Bundesverkehrsminister Dobrindt verspricht, dass Deutschland als erstes Land ein mobiles Netz mit Datenraten bis zu 20 GBit pro Sekunde aufbauen wird. Auf kritische Nachfragen schweigen die Netzausrüster jedoch bislang.
Telekom-Chef Tim Höttges trifft sich häufig mit Angela Merkel. In den vergangenen Jahren hatte er bereits sieben direkte Treffen mit der Bundeskanzlerin.
Vodafone hat sein Kabelnetz in weiten Bereichen auf 400 MBit/s im Download und 25 MBit/s im Upload erweitert. Das soll es auch in kleineren Städten und ländlichen Regionen geben.
Drohnenflüge in Arealen, wo das sonst verboten ist: Nokia testet an einem niederländischen Flughafen ein System, das die unbemannten Fluggeräte sicher steuern soll - in der Nähe von Verkehrsflugzeugen, aber auch in dicht besiedelten Städten.
WLAN im Haus ohne Festnetz bietet die Telekom-Tochter Congstar. Der dazu passende Datentarif kostet 20 Euro im Monat und wird ab 20 GByte Datenvolumen gedrosselt. Monatlich kann gekündigt werden.
Eine Datenrate wie im Glasfasernetzwerk bringt 5G im Mobilfunk. Laut Bundesverkehrsminister Dobrindt soll Deutschland als erstes Land ein solches Netz flächendeckend bekommen. Eine 5G-Test-Stadt soll es bald geben.
Trotz Rückgang bei der Sprachtelefonie bietet die Deutsche Telekom keine reinen Internetzugänge an. Bündelangebote im Festnetz sind für den Netzbetreiber lukrativ.
Chipsätze in Kabelmodems sind heute nicht durchgehend auf Performanz in den Antwortzeiten optimiert. Das will Unitymedia ändern, um die Ping-Antwortzeiten im Netz zu verbessern.
Ein Bündnis, in dem das Wirtschaftsministerium sitzt, fordert hohe Datenraten überall im Land. Die Breitbandversorgung von Unternehmen im ländlichen Raum genüge nicht den Ansprüchen.
Zwei schwedische Unternehmen statten die Deutsche Bahn mit einer besseren WLAN-Versorgung aus. Die Bahn hat nach Jahren endlich erkannt, dass es besser ist, alle drei Mobilfunknetze statt nur eines zu nutzen.
Nur ein "kurzer, temporärer Test " ist die Anschaltung von LTE im 1.800-MHz-Frequenzband der Telefónica gewesen. Nutzer hatten in einem Forum darüber berichtet.
Der Bedarf bei Privatkunden an Gigabit-Datenraten wird von 1&1 als derzeit noch sehr gering eingeschätzt. "Die Bandbreite würde nicht annähernd ausgelastet werden", sagte ein Sprecher.
Wie gut sind die IT-Fähigkeiten der Bundeswehr? In Afghanistan gelang es der Truppe offenbar, Standortdaten eines Mobilfunkproviders zu hacken, um ein Entführungsopfer zu finden.
Update Nicht nur Privat-, sondern auch Unternehmenskunden von Telefónica Deutschland erhalten in neuen Tarifen nach der Drosselung eine Geschwindigkeit von 1 MBit/s. Damit soll mobiles Internet auch nach Aufbrauchen des Volumens mit ordentlicher Geschwindigkeit möglich sein.
Die ersten LTE-Antennen der Telekom mit einer Reichweite von über 80 Kilometern wurden installiert. Damit beginnt eine Internet-Versorgung in Flugzeugen, die wesentlich besser sein soll als bisherige Systeme.
Vodafone bereitet sich auf immer mehr Daten im Mobilfunk und Kabelnetz vor. In Berlin wird ein Super-Core-Standort errichtet, viele weitere sollen folgen. Ansonsten gibt sich der Netzbetreiber geheimnisvoll.
Ein Branchenverband beklagt, dass der Wegfall des Zeitlimits für kostenfreies Roaming im EU-Ausland dem Markt Geld entziehe. Auch die Schutzklausel würde nicht funktionieren.
Andere haben im Glasfasernetz zwar schon sehr viel höhere Datenraten erreicht. Dennoch sei ein aktueller Feldtest an der TU München etwas Besonderes, sagte uns Professor Gerhard Kramer. Denn mit dieser Technik könnten auch Modems besser gemacht werden.
Eine Stadt in Nordrhein-Westfalen hat ihre eigenen Erfahrungen mit der Deutschen Telekom und deren Glasfaser. Eine Nutzung in einem Gewerbegebiet kam erst nach einem Neubau zustande.
Vodafone-Chef Ametsreiter hat den Stand des Glasfaserausbaus in Deutschland mit scharfen Worten qualifiziert. Selbst das Bundesverkehrsministerium musste danach zugeben, dass das Land zurückliegt.
In Europa ist eLTE noch nicht zugelassen und hat keine Frequenz. Dennoch könnte es bereits jetzt von der Deutsche Bahn genutzt werden. In China setzen es Metrolinien längst ein.
Update Das Smartphone mit ordentlicher Geschwindigkeit weiternutzen, wenn das ungedrosselte Datenvolumen aufgebraucht ist: Das verspricht Telefónica Deutschland mit den neuen Smartphone-Tarifen O2 Free. Die gedrosselte Geschwindigkeit wird höher als üblich.
Durch eine falsche Konfiguration des Nameservers konnten Aktivisten die DNS-Zone von Nordkorea auslesen. Besonders viel ist jedoch nicht zu holen: Im koreanischen Internet gibt es Kochrezepte und Filme - und was braucht der Mensch auch sonst?
Nahe am Shannon Limit waren die Forscher der TU München, die zusammen mit den Bell Labs und der Telekom einen Rekord aufgestellt haben wollen. Dabei kam eine neue Modulationstechnik zum Einsatz.
Die elektronischen Anzeiger der BVG verbrauchen viel Strom und schaffen wenig Klarheit. Deswegen sollen bessere Systeme zur Fahrgastinformation erprobt werden. Auch bei der S-Bahn gibt es etwas Neues.
Ein Netzbetreiber fängt mit G.fast im deutschen Festnetz an, um den Kunden 1 GBit/s aufgeteilt in Down- und Upload liefern zu können. Als Endgerät soll die Fritzbox 7582 zum Einsatz kommen.
Glasfaser rechnet sich langfristig. Das hat M-Net erkannt und packt den FTTB-Ausbau in München an. Golem.de war mit dem Projektleiter in der Baugrube und in FC-Räumen.
Mit der Aktualisierung auf iOS 10 können iPhone-Besitzer auch ohne Mobilfunkempfang telefonieren, wenn sie Mobilfunkkunden der Telekom sind. Es wird lediglich eine WLAN-Verbindung benötigt.
Die EU-Kommission will den Ausbau der Breitbandversorgung deutlich beschleunigen. Kleinere Anbieter befürchten allerdings eine zu große Deregulierung zugunsten der Deutschen Telekom.
Liberty Global will schnell mit Docsis 3.1 hohe Datenraten von 1 GBit/s für seine Kunden anbieten. Golem.de sagte der Konzern, wann das Angebot starten soll.
Die Deutsche Telekom legt den Grundstein für die Erweiterung ihres Rechenzentrums in Biere in Sachsen-Anhalt. Auch einiges zur Sicherheit wurde bekannt.
Die Telekom steht wegen fehlendem FTTH in Deutschland im Feuer der Kritik. Ein Grund mehr für den Konzern, seinen besten Fernkabelmonteur beim Spleißen vorzustellen.
Laut der Grünen Tabea Rößner und dem Bundesrechnungshof fördert Deutschland statt der Gigabitgesellschaft hauptsächlich 50 MBit/s-Zugänge. Die Förderkriterien seien so ausgestaltet, dass höhere Geschwindigkeiten in keiner Weise belohnt würden.
Die EU-Kommission reagiert auf die heftige Kritik an der geplanten Neuregelung der Roaming-Kosten im EU-Ausland. Der betreffende Vorschlag der EU, dass Anbieter komplett kostenfreies Roaming nur zeitlich begrenzt anbieten müssen, wurde zurückgenommen.
Die Telefónica will ihren Kunden ermöglichen, ihre Nutzerdaten selbst zu verkaufen. Internetkonzerne wie Facebook, Twitter oder Google würden dafür zahlen.
In einem Pilotprojekt setzt Unitymedia auf Trenching. Der Kabelnetzbetreiber baut sehr viel stärker in der Fläche aus, weil die Nachfrage deutlich gestiegen sei.
Es war offenbar kein Einzelfall: Telekom-Mitarbeiter haben jahrelang Payback-Punkte genutzt, die eigentlich für Kunden gedacht waren. Der Schaden beträgt 400.000 Euro, die Telekom fordert das Geld von gekündigten Angestellten zurück.
Die Konkurrenten der Telekom sehen die Kupfernetze am Ende, was Ping-Zeiten und Latenzzeiten anbelangt. Es sei Zeit, längerfristig zu denken und Glasfaser auszubauen. Bei der Fördermittelvergabe herrscht die Furcht, dass die Telekom fast alles kassiert.
Ifa 2016 Netgear bringt eine neue LTE-Modem-Serie auf den Markt. Eines dieser Modelle muss nicht unbedingt mit einem Netzteil betrieben werden. Die Energieversorgung geschieht per Power over Ethernet.
Die Bundesförderung geht an echte Glasfaser-Projekte in schlecht versorgten Regionen. Doch der Glasfaserausbau in Deutschland benötigt 45 Milliarden Euro, bereit stehen nur rund 4 Milliarden Euro.
Die erste Stadt ohne analoges Kabelfernsehen von Unitymedia wird Hanau sein. Der dortige Saturn-Markt hofft auf mehr Umsatz und verlängert die Öffnungszeiten. Die Digitalnutzungsquote im Kabel liegt jetzt bei 82,1 Prozent.
Im EU-Ausland sollen Mobilfunkkunden für mindestens 90 Tage pro Jahr keine Roaming-Zuschläge zahlen. Damit sollen die Anforderungen von Urlaubern und Geschäftsreisenden erfüllt werden. Der komplette Wegfall der Roaming-Gebühren ist nicht mehr geplant.
Die Telekom überprüft laut einem Bericht einen größeren Stellenabbau in Deutschland und einen Verkauf ihrer Beteiligungen in Osteuropa und Griechenland. Auch ein baldiger Teilverkauf von T-Systems werde mal wieder beraten. Der Konzern dementiert.