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Jahresbericht: Huawei steigert Gewinn und Umsatz trotz US-Kampagne

Huaweis Umsatz stagniert in seiner bisher wichtigsten Sparte, dem Bereich Telekommunikationsausrüstung. Doch das Geschäft mit Smartphones rettet die Jahresbilanz.

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Der Huawei-Chef legt den Jahresbericht 2018 vor.
Der Huawei-Chef legt den Jahresbericht 2018 vor. (Bild: Huawei)

Huaweis Smartphone-Sparte Consumer Business Group hat zum ersten Mal den größten Teil zum Umsatz beigetragen. Das gab der chinesische Konzern am 29. März 2019 bekannt. Im Jahr 2018 erreichte Huawei im Endkundengeschäft einen Umsatz von 50,9 Milliarden US-Dollar, ein Plus von 45,1 Prozent im Vergleich zum Vorjahr. Die Verkaufserlöse lagen mit 105,2 Milliarden US-Dollar um 19,5 Prozent über dem Vorjahr. Der Gewinn erreichte 8,6 Milliarden US-Dollar, ein Plus von 25,1 Prozent gegenüber dem Vorjahr.

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Im Jahr 2018 erreichte der Umsatz des Huawei-Carrier-Geschäfts einen Wert von 42,9 Milliarden US-Dollar, ähnlich wie im Vorjahr. "Die stagnierende Umsatzentwicklung im Carrier-Geschäft war darauf zurückzuführen, dass 4G ausgebaut wurde, während 5G gerade erst an den Start ging", sagte Guo Ping, der rotierende Vorsitzende von Huawei. "Wir erwarten im Jahr 2019 einen Einsatz von 5G in großem Umfang."

Im Enterprise-Geschäft bot Huawei weiterhin Produkte in den Bereichen Cloud, Big Data, Künstliche Intelligenz (KI) und IoT sowie eine Reihe von Produkten für Rechenzentren, All-Flash-Speicher und WiFi an. Im Jahr 2018 erreichte das Geschäft mit Enterprise IT einen Umsatz von 10,9 Milliarden US-Dollar, was einem Anstieg von 23,8 Prozent zum Vorjahr entspricht.

Die USA versuchen, in einer politischen Kampagne besonders ihre europäischen Partner davon zu überzeugen, dass Huawei-Produkte in Telekommunikationsnetzwerken ein Sicherheitsrisiko seien, können dafür aber keine Beweise vorlegen. Huawei wehrt sich zunehmend gegen den Druck aus den USA und führt dort eine Klage.

Die Five-Eyes-Mitglieder Australien und Neuseeland haben im vergangenen Jahr Telekommunikationsanbietern die Verwendung von Huawei-Ausrüstung in 5G-Netzen untersagt. The Five Eyes ist eine Geheimdienstallianz, bestehend aus Australien, Kanada, Neuseeland, Großbritannien und den Vereinigten Staaten. Neuseeland werde die Verwendung von Huawei-Technologien in 5G-Netzen unabhängig bewerten, sagte Premierministerin Jacinda Ardern am 18. Februar 20189 laut einem Bericht der Nachrichtenagentur Reuters. Auch Großbritannien geht hier seinen eigenen Weg.

Die britische Regierung hat Huawei Technologies anhaltende Probleme mit der Software vorgeworfen, was zu erhöhten Risiken für britische Netzbetreiber führe. Das Aufsichtsgremium des Huawei Cybersecurity Evaluation Centre (HCSEC) wirft Huawei in seinem Jahresbericht (PDF) vor, keinen nennenswerten Fortschritt bei der Schließung von Sicherheitslücken zu machen. Unter anderem wurden veraltete, nicht mehr gepflegte Versionen der Verschlüsselungs-Bibliothek OpenSSL gefunden.

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EndzeitUwe 30. Mär 2019

Sollen sich die Europäischen IT Konzerne zu einem Joint Venture zusammenschließen oder...

Kommentator2019 29. Mär 2019

wäre da auch noch zu nennen: https://www.zdf.de/nachrichten/heute-journal/huawei-und-die...


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