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Kabel zerstört: Ausfall bei Netcologne wegen Bauarbeiten

Bei Bauarbeiten sind Glasfaser-Kabel von Netcologne zerstört worden. Am Vormittag sollen die Dienste wieder in Betrieb gegangen sein. Der Anbieter bekräftigte, im kommenden Jahr G.fast einzusetzen.

Artikel veröffentlicht am ,
Netzwerk-Management-Center von Netcologne
Netzwerk-Management-Center von Netcologne (Bild: Netcologne)

Bei Netcologne hat es eine Störung gegeben. Das erklärte das Unternehmen am 19. Dezember 2016 auf Anfrage von Golem.de. "Wir können Ihnen bestätigen, dass es am Wochenende zu einer Störung im Netcologne-Netz gekommen ist." Der Netzbetreiber ist in Köln und den umliegenden Kreisen und Gemeinden aktiv.

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Die Ursache sei Fremdeinwirkung gewesen. Bei Bohrungen seien zwei Kabel durchtrennt worden, die 1,50 Meter unter einem Gleisbett lagen. Die Reparaturarbeiten seien sehr komplex gewesen.

"Die Glasfaserarbeiten wurden über Nacht abgeschlossen und im Laufe des Vormittags sind nun alle Dienste schrittweise wieder in Betrieb gegangen", sagte ein Sprecherin. Es waren einige tausend Kunden betroffen.

Zuvor gab es im Juli 2016 bei Netcologne eine größere Störung bei Telefonie und Internet. Betroffen waren mehrere tausend Kunden in und um Köln. Die Störungsursache lag an Übertragungsknoten.

Netcologne hatte im Sommer 2016 nach eigenen Angaben 386.000 Festnetzkunden-Anschlüsse, davon 200.000 über die eigene Glasfaserinfrastruktur. Die Länge des eigenen Glasfasernetzes liegt bei 23.500 Kilometern. Zudem bietet das Unternehmen 227.000 TV-Kabelnetzanschlüsse und betreut 16.000 Mobilfunkkunden als Provider ohne eigenes Netz.

"Wir werden wie angekündigt im nächsten Jahr mit G.fast starten", sagte die Sprecherin.

Horst Schmitz, Bereichsleiter Technik Netcologne hatte im Juni 2016 auf der Branchenmesse Anga Com angekündigt, G.fast einzusetzen. Mit G.fast würde Privatkunden 1 GBit/s angeboten. Um die Herstellerversprechen zu überprüfen, habe Netcologne im Labor G.fast getestet. "Wir haben tatsächlich bis 70 Meter 1 GBit/s erreicht. Eine Besonderheit ist auch, dass man den Upstream und Downstream frei skalieren kann. Das ist eine Summenbandbreite von 1 GBit/s, die beispielsweise auf 400 MBit/s im Upload und 600 MBit/s im Download aufgeteilt werden kann."

Netcologne werde im nächsten Jahr mehr als 250.000 Haushalte in Köln mit G.fast versorgen. Auch in Aachen würden Haushalte erreicht.

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johnripper 20. Dez 2016

Das Problem beim "anbohren" besteht wirklich darin, dass das Kabel ungleichmäßig auf...

Suppenpulver 19. Dez 2016

Was sind diese Glasfaserfabeln von denen Golem im Teaser schreibt? Etwa eine neue...


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