Zuhause Kabel: Wo die Deutsche Telekom Fiber To The Building baut
Die TV-Kabelnetzsparte(öffnet im neuen Fenster) der Deutschen Telekom hat mehr Kunden gewonnen. Das sagte Telekom-Sprecher Georg von Wagner Golem.de auf Anfrage. "Wir sind in diesem Segment weiter gewachsen und liegen derzeit bei etwa 162.000 Zuhause-Kabel-Kunden. Weitere Umschaltungen auf unser Kabel-TV-Signal stehen Anfang des nächsten Jahres an."
Die Telekom hatte hier im Juni bereits 155.000 Kunden. Von Telekom-Kabel wird die Glasfaser bis an das Haus verlegt (Fiber To The Building) und im Gebäude auf Koaxialverkabelung gesetzt. Auch FTTH (Fiber To The Home) wird angeboten.
Die Zuhause-Kabel-Tarife Surfen und Telefonieren habe der Konzern mit S für bis zu 10 MBit/s, M 50 MBit/s, L 100 MBit/s und XL 200 MBit/s im Download beibehalten. Im Upload werden Geschwindigkeiten von bis zu 20 MBit/s geboten. Zuhause-Kabel-Nutzer zahlten bei einem Laufzeitvertrag für das Angebot 49,95 Euro monatlich. Meist sind diese Dienste Teil des Mietvertrages.
"Wir planen eine Bandbreitenerhöhung im nächsten Jahr", erklärte von Wagner. Hier war zuvor von einer Datenrate von 800 MBit/s die Rede gewesen.
Neue Sender im Angebot
Erweitert wurde das Free-TV-Angebot im Kabelfernsehbereich um die Sender Deutsche Eishockey Liga 1 bis 3 (HD), Saarländischer Rundfunk (HD), Kabel Eins Doku, N24 Doku, Orient TV und Zee.One.
Die Netzstruktur eines Kabelnetzbetreibers besteht aus vier Ebenen, den Netzebenen (NE), die das TV- und Radiosignal in die Wohnungen bringen. Die Telekom agiert auf den Netzebenen 2 bis 4. Der Konzern baut das Netz auf NE3 nicht nur zum Verstärker auf der Straße, sondern bis zum Übergabepunkt der Liegenschaft.
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