Eco: Netflix verursacht "unglaublich viel Last"

In einer Studie klagt der Providerverband Eco über Dienste wie beispielsweise Spotify und Netflix. WLAN sei deutlich besser geeignet für deren Nutzung als Mobilfunk.

Artikel veröffentlicht am ,
DE-CIX-Technik
DE-CIX-Technik (Bild: Alex Claude/DE-CIX)

"Dienste wie beispielsweise Spotify oder auch Netflix verursachen unglaublich viel Last, daher müssen die Netzbetreiber ständig nachrüsten und ihre Netze ausbauen - sei es im Mobilfunk oder klassisch übers Festnetz", betonte Bettina Horster, Direktorin Mobile des Eco Verbands, in der gemeinsam mit Arthur D. Little erstellten Studie "Die deutsche Internetwirtschaft 2015 bis 2019", die am 29. November 2016 vorgestellt wurde.

Der mobile Datenverkehr ist demnach in Deutschland in den vergangenen zehn Jahren um das 1.000-Fache angestiegen und werde in den kommenden Jahren weiter rasant zunehmen. Im Jahr 2015 wurden in Deutschland über 500 Millionen Gbyte an Daten mobil übertragen. "Gerade bei Streamingdiensten ist WLAN deutlich besser geeignet als die Nutzung über das normale Mobilfunknetz. WLAN wird immer weiter ausgebaut, indem beispielsweise immer mehr Hotspots entstehen."

Mehr Umsatz mit mobilem Internet als mit Festnetz

Im Jahr 2015 lag das Marktsegment der mobilen Internetzugänge mit einem Umsatz von 9,6 Milliarden Euro noch knapp hinter dem Segment der stationären Internetanschlüsse (9,8 Milliarden Euro Umsatz), aber diese Reihenfolge werde sich bereits in diesem Jahr umkehren: Dann erwarten Eco und Arthur D. Little bei den Anbietern von mobilen Internetzugängen einen Umsatz von 11,2 Milliarden Euro, bei den Anbietern von stationären Internetzugängen 9,9 Milliarden Euro Umsatz. Im Jahr 2019 werde das Marktvolumen der mobilen Internetzugänge bei 13,8 Milliarden Euro liegen. Damit erreicht das Marktsegment zwischen 2015 und 2019 eine Steigerungsrate von durchschnittlich zehn Prozent jährlich.

Deutsche Unternehmen wie T-Mobile der Deutschen Telekom, Freenet und 1&1 deckten - gemessen an den gesamten Mobilfunkumsätzen - etwa 45 Prozent des Marktes in Deutschland ab. Ausländische Anbieter teilen 55 Prozent des Marktes unter sich auf, dazu gehören Vodafone und Telefónica.

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Shoopi 30. Nov 2016

Weil Alkohol und Lebensmittelverkauf besonders mit der LTE-Abdeckung und der...

narfomat 30. Nov 2016

das glaubst du... ich denke die meisten kaufen viel grössere volumen, als sie je pro...

chefin 30. Nov 2016

Man hat doch nur 2 Möglichkeiten entweder Limitieren oder erklären, das Bandbreite nie...

sodom1234 30. Nov 2016

Es wird doch sowiso bald Premium-Dienste kommen.. da kann man die Pösen Netflixe etc...



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