Abo
  • IT-Karriere:

Retter in der Not: Internet Archive lädt Teile verlorener Myspace-Musik hoch

Ein Teil der verlorenen Myspace-Daten ist wiederaufgetaucht: fast eine halbe Million Songs aus zwei Jahren. Erst kürzlich musste das Unternehmen zugeben, während eines Serverumzugs aufgrund eines fehlenden Backups Musik, Fotos und Videos aus den ersten 13 Jahren seiner Existenz verloren zu haben.

Artikel veröffentlicht am ,
Teile der verschwundenen Myspace-Daten Daten sind wieder da.
Teile der verschwundenen Myspace-Daten Daten sind wieder da. (Bild: Charley Gallay/Getty Images for Myspace)

Das Internet Archive hat Zugriff auf einen Teil der von Myspace verlorenen Musikdateien und stellt sie der Öffentlichkeit zur Verfügung. Konkret handelt es sich um fast eine halbe Million Lieder, die zwischen 2008 und 2010 auf das soziale Netzwerk geladen wurden.

Stellenmarkt
  1. Technische Universität München, München
  2. Systemhaus Scheuschner GmbH, Hannover

Myspace hatte Mitte März 2019 zugeben müssen, Musikdateien, Fotos und Videos seiner Nutzer verloren zu haben. Vor einem Serverumzug wurde offenbar kein Backup angelegt, weshalb zahlreiche Daten, die vor 2016 hochgeladen wurden, verloren gegangen seien. Betroffen ist die Zeit ab der Gründung von Myspace im Jahr 2003 - also 13 Jahre.

Das Internet Archive hat nach Angaben der Webseite Ghacks.net ungefähr 1,3 Terabyte an Daten hochgeladen, das Archiv kann auf Archive.org durchsucht werden. Die Daten der insgesamt 144 Zip-Dateien selbst geben aber keinen Hinweis auf die Urheber oder den Liednamen.

Webtool hilft bei der Suche

Daher hat das Internet Archive ein Online-Werkzeug namens Hobbit erstellt, das den gewaltigen Datensatz nach Schlagwörtern durchsucht, um bestimmte Stücke oder Interpreten leichter zu finden. Die Lieder lassen sich auch direkt abspielen, bei geschütztem Material handelt es sich aber häufig nur um Clips und nicht um komplette Lieder.

Nach der Verlustmeldung durch Myspace vermutete Andy Baio, ehemaliger Technikchef von Kickstarter und Mitbegründer des Crowdfunding-Dienstes, dass der Verlust nicht unabsichtlich geschehen sei. Stattdessen soll er wegen der Unterhaltskosten für die Server absichtlich herbeigeführt worden sein - beweisen lässt sich diese These allerdings nicht.



Anzeige
Spiele-Angebote
  1. 29,99€
  2. 3,99€
  3. 54,49€
  4. 149,99€ (Release noch nicht bekannt)

Hotohori 05. Apr 2019

Ist halt aber schon schwer verständlich wie man so leichtsinnig sein kann einen Server...


Folgen Sie uns
       


Fernsteuerung für autonome Autos angesehen

Das Fraunhofer-Institut für Offene Kommunikationssysteme zeigt die Fernsteuerung von Autos über Mobilfunk.

Fernsteuerung für autonome Autos angesehen Video aufrufen
Disintegration angespielt: Fast wie ein Master Chief mit Privatarmee
Disintegration angespielt
Fast wie ein Master Chief mit Privatarmee

Gamescom 2019 Ein dick gepanzerter Held auf dem Schwebegleiter plus bis zu vier Fußsoldaten, denen man Befehle erteilen kann: Das ist die Idee hinter Disintegration. Golem.de hat das Actionspiel ausprobiert.
Von Peter Steinlechner

  1. Omen HP erweitert das Command Center um Spiele-Coaching
  2. Games Spielentwickler bangen weiter um Millionenförderung
  3. Gamescom Opening Night Hubschrauber, Historie plus Tag und Nacht für Anno 1800

Schienenverkehr: Die Bahn hat wieder eine Vision
Schienenverkehr
Die Bahn hat wieder eine Vision

Alle halbe Stunde von einer Stadt in die andere, keine langen Umsteigezeiten zur Regionalbahn mehr: Das verspricht der Deutschlandtakt der Deutschen Bahn. Zu schön, um wahr zu werden?
Eine Analyse von Caspar Schwietering

  1. DB Navigator Deutsche Bahn lädt iOS-Nutzer in Betaphase ein
  2. One Fiber EWE will Bahn mit bundesweitem Glasfasernetz ausstatten
  3. VVS S-Bahn-Netz der Region Stuttgart bietet vollständig WLAN

Zephyrus G GA502 im Test: Das Gaming-Notebook, das auch zum Arbeiten taugt
Zephyrus G GA502 im Test
Das Gaming-Notebook, das auch zum Arbeiten taugt

Mit AMDs Ryzen 7 und Nvidia-GPU ist das Zephyrus G GA502 ein klares Gaming-Gerät. Überraschenderweise eignet es sich aber auch als mobiles Office-Notebook. Das liegt an der beeindruckenden Akkulaufzeit.
Ein Test von Oliver Nickel

  1. Vivobook (X403) Asus packt 72-Wh-Akku in günstigen 14-Zöller
  2. ROG Swift PG35VQ Asus' 35-Zoll-Display nutzt 200 Hz, HDR und G-Sync
  3. ROG Gaming Phone II Asus plant neue Version seines Gaming-Smartphones

    •  /