Abo
  • Services:

Förderung: Bundesland sieht doch keine Gefahr durch Deutsche Glasfaser

Das Landesministerium fürchtet nicht, automatisch die Förderung von über 700 Millionen Euro zu verlieren, wenn die Deutsche Glasfaser in Fördergebieten FTTH ausbaut.

Artikel veröffentlicht am ,
Werbegrafik der Deutschen Glasfaser
Werbegrafik der Deutschen Glasfaser (Bild: Deutsche Glasfaser)

Das Landesinfrastrukturministerium Mecklenburg-Vorpommern sieht keine Gefahr, die Bundesförderung wegen des Ausbaus durch die Deutsche Glasfaser zu verlieren. Ministeriumssprecherin Ulrike Sennewald sagte Golem.de auf Anfrage: "Wir teilen die Sorge nicht, dass per se die Fördermittelbewilligungen entfallen, wenn einzelne Gemeinden einen marktgetriebenen Ausbauprozess realisieren."

Stellenmarkt
  1. Schaeffler Technologies AG & Co. KG, Herzogenaurach
  2. AKDB, München, Nürnberg

Infrastrukturminister Christian Pegel (SPD) hatte erfolgreich insgesamt 709 Millionen Euro Bundesfördermitteln für den Ausbau des Internet für das Bundesland beantragt. Der Digitalisierungssprecher der SPD-Landtagsfraktion, Philipp da Cunha, hatte erklärt, wenn die Deutsche Glasfaser in einem einzigen Ort einen Ausbauvertrag schließe, entfalle die Förderung des Bundes für den Breitband-Ausbau in der gesamten Region.

Sennewald: "Die uns bekannten Gemeinden, in denen die Deutsche Glasfaser derzeit Gespräche zu führen und Vorsondierungen vorzunehmen scheint, befinden sich entweder in Projektgebieten, für die bereits ein vorläufiger Bewilligungsbescheid für eine Bundesförderung vorliegt oder für die im Rahmen des dritten Förderaufrufs des Bundesministeriums für Verkehr und digitale Infrastruktur eine Förderung beantragt wurde."

Nicht so detailscharf

Die Aktivitäten der Deutschen Glasfaser würden aber bei der Beantragung der Bewilligungsbescheide nicht berücksichtigt, da die Ausbauabsichten im "Markterkundungsverfahren nicht oder nicht in der erforderlichen Detailschärfe und Verbindlichkeit gemeldet wurden".

Deutsche Glasfaser-Sprecherin Gerda Johanna Meppelink sagte Golem.de: "Wir agieren nur dort, wo der eigenwirtschaftliche Ausbau unterversorgter Regionen bei Interesse und Unterstützung des Projekts durch Bürger, Verwaltung und Politik stimmig ist. Wir sind bereits vor dem Start der Förderkulisse immer wieder seitens des Landes intensiv gebeten worden, das Deutsche Glasfaser Geschäftsmodell in unterversorgten Regionen vorzustellen." Der Betreiber gehe bevorzugt eigenwirtschaftlich vor, werde sich aber ergänzend wenn gewünscht oder erforderlich auch im Rahmen der Förderung an Ausschreibungen beteiligen.

Nachtrag vom 2. Dezember 2016, 13:32 Uhr

VATM-Geschäftsführer Jürgen Grützner sagte Golem.de: "Wenn eine Breitband-Förderung für ein Ausbaugebiet genehmigt ist und nachträglich ein Teil privatwirtschaftlich ausgebaut wird, verringert sich dadurch in aller Regel die erforderliche Gesamtfördersumme. Es kann nicht sein, dass ein Land wegen teilweise privatwirtschaftlichen Ausbaus mit hochwertiger und zukunftsfähiger Glasfaser-Infrastruktur bei der Förderung benachteiligt wird." Selbst wenn sich im Einzelfall durch privat finanzierten Ausbau der Ausbau des unwirtschaftlichen Restes verteuere, so müsse der positive Gesamteffekt gesehen werden. VATM steht für Verband der Anbieter von Telekommunikations- und Mehrwertdiensten.

"Wer das auch nur ansatzweise in Frage stellt, vergeudet Milliarden Euro Steuergelder unserer Bürger. Die klare Ansage des Infrastrukturministeriums muss sein: Kommunen haben keinesfalls einen Förder-Nachteil, wenn Teile des geförderten Ausbaugebietes dann doch privatwirtschaftlich erschlossen werden können."



Anzeige
Blu-ray-Angebote
  1. (u. a. Der Marsianer, Spaceballs, Titanic, Batman v Superman)
  2. (u. a. The Hateful 8 Blu-ray, Hacksaw Ridge Blu-ray, Unlocked Blu-ray, Ziemlich beste Freunde Blu...
  3. (u. a. 3 Blu-rays für 20€, Boxsets im Angebot, Serien zum Sonderpreis)

Faksimile 04. Dez 2016

Wobei ich weniger den Blog-Beitrag meine, als die drunterstehende Kommentierung!

backi0584 02. Dez 2016

Die Deutsche Glasfaser hat bei uns im ländlichen Raum vor ca. 1 1/2 Jahre FTTH ausgebaut...


Folgen Sie uns
       


HP Z2 Mini Workstation - Test

Die Z2 Mini Workstation G3 kann uns im Test überzeugen - und das nicht als sehr schnelle Maschine, sondern als gut durchdachtes Gesamtkonzept.

HP Z2 Mini Workstation - Test Video aufrufen
Dell XPS 13 (9370) im Test: Sehr gut ist nicht besser
Dell XPS 13 (9370) im Test
Sehr gut ist nicht besser

Mit dem XPS 13 (9370) hat Dell sein bisher exzellentes Ultrabook in nahezu allen Bereichen überarbeitet - und es teilweise verschlechtert. Der Akku etwa ist kleiner, das spiegelnde Display nervt. Dafür überzeugen die USB-C-Ports, die Kühlung sowie die Tastatur, und die Webcam wurde sinnvoller.
Ein Test von Marc Sauter und Sebastian Grüner

  1. Ultrabook Dell hat das XPS 13 ruiniert
  2. XPS 13 (9370) Dells Ultrabook wird dünner und läuft kürzer
  3. Ultrabook Dell aktualisiert XPS 13 mit Quadcore-Chip

BeA: Rechtsanwaltsregister wegen Sicherheitslücke abgeschaltet
BeA
Rechtsanwaltsregister wegen Sicherheitslücke abgeschaltet

Das deutsche Rechtsanwaltsregister hat eine schwere Sicherheitslücke. Schuld daran ist eine veraltete Java-Komponente, die für einen Padding-Oracle-Angriff verwundbar ist. Das Rechtsanwaltsregister ist Teil des besonderen elektronischen Anwaltspostfachs, war aber anders als dieses weiterhin online.
Eine Exklusivmeldung von Hanno Böck

  1. BeA Secunet findet noch mehr Lücken im Anwaltspostfach
  2. EGVP Empfangsbestätigungen einer Klage sind verwertbar
  3. BeA Anwälte wollen Ende-zu-Ende-Verschlüsselung einklagen

Underworld Ascendant angespielt: Unterirdische Freiheit mit kaputter Klinge
Underworld Ascendant angespielt
Unterirdische Freiheit mit kaputter Klinge

Wir sollen unser Können aus dem bahnbrechenden Ultima Underworld verlernen: Beim Anspielen des Nachfolgers Underworld Ascendant hat Golem.de absichtlich ein kaputtes Schwert bekommen - und trotzdem Spaß.
Von Peter Steinlechner

  1. Otherside Entertainment Underworld Ascendant soll mehr Licht ins Dunkle bringen

    •  /