• IT-Karriere:
  • Services:

2. Klasse: Freies WLAN der Bahn wird nach 200 MByte gedrosselt

Die freie Versorgung in der 2. Klasse der Deutschen Bahn endet schon nach 200 MByte. Das sei für 80 Prozent der Fahrgäste ausreichend, meint der Konzern. Filme anschauen ist damit nicht möglich, außer mit dem Partner Maxdome.

Artikel veröffentlicht am ,
ICE mit neuer Wifi-Technik
ICE mit neuer Wifi-Technik (Bild: Achim Sawall/Golem.de)

Die Deutsche Bahn hat die Grenzen ihrer kostenlosen WLAN-Versorgung in der 2. Klasse abgesteckt. Nach dem Verbrauch eines Datenvolumens von 200 MByte in 24 Stunden werde gedrosselt, erklärte Birgit Bohle, Vorstandssitzende DB Fernverkehr am 29. November 2016 in Berlin. Von Maxdome werden 50 Filme gratis im Zug angeboten, die im Zug gehostet werden.

Stellenmarkt
  1. Allianz Deutschland AG, München, Unterföhring
  2. Amprion GmbH, Ludwigsburg

"Mit 200 MByte können wir über 80 Prozent der Bedürfnisse der Fahrgäste der 2. Klasse auch befriedigen. Wir müssen aber abschneiden, denn 8 Prozent der Kunden verursachen mehr als 50 Prozent des Datenverkehrs", sagte Marketingvorstand Michael Peterson. Das Datenlimit gilt pro Endgerät. In der 1. Klasse gebe es keine Drosselung, aber auch hier würde eine Beschränkung geprüft, wenn einzelne Nutzer sehr hohe Volumen abrufen, erklärte Peterson.

Die Datenrate, mit der gedrosselte Kunden weiter das Internet nutzen können, wollten die Bahn-Manager nicht nennen. Sie werde weit über dem gedrosselten Wert des Konkurrenten Lufthansa von 128 KBit/s liegen.

Speed On kommt später

Eine Speed-On-Option sei im Jahr 2017 angedacht, es werde den Zukauf von Datenvolumen aber erst einmal nicht geben. "Erst geht es darum, Stabilität zu kriegen", erklärte Karsten Kemeter, Leiter Produktmanagement ICE/IC DB Fernverkehr.

In das Projekt würden über drei Jahre 120 Millionen Euro investiert. Die schwedische Firma Icomera wird ein Multi-Provider-System im Zug installieren. Die exklusive Kooperation der Bahn mit der Deutschen Telekom und T-Systems wurde nicht verlängert, nun erfolgt die Versorgung mit Vodafone, Telefónica und der Telekom. Ein WLAN wird für jeden einzelnen Wagen aufgebaut, das IP-Netz im Zug soll durchweg funktionieren.

Die Multi-Provider-Technik sei der bisherigen Ausstattung überlegen. Das bisherige System der Telekom werde die Bahn nicht weiterführen, denn es sei "nicht wirklich befriedigend gewesen". Nun habe die Bahn drei Netze, nicht nur eines, sagte Kemeter. So würden auch die Netzlücken der Betreiber besser ausgeglichen. Der Einbau ist bereits in rund 90 Prozent der rund 250 Züge der ICE-Einsatzflotte erfolgt und wird bis Jahresende 2016 abgeschlossen sein. Die neue WLAN-Technik besteht aus Servern und den Access Points. Pro Zug ist ein Server verbaut, der als Zentralrouter für die Verbindung zu den Mobilfunknetzen sorgt: Dazu ist er mit bis zu sechs SIM-Karten bestückt und mit mehreren Außenantennen auf den Wagen verbunden.

Bitte aktivieren Sie Javascript.
Oder nutzen Sie das Golem-pur-Angebot
und lesen Golem.de
  • ohne Werbung
  • mit ausgeschaltetem Javascript
  • mit RSS-Volltext-Feed


Anzeige
Hardware-Angebote

-Taronyu-> 02. Dez 2016

Danke, das klingt plausibel :)

My1 01. Dez 2016

Windows 10 KANN KEINE UPDATES AUSSCHALTEN, wohlgemerkt, also zumindest die home die die...

FreiGeistler 30. Nov 2016

Nur Windows. In der Version 10.

FreiGeistler 30. Nov 2016

Noch besser: ohne JS und Bilder. Buh, wie Pööse, damit sehe ich gar keine Werbung. Fürs...

Tantalus 30. Nov 2016

Die Sitzplatzreservierungen sind auch 1. wesentlich weniger Daten (vermutlich nur ein...


Folgen Sie uns
       


Die Tesla-Baustelle von oben 2020-2021

Wir haben den Fortschritt in Grünheide dokumentiert.

Die Tesla-Baustelle von oben 2020-2021 Video aufrufen
Programm für IT-Jobeinstieg: Hoffen auf den Klebeeffekt
Programm für IT-Jobeinstieg
Hoffen auf den Klebeeffekt

Aktuell ist der Jobeinstieg für junge Ingenieure und Informatiker schwer. Um ihnen zu helfen, hat das Land Baden-Württemberg eine interessante Idee: Es macht sich selbst zur Zeitarbeitsfirma.
Ein Bericht von Peter Ilg

  1. Arbeitszeit Das Sechs-Stunden-Experiment bei Sipgate
  2. Neuorientierung im IT-Job Endlich mal machen!
  3. IT-Unternehmen Die richtige Software für ein Projekt finden

Weclapp-CTO Ertan Özdil: Wir dürfen nicht in Schönheit und Perfektion untergehen!
Weclapp-CTO Ertan Özdil
"Wir dürfen nicht in Schönheit und Perfektion untergehen!"

Der CTO von Weclapp träumt von smarter Software, die menschliches Eingreifen in der nächsten ERP-Generation reduziert. Deutschen Perfektionismus hält Ertan Özdil aber für gefährlich.
Ein Interview von Maja Hoock


    Fiat 500 als E-Auto im Test: Kleinstwagen mit großem Potenzial
    Fiat 500 als E-Auto im Test
    Kleinstwagen mit großem Potenzial

    Fiat hat einen neuen 500er entwickelt. Der Kleine fährt elektrisch - und zwar richtig gut.
    Ein Test von Peter Ilg

    1. Vierradlenkung Elektrischer GMC Hummer SUV fährt im Krabbengang seitwärts
    2. MG Cyberster MG B Roadster mit Lasergürtel und Union Jack
    3. Elektroauto E-Auto-Prämie übersteigt in 2021 schon Vorjahressumme

      •  /