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5G: Bereich bei 700 MHz wird in Europa freigemacht

Der Bereich bei 700 MHz soll in der gesamten EU von den Fernsehsendern geräumt werden. Der neue 5G-Mobilfunk soll so schnell aufgebaut werden. Doch es gibt Ausnahmen.

Artikel veröffentlicht am ,
Auf dem MBBF16 in Tokio
Auf dem MBBF16 in Tokio (Bild: Huawei)

Mitgliedsländer, EU-Kommission und Europaparlament haben sich darauf geeinigt, bis zum Jahr 2020 den Bereich bei 700 MHz freizumachen. Das gab das europäische Parlament am 15. Dezember 2016 bekannt. So soll eine Umstellung auf das 5G-Mobilfunknetz ermöglicht werden.

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"Mit diesem Vorschlag garantieren die europäischen Institutionen einen fairen und effizienten Einsatz von Frequenzspektren, um den Anforderungen von Mobilfunk- und Rundfunkdiensten gerecht zu werden", sagte Berichterstatterin Patrizia Toia. "Dieser Vorschlag wird den Betreibern die Möglichkeit geben, 5G schnell und zeitnah einzusetzen."

Ausnahmen für einzelne Mitgliedstaaten möglich

Allerdings könne die Frist von 2020 von den einzelnen Mitgliedstaaten für zwei Jahre begründet verlängert werden. "Fernsehübertragungsdienste, die derzeitigen Hauptnutzer des Bereiches bei 700 MHz", würden aus dem Bereich herausbewegt, aber sollen im Sub-700-MHz-Bereich "bis mindestens zum Jahr 2030 Priorität behalten."

Der neue Mobilfunkstandard kommt bis zum Jahr 2020 und soll 10 GBit/s, bei einigen Anwendungen sogar 20 GBit/s, eine sehr niedrige Latenzzeit von weniger als 1 Millisekunde und hohe Verfügbarkeit erreichen. Weltweit werden 100 Milliarden mobilfunkfähige Geräte gleichzeitig ansprechbar.

Nachtrag vom 16. Dezember 2016, 14:20 Uhr

Eine Sprecherin sagte Golem.de auf Nachfrage: "Die Bundesnetzagentur begrüßt, dass die Europäische Union unter Einschluss der Kommission nach langwierigen Verhandlungen endlich zu einem Ergebnis gekommen ist. Die Bundesnetzagentur sieht hierdurch die Vorreiterrolle Deutschlands in der Frequenzregulierung vollumfänglich bestätigt. Die von der Entscheidung betroffenen Frequenzen wurden in Deutschland bereits im Sommer 2015 vergeben." Die Entscheidung habe keine Auswirkungen auf das bereits durchgeführte Verfahren.

Bis Juni 2015 wurden in Deutschland von der Bundesnetzagentur die Frequenzen in den Bereichen bei 700 MHz, 900 MHz und 1.800 MHz sowie im Bereich bei 1,5 GHz versteigert. Für die Nutzungsrechte zahlte die Telefónica 1,2 Milliarden Euro, die Deutsche Telekom 1,8 Milliarden Euro und Vodafone 2,1 Milliarden Euro.

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DrWatson 17. Dez 2016

Deshalb war ja meine Frage, wie man das regeln sollte. Leider sind bisher nur...

iToms 16. Dez 2016

Ich nehme an eine Zellenkapazität von 20 GBit/s. Genauso wie heute mit LTE in Deutschland...

M.P. 16. Dez 2016

Der Probebetrieb von DVB-T2 hat vor einem halben Jahr begonnen... Wieviele D-Netz-Nutzer...

DjNorad 16. Dez 2016

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