Abo
  • Services:

Internet, Telefonie, TV: Große Störung im Netz der Telekom könnte ein Angriff sein

Die Telekom hat eine Störung in ihrem Netz. Internet, Telefonie und Fernsehen sind betroffen. Es könnte sich um einen Angriff handeln.

Artikel veröffentlicht am ,
Störungsmeldung
Störungsmeldung (Bild: Deutsche Telekom)

Das Netz der Deutschen Telekom ist seit der vergangenen Nacht gestört. Dies gab das Unternehmen bei Twitter und Facebook bekannt. Selbst auf der Startseite der Telekom befindet sich ein gleichlautender Hinweis. Über das Ausmaß der Störung gibt es keine offiziellen Angaben.

Stellenmarkt
  1. Bundeskartellamt, Bonn
  2. Eckelmann AG, Wiesbaden

"Derzeit kommt es leider zu Ausfällen an Telekom-Anschlüssen. Wir arbeiten an der Behebung der Ursache. Einen Zeitpunkt für die Behebung der Störung können wir derzeit noch nicht nennen", hieß es bei Facebook. "Internet, Telefonie und Fernsehen sind davon betroffen."

Es wird empfohlen, den Router kurz vom Stromnetz zu trennen. In vielen Fällen seien danach die Probleme behoben.

Den Zeitangaben der Störungsmeldungen zufolge besteht das Problem seit rund 14 Stunden.

Telekom-Sprecher Georg von Wagner sagte Golem.de, dass es seit Sonntagnachmittag bei einer ganzen Reihe von Kunden zu Beeinträchtigungen komme. "Betroffen sind rund 900.000 der insgesamt über 20 Millionen Festnetzkunden, mit bestimmten Routern. Welche Router genau betroffen sind, wird derzeit noch geprüft."

Es gebe kein klares Fehlerbild: "Manche Kunden erleben zeitweise Einschränkungen oder sehr starke Schwankungen in der Qualität. Es gibt aber auch Kunden, bei denen derzeit gar nichts geht. Aufgrund des Fehlerbildes ist nicht auszuschließen, dass auf Router gezielt Einfluss von außen genommen wurde, mit dem Ergebnis, dass sie sich nicht mehr im Netz anmelden können." Damit würde es sich um einen Angriff handeln.

Experten der Telekom und die Hersteller der Router arbeiteten schon die ganze Nacht durch an einer Lösung. Die Techniker empfehlen weiterhin, bei Problemen den Router vom Netz zu nehmen, auch wenn das am Sonntag noch nicht den gewünschten Erfolg gebracht habe.

Es stimme nicht, dass besonders die Ballungsgebiete betroffen seien. Es gebe keinen lokalen Schwerpunkt. "Die Häufung des Fehlerbildes in den Ballungsgebieten ergibt sich aus der Bevölkerungsverteilung und ist somit ausschließlich ein statistisches Ergebnis."



Anzeige
Top-Angebote
  1. 6,49€
  2. 219€ (Vergleichspreis 251€)
  3. 19,89€ inkl. Versand (Vergleichspreis ca. 30€)

kendon 29. Nov 2016

Ok, golem.de hat bis heute morgen gebraucht um rauszufinden dass es ein Hack war ;)

Trollversteher 29. Nov 2016

Und schon wieder ein Insider, der genaue Einsicht in die Interna der Telekom hat - was...

david_rieger 29. Nov 2016

Tracert funktioniert auch mit IPs oder verstehe ich Dich gerade falsch?

LordGurke 28. Nov 2016

Damals stand auf allen Speedports das Webinterface offen im Internet und war bestenfalls...

MüllerWilly 28. Nov 2016

Das ganze hatten wir doch 2003 (?) schonmal, "Ihr Computer wird in 60 Sekunden...


Folgen Sie uns
       


Volocopter auf der Cebit 2018 angesehen

Im autonomen Volocopter haben zwei Personen mit zusammen höchstens 160 Kilogramm Platz - wir haben uns auf der Cebit 2018 trotzdem reingesetzt.

Volocopter auf der Cebit 2018 angesehen Video aufrufen
Hasskommentare: Wie würde es im Netz aussehen, wenn es uns nicht gäbe?
Hasskommentare
"Wie würde es im Netz aussehen, wenn es uns nicht gäbe?"

Hannes Ley hat vor rund anderthalb Jahren die Online-Initiative #ichbinhier gegründet. Die Facebook-Gruppe schreibt Erwiderungen auf Hasskommentare und hat mittlerweile knapp 40.000 Mitglieder. Im Interview mit Golem.de erklärt Ley, wie er die Idee aus dem Netz in die echte Welt bringen will.
Ein Interview von Jennifer Fraczek

  1. Nutzungsrechte Einbetten von Fotos muss nicht verhindert werden
  2. Bundesnetzagentur UKW-Abschaltung abgewendet
  3. Drupalgeddon 2 115.000 Webseiten mit Drupallücken übernommen

Krankenversicherung: Der Papierkrieg geht weiter
Krankenversicherung
Der Papierkrieg geht weiter

Die Krankenversicherung der Zukunft wird digital und direkt, aber eine tiefgreifende Disruption des Gesundheitswesens à la Amazon wird in Deutschland wohl ausbleiben. Die Beharrungskräfte sind zu groß.
Eine Analyse von Daniel Fallenstein

  1. Imagen Tech KI-System Osteodetect erkennt Knochenbrüche
  2. Medizintechnik Implantat wird per Ultraschall programmiert
  3. Telemedizin Neue Patienten für die Onlinepraxis

KI in der Medizin: Keine Angst vor Dr. Future
KI in der Medizin
Keine Angst vor Dr. Future

Mit Hilfe künstlicher Intelligenz können schwer erkennbare Krankheiten früher diagnostiziert und behandelt werden, doch bei Patienten löst die Technik oft Unbehagen aus. Und das ist nicht das einzige Problem.
Ein Bericht von Tim Kröplin

  1. Künstliche Intelligenz Vages wagen
  2. KI Mit Machine Learning neue chemische Reaktionen herausfinden
  3. Elon Musk und Deepmind-Gründer Keine Maschine soll über menschliches Leben entscheiden

    •  /