Schnelle Webseiten: Google startet AMP für E-Mails

Nach etwa einem Jahr Arbeit unterstützt Google in seinem Webmail-Client Gmail nun AMP für E-Mails. Erklärtes Ziel ist ein interaktives E-Mail-Erlebnis, schließlich lassen sich mit der Technik ganze Webseiten in E-Mails einbetten. Andere Webmail-Provider sind an der Initiative beteiligt.

Artikel veröffentlicht am ,
Googles Gmail soll dank AMP interaktive E-Mails bieten.
Googles Gmail soll dank AMP interaktive E-Mails bieten. (Bild: Google)

Ab sofort könnten E-Mails, die mit Googles Webmail-Client Gmail gelesen werden, "nützlicher und interaktiver" sein als bisher, denn das Unternehmen startet die Unterstützung für Accelerated Mobile Pages (AMP) in E-Mails. Die Pläne dazu hat das Unternehmen bereits vor mehr als einem Jahr angekündigt und wollte die Funktion eigentlich auch schon im Jahr 2018 verteilen. Nun steht die Funktion also allen Gmail-Nutzern mit vielen Startpartnern für diese spezielle Art von HTML-E-Mails zur Verfügung.

Stellenmarkt
  1. Azure Engineer (w/m/d)
    Stromnetz Hamburg GmbH, Hamburg
  2. Administrator (m/w/d) für ITSM/BMC Remedy
    Versicherungskammer Bayern, München
Detailsuche

Die AMP-Initiative hat Google ursprünglich gestartet, um mobile Webseiten im Vergleich zu sonst genutzten Techniken zu beschleunigen. Dazu kommen für AMP eigene erstellte HTML-Elemente, Javascript-Funktionen und verschiedene Beschränkungen der Programmierung zum Einsatz. Darüber hinaus werden AMP-Seiten auf den Servern von Google gecached und auch teilweise über diese ausgeliefert.

Die Idee von AMP für E-Mail ist es, eben diese kleinen und schnellen Webseiten direkt in die E-Mails einzubinden, um diese interaktiv oder dynamisch gestalten zu können. So sollen Nutzer bestimmte Aktionen direkt in der E-Mail-Ansicht durchführen können, etwa Einladungen bestätigen, statt dies wie bisher über externe Links lösen zu müssen. Google selbst nutzt dies etwa für seine Google Docs, um die Kommentare zu einem Dokument nicht immer neu als weitere E-Mail-Benachrichtigung zu verschicken. Stattdessen wird einfach die Ansicht in der E-Mail dynamisch aktualisiert.

Zu den Startpartnern der Technik gehören laut Google unter anderem "Booking.com, Despegar, Doodle, Ecwid, Freshworks, Nexxt, OYO Rooms, Pinterest und redBus". Entwickler, die AMP für E-Mail in Gmail benutzen wollen, müssen sich dafür registrieren und Google muss die Verwendung genehmigen. Die Mobil-Unterstützung für die Technik soll folgen, Kunden der G-Suite können die Nutzung der Technik über die Admin-Konsole steuern. Unterstützt wird die Initiative von AMP für E-Mails außerdem von Outlook.com, Yahoo Mail und auch Mail.ru, die alle den Dienst demnächst ebenfalls anbieten wollen.

Bitte aktivieren Sie Javascript.
Oder nutzen Sie das Golem-pur-Angebot
und lesen Golem.de
  • ohne Werbung
  • mit ausgeschaltetem Javascript
  • mit RSS-Volltext-Feed


FreiGeistler 28. Mär 2019

Oder IMAP, am besten mit deaktiviertem HTML Müsstest du diesen Post nicht als "Werbung...

Vogel22 27. Mär 2019

Beweiskraft? In Thunderbird verschiebe ich eine empfangene Mail in den Entwurfsordner...

Xiut 27. Mär 2019

Nein, Verschlüsselung ist ja bei weitem nicht alles.

IchBIN 27. Mär 2019

Und kein Webmail. Und zwar aus genau dem Grund: In meinem Mailclient kann ich unter...



Aktuell auf der Startseite von Golem.de
Kickstarter
Die Pibox ist ein Mini-NAS mit Raspberry Pi

Auf Basis des Raspberry Pi CM 4 entsteht die Pibox. Mittels Carrier-Platinen können daran zwei 2,5-Zoll-Laufwerke angeschlossen werden.

Kickstarter: Die Pibox ist ein Mini-NAS mit Raspberry Pi
Artikel
  1. Exascale: Europa-Supercomputer nutzt ARM mit Intel-Beschleunigern
    Exascale
    Europa-Supercomputer nutzt ARM mit Intel-Beschleunigern

    Der erste europäische Supercomputer der Exascale-Klasse kombiniert eigene ARM-Prozessoren, die Sipearl Rhea, mit Intels Ponte Vecchio.

  2. S9U fürs Homeoffice: Samsung stellt 49-Zoll-Ultrawide-Monitor mit KVM-Switch vor
    S9U fürs Homeoffice
    Samsung stellt 49-Zoll-Ultrawide-Monitor mit KVM-Switch vor

    Der S9U ist Samsungs neuer 32:9-Bildschirm. Er integriert USB-C mit 90 Watt Power Delivery und einen KVM-Switch. Das Panel schafft 120 Hz.

  3. XTurismo: Fliegendes Jetski aus Japan für knapp 600.000 Euro
    XTurismo
    Fliegendes Jetski aus Japan für knapp 600.000 Euro

    Wo auch immer man sie fliegen dürfen wird, Multikopter für den Personentransport sind im Kommen. Dieses Flugobjekt stammt aus Japan.

Du willst dich mit Golem.de beruflich verändern oder weiterbilden?
Zum Stellenmarkt
Zur Akademie
Zum Coaching
  • Schnäppchen, Rabatte und Top-Angebote
    Die besten Deals des Tages
    Daily Deals • WD Black SN750 1TB 89,90€ • Acer 27" FHD 165Hz 191,59€ • PS5 Digital + 2. Dualsense + 100€-Amazon-Gutschein mit o2-Vertrag sofort lieferbar • Kingston 1TB PCIe 69,90€ • GTA Trilogy Definitive 59,99€ • Alternate-Deals (u. a. Apacer 960GB SATA 82,90€) [Werbung]
    •  /