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Ronny Verhelst, Chef von Tele Columbus
Ronny Verhelst, Chef von Tele Columbus (Bild: Primacom)

TV-Kabelnetz: Tele Columbus will Marken abschaffen

Ronny Verhelst, Chef von Tele Columbus
Ronny Verhelst, Chef von Tele Columbus (Bild: Primacom)

Künftig soll es statt Tele Columbus, Primacom und Pepcom nur noch eine Marke geben. Auch weitere Übernahmen seien möglich, erklärte Firmenchef Ronny Verhelst.

Der Kabelnetzbetreiber Tele Columbus will künftig nur noch eine Marke anbieten. Das sagte Ronny Verhelst, Chef von Tele Columbus, am 5. Dezember 2016 in Berlin. Die Tele Columbus Gruppe ist der drittgrößte deutsche Kabelnetzbetreiber in Deutschland. Zu dem Unternehmen gehören auch die Netzbetreiber Primacom und Pepcom und deren Marken.

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"Wir wollen alle unter einer Marke haben, aber es ist noch nicht klar, welche", betonte Verhelst. Das könne auch eine neue Marke sein. Die anderen würden verschwinden. "Wir sind aber auch noch intensiv mit der Integration beschäftigt." Tele Columbus hat im vergangenen Jahr den Konkurrenten Primacom übernommen. Der Kaufpreis betrug 711 Millionen Euro. Mit dem anschließenden Kauf von Pepcom kam Tele Columbus auf rund 3,6 Millionen angeschlossene Haushalte. Damit ist der Betreiber in allen Bundesländern vertreten, wenn auch nicht flächendeckend.

Laut Verhelst sei Tele Columbus "weiterhin interessiert an kleineren Übernahmen in Deutschland. Die Großen sind ja bereits alle weg."

Eine Nachfrage für sehr hohe Datenraten sieht der Firmenchef noch nicht. "Ohne große Investitionen kommen wir auf 800 MBit/s", erklärte er. Das sei ausreichend für die nächsten Jahre. Zur Einführung des künftigen Kabelnetzstandards Docsis 3.1 wollte er noch keine Angaben machen. "Dies wird vorbereitet, wir starten das, wenn die Nachfrage kommt."

Ludwig Modra, Chief Technology Officer der Tele Columbus Gruppe, hatte dagegen im Juni 2016 auf der Branchenmesse Anga Com in Köln gesagt. "Wir werden 800 MBit/s bis 1 GBit/s bereits mit Docsis 3.0 abbilden. Auch für Docsis 3.1 haben wir konkrete Pläne, die wir in den nächsten Jahren umsetzen werden."

"Wir machen FTTC (Fiber To The Curb) und manchmal auch FTTB (Fiber To The Building)", erklärte der Firmenchef die Netztopologie.


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sneaker 06. Dez 2016

Wie sollte sich eine Frist von wenigen Wochen ergeben, wenn ein Anbieter versucht, gegen...

sneaker 06. Dez 2016

Bei Kabelanbietern gibt es teilweise Segmente mit über 1.000 Kunden.

treknor 06. Dez 2016

Bis lang sieht es bei TC so aus, dass hier die Einzelgesellschaften zusammen geschnürt...

sundilsan 05. Dez 2016

Wunschdenken. Da sind sie nur einer von Millionen. ;)



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