Abo
  • Services:
Anzeige
Breko-Jahrestagung 2016
Breko-Jahrestagung 2016 (Bild: Breko)

Fibreco: Telefónica Deutschland will ein bundesweites Glasfasernetz

Breko-Jahrestagung 2016
Breko-Jahrestagung 2016 (Bild: Breko)

Bisher wollte sie nur Telekom-Vectoring, nun tritt die Telefónica Deutschland für eine unabhängige Gesellschaft ein, die ein betreiberneutrales bundesweites Glasfasernetz errichtet.

Die Telefónica Deutschland hat sich überraschend für einen Glasfaserausbau ausgesprochen. Das geht aus einem Positionspapier hervor, das Golem.de vorliegt. Demnach schlägt die Telefónica eine "unabhängige, kooperative Fibreco als effektives Modell vor, um ein bundesweites Gigabit-Netz bis 2030 zu realisieren und möglichst schnell eine flächendeckende Versorgung sicherzustellen." Zuvor hatte das Onlinemagazin Teltarif.de darüber berichtet.

Anzeige

Fibreco soll den Bau eines zukunftssicheren Gigabit-Netzes erreichen und allen Internet Service Providern einen diskriminierungsfreien und bundesweiten Zugang zu einem Glasfaservorleistungsprodukt ermöglichen. Als unabhängige Gesellschaft mit eigener Gewinn- und Verlustrechnung könnten Interessenskonflikte vermieden werden. Die Deutsche Telekom hatte in der Netzallianz eine Festlegung auf Gigabit-Ziele für Deutschland abgelehnt.

Fibreco solle von Telekommunikationsanbietern, Finanzinvestoren, Banken und der Regierung getragen werden, fordert die Telefónica nun. Der Bau einer einzigen, gemeinsamen Netzinfrastruktur werde "dringend notwendige Kosteneinsparungen" bringen. Die Finanzierung der Fibreco erfolge durch Telekommunikationsanbieter und Finanzinvestoren. Staatliche Subventionen sollten den Ausbau in unprofitablen Gebieten ermöglichen.

Waffenbruder der Telekom bei FTTC statt FTTH

Bisher hatte der spanische Konzern in Deutschland den Vectoring-Kurs der Telekom mitgetragen, der nur einen Ausbau im Bereich FTTC (Fiber To The Curb) vorsieht. Die Vectoring-II-Entscheidung für den exklusiven Ausbau durch die Telekom im Nahbereich durch die Bundesnetzagentur wurde unterstützt. Nach Ansicht von Insidern setzte die Telefónica damit nur auf einen günstigen Zugang dort, wo die Telekom aktiv ist, und nicht in Bereichen, wo alternative Betreiber ihr Netz ausbauen.

Nun erkennt die Telefónica, dass der "Ausbau des Mobilfunkstandards 5G und die Anforderungen an die zukunftsfähige Infrastruktur" eine "Anbindung der Mobilfunkbasisstationen an eine Glasfaserinfrastruktur unabdingbar" machen. Deutschland benötige ein bundesweites Gigabit-Netz bis zum Jahr 2030.


eye home zur Startseite
jacki 25. Nov 2016

Sind doch nicht zu spät, gibt noch mehr als genug 6/16er Haushalte an die kein bisheriger...

DASPRiD 25. Nov 2016

Bei O2 arbeitet mehr als eine Person, in so fern sind parallele Prozesse möglich.

mrgenie 25. Nov 2016

Hier im Rheinland wird von DG tatsächlich jedes Loch angeschlossen. Nicht wie Sie sagen...



Anzeige

Stellenmarkt
  1. Der Polizeipräsident in Berlin, Berlin
  2. Wilken Neutrasoft GmbH, Greven bei Münster/Westfalen
  3. CSS Computer Software Service Franz Schneider GmbH, Heilbronn, Künzelsau
  4. über Dr. Richter Heidelberger GmbH & Co. KG, Großraum Stuttgart


Anzeige
Blu-ray-Angebote
  1. 24,99€ (Vorbesteller-Preisgarantie)
  2. 79,98€ (Vorbesteller-Preisgarantie)
  3. 299,99€ (Vorbesteller-Preisgarantie)

Folgen Sie uns
       


  1. SuperSignal

    Vodafone Deutschland schaltet Smart-Cells ab

  2. Top Gun 3D

    Mit VR-Headset kostenlos ins Kino

  3. Übernahme

    Marvell kauft Cavium für 6 Milliarden US-Dollar

  4. Wilhelm.tel

    Weiterer Kabelnetzbetreiber schaltet Analog-TV ab

  5. Grafiktreiber

    AMDs Display-Code in Linux-Kernel aufgenommen

  6. Oneplus 5T im Test

    Praktische Änderungen ohne Preiserhöhung

  7. Vito, Sprinter, Citan

    Mercedes bringt Lieferwagen als Elektrofahrzeuge heraus

  8. JoltandBleed

    Oracle veröffentlicht Notfallpatch für Universitäts-Software

  9. Medion Akoya P56000

    Aldi-PC mit Ryzen 5 und RX 560D kostet 600 Euro

  10. The Update Aquatic

    Minecraft bekommt Klötzchendelfine



Haben wir etwas übersehen?

E-Mail an news@golem.de


Anzeige
Smartphoneversicherungen im Überblick: Teuer und meistens überflüssig
Smartphoneversicherungen im Überblick
Teuer und meistens überflüssig
  1. Winphone 5.0 Trekstor will es nochmal mit Windows 10 Mobile versuchen
  2. Librem 5 Das freie Linux-Smartphone ist finanziert
  3. Aquaris-V- und U2-Reihe BQ stellt neue Smartphones ab 180 Euro vor

Erneuerbare Energien: Siemens leitet die neue Steinzeit ein
Erneuerbare Energien
Siemens leitet die neue Steinzeit ein
  1. Siemens und Schunk Akkufahrzeuge werden mit 600 bis 1.000 Kilowatt aufgeladen
  2. Parkplatz-Erkennung Bosch und Siemens scheitern mit Pilotprojekten

Cubesats: Startup steuert riesigen Satellitenschwarm von Berlin aus
Cubesats
Startup steuert riesigen Satellitenschwarm von Berlin aus
  1. Arkyd-6 Planetary Resources startet bald ein neues Weltraumteleskop
  2. SAEx Internet-Seekabel für Südatlantikinsel St. Helena
  3. Sputnik Piep, piep, kleiner Satellit

  1. Re: Richtig so, FDP!

    Nielz | 00:16

  2. Re: Tesla Model 3 ist 100x besser

    RheinPirat | 00:10

  3. Re: TV lebt

    most | 00:04

  4. Re: Also wieder nur umbauten

    Ach | 20.11. 23:59

  5. Re: Ohne Bildschirm

    grorg | 20.11. 23:54


  1. 17:26

  2. 17:02

  3. 16:21

  4. 15:59

  5. 15:28

  6. 15:00

  7. 13:46

  8. 12:50


  1. Themen
  2. A
  3. B
  4. C
  5. D
  6. E
  7. F
  8. G
  9. H
  10. I
  11. J
  12. K
  13. L
  14. M
  15. N
  16. O
  17. P
  18. Q
  19. R
  20. S
  21. T
  22. U
  23. V
  24. W
  25. X
  26. Y
  27. Z
  28. #
 
    •  / 
    Zum Artikel