Fiberdays: Telekom blickt auf zehn Jahre FTTH zurück

Bisher hat die Deutsche Telekom nur vergleichsweise wenige Kunden für FTTH. Doch das soll sich bald ändern. Alles begann im Jahr 2008 in Dresden.

Artikel veröffentlicht am ,
Mario Zerson, bei der Telekom für die internationale Standardisierung verantwortlich
Mario Zerson, bei der Telekom für die internationale Standardisierung verantwortlich (Bild: Achim Sawall/Golem.de)

Die Deutsche Telekom hat vor über zehn Jahren mit dem FTTH-Ausbau begonnen. Das sagte Mario Zerson, der bei der Telekom für die internationale Standardisierung verantwortlich ist, am 27. März 2019 auf der Branchenmesse Fiberdays in Wiesbaden. Die Frage, wie viele FTTH-Kunden die Telekom gegenwärtig habe, konnte oder wollte Zerson jedoch nicht beantworten.

Stellenmarkt
  1. IT-Systembetreuer (m/w/d)
    Pickenpack Seafoods GmbH, Lüneburg
  2. Business Analyst / Process Designer (f/m/d)
    NEXPLORE Technology GmbH, Essen
Detailsuche

"Begonnen haben wir in Dresden mit kleinen Piloten vor gut zehn Jahren. Da haben wir 2008 mit GPON angefangen. Dann folgten Kooperationen mit Wohnungswirtschaft und wurden immer wichtiger", erklärte Zerson. Der Konzern hatte im Jahr 2012 Glasfaser mit einer Datenübertragungsrate von 200 MBit/s im Download und 100 MBit/s im Upload angeboten. Unter den Ausbaustädten waren dann Braunschweig, Brühl/Baden, Hannover, Hennigsdorf, Ingolstadt, Kornwestheim, Mettmann, Neu-Isenburg, Offenburg, Potsdam, Rastatt und Stade. Danach konzentrierte sich der Konzern weitgehend auf das Vectoring und baute kaum noch Glasfaser bis zum Endkunden. Im Jahr 2018 hatte die Telekom dann mehrere große Ausbauprojekte für FTTH angekündigt. Der von der Telekom versprochene breite Ausbau von FTTH beginnt im Jahr 2021. Der Rückblick ist wichtig, weil dies von der Telekom so noch nicht thematisiert wurde, und der Konzern kaum FTTH-Kunden hat.

"Wir bauen GPON-Netze und haben ein zweistufiges Kopplerkonzept", sagte Zerson zum geförderten Ausbau des Bundes und den Angeboten der Telekom. Nach den Bundesförderbedingungen würden pro Wohneinheit vier Fasern verlegt. "Mehr Rohre, mehr Fasern, mehr Stecker sind vom Bund gefordert. Der bekannte Slogan, 'die Faser kostet nichts', ändert sich, wenn ich überall einen Stecker dranmachen muss." Ob die dann auch genutzt werden, sei eine andere Frage.

Beim Einblasen zeige sich, ob Verlegesorgfalt eingehalten wurde. "Und zum Schluss muss jemand im Keller spleißen, daran ändere sich mit Sicherheit nichts", sagte Zerson.

Bitte aktivieren Sie Javascript.
Oder nutzen Sie das Golem-pur-Angebot
und lesen Golem.de
  • ohne Werbung
  • mit ausgeschaltetem Javascript
  • mit RSS-Volltext-Feed


bombinho 04. Apr 2019

Das ist kein Widerspruch. Wenn entsprechende Ports genutzt/gebucht werden, dann werden...

bombinho 01. Apr 2019

Fuer keinen Kunden ist es absolut ueberlebensnotwendig. Fuer den Anbieter hingegen ist...

Faksimile 30. Mär 2019

Du Optimist ...

IchBIN 29. Mär 2019

Und das im Hochparterre eines Berliner Mehrfamilienhauses, in dem andere Mietparteien...



Aktuell auf der Startseite von Golem.de
Japan und die Digitalisierung
Immer noch zu analog

Japan ist bekannt für Hightech und Roboter. Bei der Digitalisierung liegt man aber hinter anderen Industriestaaten, viele Arbeitsprozesse sind bis heute analog.
Ein Bericht von Felix Lill

Japan und die Digitalisierung: Immer noch zu analog
Artikel
  1. Metaverse: EU blamiert sich mit interaktiver Onlineparty
    Metaverse
    EU blamiert sich mit interaktiver Onlineparty

    Rund 387.000 Euro an Kosten, fünf Besucher auf der Onlineparty: Ein EU-Projekt wollte junge Menschen als Büroklammer tanzen lassen.

  2. High Purity in der Produktion: Unter Druck reinigen
    High Purity in der Produktion
    Unter Druck reinigen

    Ob Autos, Elektronik, Medizin oder Halbleiter: Die Reinhaltung bis in den Nanobereich wird immer wichtiger. Das stellt hohe Anforderung an Monitoring und Prozesslenkung.
    Ein Bericht von Detlev Prutz

  3. Patches: Anti-Ruckel-Updates für Pokémon und Callisto zeigen Wirkung
    Patches
    Anti-Ruckel-Updates für Pokémon und Callisto zeigen Wirkung

    Warum nicht gleich so? Für die von Bugs geplagten Computerspiele Pokémon Karmesin/Purpur und The Callisto Protocol gibt es Updates.

Du willst dich mit Golem.de beruflich verändern oder weiterbilden?
Zum Stellenmarkt
Zur Akademie
Zum Coaching
  • Schnäppchen, Rabatte und Top-Angebote
    Die besten Deals des Tages
    Daily Deals • PS5-Bundle vorbestellbar • SanDisk Extreme PRO 1TB 141,86€ • Amazon-Geräte bis -53% • Mindstar: Alphacool Eiswolf 2 AiO 360 199€, AMD-Ryzen-CPUs zu Bestpreisen • Alternate: WD_BLACK P10 2TB 76,89€ • Advent-Tagesdeals bei MediaMarkt/Saturn • Thrustmaster Ferrari GTE Wheel 87,60€ [Werbung]
    •  /