Bisher konnten Nutzer die von Google gesammelten Standort- und Aktivitätsdaten nur manuell aus dem Verlauf löschen - künftig geht das auch automatisch. Dank einer neuen Funktion werden die Daten wahlweise nach wenigen Monaten oder nach anderthalb Jahren gelöscht.
Der IT-Dienstleister Citycomp ist gehackt worden und die dort gelagerten Daten zahlreicher, vor allem deutscher Firmen sind im Internet offen verfügbar. Der Angreifer hatte wohl versucht, Citycomp zu erpressen.
Bloomberg hat vier Wochen an einem Bericht recherchiert, in dem es um eine angebliche geheime Backdoor in Huaweis Festnetzausrüstung bei Vodafone geht. Vodafone hat den Bericht nun komplett dementiert. Es ging um einen vergessenen Telnet-Zugang.
Microsoft hat den Code der Windows-eigenen Verschlüsselungsbibliothek Symcrypt unter der MIT-Lizenz veröffentlicht. Allerdings fehlt ein Build-System und externe Beiträge sind nicht gewollt.
Ein 1999 von RSA-Miterfinder Ron Rivest erstelltes Kryptopuzzle, bei dem man eine langwierige Berechnung durchführen sollte, ist gelöst - viel früher als erwartet.
Auf Facebook finden sich auch Daten vieler Verstorbener - ein wichtiges digitales Erbe von großem Forschungsinteresse, sagt die Universität von Oxford. Sie will dafür sorgen, dass kein einzelnes profitorientiertes Unternehmen über diese Daten bestimmt.
Kohlendioxid- und Feinstaubemissionen durch festliegende Schiffe sind nicht nur ein Problem in Seehäfen. Auch Binnenschiffe lassen den Dieselgenerator dauerhaft laufen. Das soll sich ändern. In Nordrhein-Westfalen werden Anlegestellen mit Ladesäulen ausgestattet.
Die für die Verwaltung von Domainnamen zuständige Organisation Icann überlegt, die bisherigen Preisschranken aufzuheben. Begonnen werden soll damit für die TLD .org. Die öffentlichen Kommentare dazu sind bisher fast ausschließlich negativ.
Das alte IRC-Protokoll ist über 20 Jahre alt und erfreut sich vor allem in Open-Source-Communitys weiter großer Beliebtheit. Firefox-Hersteller Mozilla will seine eigene IRC-Server nun aber aus organisatorischen Gründen abschalten.
Update Einem Medienbericht zufolge soll Apple viele verschiedene Apps behindert oder gar aus dem Appstore entfernt haben, die die mit dem Gerät verbrachte Zeit kontrollieren können. Apple bietet eine solche Funktion seit vergangenem Jahr selbst an.
Nach einem Managementwechsel beim Unternehmen NPM und einigen Kündigungen sollen sich mehrere Konkurrenz-Produkte zur NPM-Registry in Entwicklung befinden. Das könnte der Open-Source-Community eine freie alternative Quelle für Javascript-Pakete ermöglichen.
Während in Deutschland noch auf die Erlaubnis gewartet wird, E-Scooter legal im Straßenverkehr zu nutzen, hat Österreich vorgelegt: Die elektrischen Roller werden mit Fahrrädern gleichgesetzt, dürfen allerdings nicht mehr auf Gehwegen fahren.
Das belgische Startup Cowboy bringt sein E-Bike auf den deutschen Markt. Mit nur 16 Kilogramm Gewicht ist es verhältnismäßig leicht. Wir konnten das minimalistische Rad schon einmal Probe fahren.
Die Tische im Lieblingsrestaurant anbieten: Die Tisch-reservieren-Funktion in der Google-Suche zu kapern, ist nicht schwer. Golem.de konnte unter anderem die Tische im Bundeskanzleramt verwalten. Google und Dish reagieren verhalten.
Nokia kann von der US-Kampagne gegen Huawei nicht profitieren, sondern verbucht einen unerwarteten Verlust. Investitionen seien erforderlich, erklärte Konzernchef Rajeev Suri.
Minister Scheuer hat am Donnerstag das "bislang größte Projekt im Rahmen des Bundesförderprogramms Breitbandausbau" gestartet. Es geht um Timmendorf auf der Insel Poel und rund 6.000 Kilometer Glasfaserleitungen.
Verbraucherschützer haben vor dem Landgericht Berlin erfolgreich gegen den Reisevermittler Opodo geklagt. Dieser hat Kunden für wenige Zahlungsarten einen Rabatt gewährt. Das Gericht sah darin jedoch eine Gebühr für andere Zahlungsarten.
Ein Hamburger Gericht hat dem Einspruch eines Taxi-Unternehmers gegen die VW-Tochter Moia teilweise stattgegeben: Der Fahrdienst darf seinen Elektroauto-Fuhrpark zunächst nicht wie geplant ausbauen. Bis zur Hauptverhandlung darf Moia nur 200 Fahrzeuge betreiben.
Der Bundesgerichtshof hat die Klage der Verbraucherzentrale Nordrhein-Westfalen gegen die Freischaltung einer zweiten WLAN-Kennung auf den Kabelroutern von Unitymedia endgültig abgewiesen. Dies sei zulässig, wenn es keine Sicherheits- und Haftungsrisiken oder Mehrkosten mit sich bringe.
Forscher haben mit der ersten Aufnahme eines schwarzen Lochs Wissenschaftsgeschichte geschrieben. Dafür waren 20 Jahre Vorarbeit und eine internationale Kooperation nötig. Golem.de sprach mit dem Radioastronomen Heino Falcke, der maßgeblich an dem Projekt beteiligt war.
Der Vorschlag der Stadtnetzbetreiber, die realen Kosten der Deutschen Telekom für ihr Kupfernetz als Preis für die letzte Meile zugrunde zu legen, soll nicht gut für die Glasfaser sein. Das meint zumindest die Bundesnetzagentur.
Nach zwei Wochen ruhigen Bietens hat die Telefónica noch einmal versucht, aggressiv zu sein und 1&1 Drillisch attackiert. Ob das etwas bringt, wird von einem Experten bezweifelt.
Die Sonde Mars Insight hat erstmals ein Beben auf einem anderen Planeten nachgewiesen. Wo das Beben stattfand, können die Forscher allerdings nicht sagen.
IT-Profis finden künftig bei Golem.de nicht nur redaktionelle Inhalte für ihre berufliche und persönliche Weiterentwicklung: Zusammen mit ausgewählten Partnern bieten wir in der Golem Akademie Workshops an. Das erste Seminar zum Thema "Team-Führung" findet am 18. Juni 2019 in München statt.
Gewinn und Umsatz wachsen bei Huawei weiter. Für das Jahr 2019 erwartet der Konzern hohe Gewinne durch 5G-Technologie. 70.000 5G-Basisstationen sind nun ausgeliefert.
Viele Webseiten stellen unbeabsichtigt Backup-Dateien zum Download bereit. Sie lassen sich durch einfaches Erraten von Dateinamen wie backup.zip finden. Bei einer Datingbörse waren beispielsweise Hunderttausende von Profilen abrufbar.
Beim Wechsel des Telekommunikationsanbieters sind Kunden oft vorübergehend offline. Eine höhere Entschädigung solle wirtschaftlichen Druck ausüben, damit Übergabeprozesse besser koordiniert und mehr Techniker eingestellt würden, schlagen die Grünen vor.
Eine ungeschützte Datenbank einer Android-App verrät die Zugangsdaten von zwei Millionen WLANs. Eigentlich sollten sich Nutzer der App nur unkompliziert mit öffentlichen Hotspots verbinden können, doch die Datenbank enthält auch die Zugangsdaten zu vielen privaten Wi-Fis.
Die Macher von Star Trek: Discovery haben zum Ende der zweiten Staffel aufgeklärt, wie sich die Serie mit dem bekannten Kanon von Star Trek verträgt. Der Trick lässt der kommenden dritten Staffel alle Möglichkeiten offen, könnte manchen Hardcore-Fan aber verstimmen. Achtung! Spoiler!
Das Förderprogramm für Elektroautos endet im Juni. Das reicht nach Ansicht des SPD-Politikers Sören Bartol nicht aus: Damit sich Elektromobilität in Deutschland durchsetze, müssten Autos mit alternativen Antrieben noch zehn Jahr lang subventioniert werden.
Der Informatiker Joe Armstrong gilt als Erfinder der Programmiersprache Erlang und war Experte für verteilte und fehlertolerante Systeme. Armstrong erlag nun den Folgen einer Lungenerkrankung.
Nach den Anschlägen in Sri Lanka wird in dem Land der Zugriff auf Messenger-Dienste wie Whatsapp oder Social-Media-Plattformen wie Facebook blockiert. Das soll die Verbreitung von Falschinformationen verhindern.
Die US-Regierung legt im Handelsstreit mit China nach: Der US-Geheimdienst CIA wirft dem Netzausrüster Huawei vor, Finanzhilfen von der chinesischen Armee und dem Geheimdienst erhalten zu haben.
Das Bild des schwarzen Lochs von M87 ging um die Welt. Aber es ist kein Foto. Niemand kann wissen, wie das Objekt wirklich aussieht. Denn acht über die Erde verteilte Radioteleskope machen die Erde nicht zu einem großen Radioteleskop.
Volkswagen will mit 5G in der Produktion flexibel große Datenmenge in die Fahrzeuge einspielen. Campusnetze könnten auch zusammen mit Netzbetreibern laufen.
Eine große Konstellation aus kleinen Satelliten: Airbus arbeitet mit dem US-Unternehmen Oneweb am Satelliteninternet. Der Chef der Airbus-Raumfahrtsparte sieht zudem weitere Anwendungsmöglichkeiten für die Kleinsatelliten. Für die interessiert sich unter anderem die Darpa.
Google ist der Aufforderung der EU-Kommission nachgekommen und fragt Android-Nutzer künftig, welchen Browser und welche Suchmaschine sie auf ihrem Smartphone und Tablet verwenden wollen. Die Vorschläge sollen nach Beliebtheit ausgesucht werden.
Und wieder ein Datenskandal bei Facebook: Diesmal ist herausgekommen, dass das Unternehmen seit Mai 2016 die Kontaktdaten von 1,5 Millionen neuen Mitgliedern ohne deren Erlaubnis auf seine Server kopiert hat.
Kaum ist das europäische Leistungsschutzrecht beschlossen, will die VG Media bei Google kräftig abkassieren. Dabei will die Verwertungsgesellschaft sämtliche Verlage und Sender in der EU vertreten.
Bald will Netflix Zuschauerzahlen zu Filmen und Serien veröffentlichen. Bisher gibt sich der Videostreamingdienst diesbezüglich sehr verschlossen. Noch sind aber viele Fragen offen.
Das Europaparlament will keine Uploadfilter gegen das Hochladen von Terrorinhalten. Doch die Löschfrist von einer Stunde soll von allen Plattformen eingehalten werden.
Nach Beliebtheit sortierte Listen gibt es auf Netflix bisher nicht, doch das könnte sich ändern: In verschiedenen Kategorien soll es eigene Ranglisten mit den am häufigsten geschauten Streaming-Inhalten geben - zunächst aber nur testweise.
Wer sich öfters eine App für sein Android-Smartphone kauft, kann schnell den Überblick über die Kosten verlieren. Helfen soll dabei Googles neue Budget-Einstellung für den Play Store, mit der Nutzer eine finanzielle Obergrenze einstellen können.