Abo
  • IT-Karriere:

Transparenzverordnung: Angaben-Wirrwarr statt einer ehrlichen Datenratenangabe

Ein bisschen ehrlicher müssen die Netzbetreiber sein, was ihre Übertreibungen bei den Übertragungsraten angeht. Doch jetzt werden sie drei Datenraten angeben, so will es die Bundesnetzagentur.

Artikel veröffentlicht am ,
Ziggo-Techniker in den Niederlanden
Ziggo-Techniker in den Niederlanden (Bild: Jasper Juinen/Bloomberg via Getty Images)

Der Bundestag hat der Transparenzverordnung der Bundesnetzagentur für den Telekommunikationsbereich zugestimmt. Das gab die Regulierungsbehörde am 2. Dezember 2016 bekannt. Künftig müssen Internetanbieter die tatsächlich gebotene Datenrate offenlegen.

Stellenmarkt
  1. DIS AG, Stuttgart
  2. Camelot ITLab GmbH, Mannheim

Eine wirkliche Änderung der Praxis, die Datenraten bei Internetzugängen immer viel zu hoch anzugeben, ist jedoch nicht zu erwarten. "Auf dem Produktinformationsblatt ist die minimale, die normalerweise zur Verfügung stehende und die maximale Datenübertragungsrate für Download und Upload anzugeben; für den Zugang zu Mobilfunknetzen ausschließlich die geschätzte maximale Datenübertragungsrate für Download und Upload", sagte eine Sprecherin der Bundesnetzagentur Golem.de auf Anfrage.

Ein Vorschlag der Grünen auf Schadenersatz kam nicht in die Verordnung. Sie fordern, eine Mindestgeschwindigkeit festzulegen, die 90 Prozent der versprochenen Maximalgeschwindigkeit erreichen muss.

Bundeswirtschaftsminister Sigmar Gabriel (SPD) erklärte: "Wir erleichtern auch das Wechseln des Anbieters, und wir schaffen mehr Transparenz. Zukünftig muss auf jeder Rechnung vermerkt sein, bis wann der Kunde kündigen muss, um eine automatische Vertragsverlängerung zu vermeiden. Das hilft uns als Kunden und fördert den Wettbewerb."

Ergebnisse der Breitbandmessung erst im Frühjahr

Jochen Homann, Präsident der Bundesnetzagentur, sagte: "Mit der Breitbandmessung der Bundesnetzagentur können Sie überprüfen, ob diese auch tatsächlich von den Anbietern geliefert wird. Die Anbieter unterliegen dann einem erheblichen Druck, ihre Versprechen einzuhalten. Die Bundesnetzagentur wird zudem im Frühjahr über die Ergebnisse ihrer Breitbandmessung berichten und auf dieser Basis Position beziehen."

Laut der Breitbandmessung der Bundesnetzagentur, bei der seit dem Start im September 2015 insgesamt 900.000 Tests durchgeführt wurden, werden im deutschen Mobilfunk nur in Ballungsgebieten Datenraten von 50 MBit/s und mehr erreicht.



Anzeige
Spiele-Angebote
  1. 49,94€
  2. 2,99€
  3. (-56%) 19,99€
  4. (-55%) 8,99€

LinuxMcBook 06. Dez 2016

mrgenie (was für ein unpassender Name) kapiert einfach nicht, dass der...

LinuxMcBook 06. Dez 2016

Ja, aber du schreibst es doch selbst schon. Die Technik mit der die DSL-Anschlüsse ans...

brainDotExe 05. Dez 2016

Aber sehr wohl die "versprochene"/garantierte Geschwindigkeit von 2048 kbit/s. Um das...

LinuxMcBook 05. Dez 2016

Kabel ist weitaus besser? Weil?


Folgen Sie uns
       


Noctuas passiver CPU-Kühler (Computex 2019)

Noctua zeigt den ersten passiven CPU-Kühler, welcher sogar einen achtkernigen Core i9-9900K auf Temperatur halten kann.

Noctuas passiver CPU-Kühler (Computex 2019) Video aufrufen
Ricoh GR III im Test: Kompaktkamera mit Riesensensor, aber ohne Zoom
Ricoh GR III im Test
Kompaktkamera mit Riesensensor, aber ohne Zoom

Kann das gutgehen? Ricoh hat mit der GR III eine Kompaktkamera im Sortiment, die mit einem APS-C-Sensor ausgerüstet ist, rund 900 Euro kostet und keinen Zoom bietet. Wir haben die Kamera ausprobiert.
Ein Test von Andreas Donath

  1. Theta Z1 Ricoh stellt 360-Grad-Panoramakamera mit Profifunktionen vor
  2. Ricoh GR III Eine halbe Sekunde Belichtungszeit ohne Stativ

iPad OS im Test: Apple entdeckt den USB-Stick
iPad OS im Test
Apple entdeckt den USB-Stick

Zusammen mit iOS 13 hat Apple eine eigene Version für seine iPads vorgestellt: iPad OS verbessert die Benutzung als Tablet tatsächlich, ein Notebook-Ersatz ist ein iPad Pro damit aber immer noch nicht. Apple bringt aber endlich Funktionen, die wir teilweise seit Jahren vermisst haben.
Ein Test von Tobias Költzsch

  1. Tablets Apple bringt neues iPad Air und iPad Mini
  2. Eurasische Wirtschaftskommission Apple registriert sieben neue iPads
  3. Apple Es ändert sich einiges bei der App-Entwicklung für das iPad

CO2-Emissionen und Lithium: Ist das Elektroauto wirklich ein Irrweg?
CO2-Emissionen und Lithium
Ist das Elektroauto wirklich ein Irrweg?

In den vergangenen Monaten ist die Kritik an batteriebetriebenen Elektroautos stärker geworden. Golem.de hat sich die Argumente der vielen Kritiker zur CO2-Bilanz und zum Rohstoff-Abbau einmal genauer angeschaut.
Eine Analyse von Friedhelm Greis

  1. Ari 458 Elektro-Lieferwagen aus Leipzig kostet knapp 14.000 Euro
  2. Nobe 100 Dreirädriges Retro-Elektroauto parkt senkrecht an der Wand
  3. Protean 360+ Neuer elektrischer Antrieb macht Kleinbusse extrem wendig

    •  /