessor kommt ein Allwinner A20 Cortex-A7 Dual Core zum Einsatz, der auf 1 Gbyte Ram zugreifen kann. Eine Festplatte kann über die SATA-Schnittstelle angeschlossen werden. Alle weiteren Anschlüsse des Banana Pi, inklusive der Ein- und Ausgänge für Video und Audio stehen zur Verfügung, ebenso wie die GPIO-Leiste, welche in Grenzen kompatibel zum Raspberry Pi ist. Die Stromversorgung erfolgt über einen Micro-USB-Anschluss.

  • Die fünf Ethernetports dominieren die Platine. (Foto: Sinovip Co)
  • Die Rückseite der Platine (Foto: Sinovip Co)
  • Die Vorderseite der Platine (Foto: Sinovip Co)
  • Die Pin-Belegung der GPIO-Leiste (Foto: Sinovip Co)
Die fünf Ethernetports dominieren die Platine. (Foto: Sinovip Co)

Routerfähigkeit

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Der Unterschied zum Banana Pi wird bei der Netzwerkfähigkeit deutlich: WLAN-Unterstützung nach 802.11b/g/n hat das Board bereits und erfordert kein zusätzliches Modul wie beim Banana Pi. Es können zwei externe Antennen angeschlossen werden. Der zuständige Realtek-Chip RL8192 ist über USB2.0 auf dem Board eingebunden.

Für die Verbindung per Ethernet steht neben dem 100/1000MB-Ethernet-Anschluss des Banana Pi eine zusätzliche Leiste von vier 100/1000MB-Anschlüssen zur Verfügung. Diese sind über einen Broadcom BCM53125 miteinander verbunden. Der Prozessor sollte also normalerweise nicht mit der Datenübertragung belastet sein.

Als Folge der zusätzlichen Anschlüsse ist die Platine des BPI-R1 mit knapp 150 x 100 mm deutlich größer als die des Banana Pi (92x60mm) beziehungsweise des Raspberry Pi. Zum Strombedarf des Boards gibt es noch keine Aussagen.

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Das Router-Board soll die gleichen Betriebssysteme unterstützen wie das Banana Pi, neben diversen Linux-Distributionen auch Android. Inwieweit sich mit diesen Distributionen Einfluss auf die Routerfunktionen nehmen lässt, ist noch unklar.

Preis und Verfügbarkeit

Der BPI-R1 soll einzeln ca. 70 US-Dollar kosten und erstmalig Ende Oktober ausgeliefert werden. In Deutschland soll das Board zuerst bei Allnet verfügbar sein.

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hackie 24. Jan 2016

@dime Dein Switch ist ein eigenständiges Device oder hast du da was zusammengelötet? Denn...

magicteddy 11. Okt 2014

Sonst wäre es ein geniales Board für einen Router. Gerade bei den Datenkraken im eigenen...

spiderbit 11. Okt 2014

Versteh den sinn nicht so ganz. fuer einen reinen router gibts ja genuegend andere router...



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