Abo
  • Services:

Angriff: Telekom-Schadsoftware "war schlecht programmiert"

Der Angriff auf die Telekom ist nach Angaben des Unternehmens nicht gut gemacht gewesen. Ausschließen, dass es so etwas wieder geben werde, könne man jedoch nicht, sagte ein Sprecher. Am Dienstag soll es keine Probleme mehr geben.

Artikel veröffentlicht am ,
Speedport W 724 V
Speedport W 724 V (Bild: Deutsche Telekom)

Die Angreifer-Software gegen die Router der Kunden der Deutschen Telekom war nach Angaben des Unternehmens schlecht programmiert - sonst wäre der Schaden noch größer gewesen. Die Schadsoftware "hat nicht funktioniert und hat nicht das getan, was sie hätte tun sollen. Ansonsten wären die Folgen des Angriffs noch viel schlimmer gewesen", sagte Telekom-Sprecher Georg von Wagner im RBB-Inforadio am 29. November 2016. "Die Zahl der akut betroffenen Router ist von 900.000 dramatisch zurückgegangen, wir gehen davon aus, dass wir heute keine Probleme mehr sehen werden."

Stellenmarkt
  1. Universität Stuttgart, Stuttgart
  2. 50Hertz Transmission GmbH, Berlin

Das Bundesamt für Sicherheit in der Informationstechnik (BSI) ordnete den Ausfall einem weltweiten Angriff auf ausgewählte Fernverwaltungsports von DSL-Routern zu, um die angegriffenen Geräte mit Schadsoftware zu infizieren.

Die am Montag vom Unternehmen aufgespielte Filtersoftware habe funktioniert, die Zahl der betroffenen Router sei bereits am Montagnachmittag spürbar zurückgegangen, erklärte die Telekom. "Persönliche Daten der Kunden sind überhaupt nicht in Mitleidenschaft gezogen. Wer verantwortlich ist, das wissen wir nicht und sehen wir nicht."

Hundertprozentige Sicherheit in Bezug auf Hacker-Angriffe gebe es nicht. "Es wird wieder vorkommen. Ausschließen, dass es so etwas nicht wieder geben wird, kann man nicht", betonte von Wagner. Es werde viel getan: Die Telekom betreibe ein eigenes Cyber Defence Zentrum und gebe Milliarden Euro für den Netzausbau aus.

Laut Analyse unseres Autors Hanno Böck stellt sich die Situation anders: Die Telekom-Router wurden durch ein ungeschütztes Fernwartungsinterface ohne Authentifizierung gehackt, dazu kam eine gravierende Sicherheitslücke, mit der sich trivial Code ausführen lässt. Die Zahl der akut Betroffenen lag den Angaben der Telekom zufolge bei 4 Prozent beziehungsweise 900.000. "Heute sollte es keine Probleme mehr geben", kündigte der Sprecher an.Er bekräftigte, Betroffene sollten den Router für eine Minute vom Netz nehmen. Dann ziehe das Gerät automatisch neue Software.



Anzeige
Hardware-Angebote
  1. 229,90€ + 5,99€ Versand
  2. und Vive Pro vorbestellbar

Stippe 30. Nov 2016

Kunden der Telekom konnten ihre bezahlte Leistung nicht in Anspruch nehmen. Ob das jetzt...

Spaghetticode 29. Nov 2016

Laut Zeit Online sollen nur die Router infiziert worden sein, um damit ein Botnetz...

Midian 29. Nov 2016

Sowas darfst du hier nicht sagen. Siehe meinen Thread.

lear 29. Nov 2016

Klar. Macht jeder 08/15 Router so (bzw. schaut beim login und fragt, je nach...

hackie 29. Nov 2016

Schlecht programmierte Schadsoftware - trifft - schlecht programmierte Router-Firmware...


Folgen Sie uns
       


Fahrt mit Alstoms Brennstoffzellenzug - Bericht

Wasserstoff statt Diesel: Der Nahverkehrszug der Zukunft soll sauber fahren. Der französische Konzern Alstom hat einen Zug mit einem Brennstoffzellenantrieb entwickelt, der ohne Oberleitung elektrisch fährt. Wir sind eingestiegen.

Fahrt mit Alstoms Brennstoffzellenzug - Bericht Video aufrufen
P20 Pro im Kameratest: Huaweis Dreifach-Kamera schlägt die Konkurrenz
P20 Pro im Kameratest
Huaweis Dreifach-Kamera schlägt die Konkurrenz

Mit dem P20 Pro will Huawei sich an die Spitze der Smartphone-Kameras katapultieren. Im Vergleich mit der aktuellen Konkurrenz zeigt sich, dass das P20 Pro tatsächlich über eine sehr gute Kamera verfügt: Die KI-Funktionen können unerfahrenen Nutzern zudem das Fotografieren erleichtern.
Ein Test von Tobias Költzsch

  1. Android Huawei präsentiert drei neue Smartphones ab 120 Euro
  2. Wie Samsung Huawei soll noch für dieses Jahr faltbares Smartphone planen
  3. Porsche Design Mate RS Huawei bringt 512-GByte-Smartphone für 2.100 Euro

Ryzen 7 2700X im Test: AMDs Zen+ zieht gleich mit Intel
Ryzen 7 2700X im Test
AMDs Zen+ zieht gleich mit Intel

Der neue Ryzen 7 2700X gehört zu den schnellsten CPUs für 300 Euro. In Anwendungen schlägt er sich sehr gut und ist in Spielen oft überraschend flott. Besonders schön: die Abwärtskompatibilität.
Ein Test von Marc Sauter und Sebastian Grüner

  1. Ryzen 2400GE/2200GE AMD veröffentlicht sparsame 35-Watt-APUs
  2. AMD-Prozessor Ryzen-Topmodell 7 2700X kostet 320 Euro
  3. Spectre v2 AMD und Microsoft patchen CPUs bis zurück zum Bulldozer

Physik: Maserlicht aus Diamant
Physik
Maserlicht aus Diamant

Ein Stickstoff-Fehlstellen-basierter Maser liefert kontinuierliche und kohärente Mikrowellenstrahlung bei Raumtemperatur. Eine mögliche Anwendung ist die Kommunikation mit Satelliten.
Von Dirk Eidemüller

  1. Colorfab 3D-gedruckte Objekte erhalten neue Farbgestaltung
  2. Umwelt China baut 100-Meter-Turm für die Luftreinigung
  3. Crayfis Smartphones sollen kosmische Strahlung erfassen

    •  /