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Schnelle Webseiten: Google startet AMP für E-Mails

Nach etwa einem Jahr Arbeit unterstützt Google in seinem Webmail-Client Gmail nun AMP für E-Mails. Erklärtes Ziel ist ein interaktives E-Mail-Erlebnis, schließlich lassen sich mit der Technik ganze Webseiten in E-Mails einbetten. Andere Webmail-Provider sind an der Initiative beteiligt.
/ Sebastian Grüner
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Googles Gmail soll dank AMP interaktive E-Mails bieten. (Bild: Google)
Googles Gmail soll dank AMP interaktive E-Mails bieten. Bild: Google

Ab sofort könnten E-Mails, die mit Googles Webmail-Client Gmail gelesen werden, "nützlicher und interaktiver" sein als bisher, denn das Unternehmen startet die Unterstützung für Accelerated Mobile Pages (AMP) in E-Mails. Die Pläne dazu hat das Unternehmen bereits vor mehr als einem Jahr angekündigt und wollte die Funktion eigentlich auch schon im Jahr 2018 verteilen. Nun steht die Funktion also allen Gmail-Nutzern(öffnet im neuen Fenster) mit vielen Startpartnern für diese spezielle Art von HTML-E-Mails zur Verfügung.

Die AMP-Initiative hat Google ursprünglich gestartet, um mobile Webseiten im Vergleich zu sonst genutzten Techniken zu beschleunigen. Dazu kommen für AMP eigene erstellte HTML-Elemente, Javascript-Funktionen und verschiedene Beschränkungen der Programmierung zum Einsatz. Darüber hinaus werden AMP-Seiten auf den Servern von Google gecached und auch teilweise über diese ausgeliefert.

Die Idee von AMP für E-Mail ist es, eben diese kleinen und schnellen Webseiten direkt in die E-Mails einzubinden, um diese interaktiv oder dynamisch gestalten zu können. So sollen Nutzer bestimmte Aktionen direkt in der E-Mail-Ansicht durchführen können, etwa Einladungen bestätigen, statt dies wie bisher über externe Links lösen zu müssen. Google selbst nutzt dies etwa für seine Google Docs, um die Kommentare zu einem Dokument nicht immer neu als weitere E-Mail-Benachrichtigung zu verschicken. Stattdessen wird einfach die Ansicht in der E-Mail dynamisch aktualisiert.

Zu den Startpartnern der Technik gehören laut Google unter anderem "Booking.com, Despegar, Doodle, Ecwid, Freshworks, Nexxt, OYO Rooms, Pinterest und redBus". Entwickler, die AMP für E-Mail in Gmail benutzen wollen, müssen sich dafür registrieren und Google muss die Verwendung genehmigen. Die Mobil-Unterstützung für die Technik soll folgen, Kunden der G-Suite können die Nutzung der Technik über die Admin-Konsole steuern. Unterstützt wird die Initiative von AMP für E-Mails außerdem von Outlook.com(öffnet im neuen Fenster), Yahoo Mail(öffnet im neuen Fenster) und auch Mail.ru(öffnet im neuen Fenster), die alle den Dienst demnächst ebenfalls anbieten wollen.


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