Auktion: United Internet nimmt einige 5G-Gebote zurück

Bei der 5G-Frequenzauktion wird es turbulent, Gebote wurden von Drillisch und Telefónica zurückgenommen. Erstmals ist nun die Grenze von 1 Milliarde Euro überschritten.

Artikel veröffentlicht am ,
Hier findet die 5G-Frequenzauktion statt.
Hier findet die 5G-Frequenzauktion statt. (Bild: Bundesnetzagentur)

Drillisch hat Gebote im 3,6-GHz-Bereich zurückgezogen und begonnen, konventionell auf die günstigen Blöcke zu bieten. Zudem hat das Unternehmen am Morgen des 28. März 2019 sein Gebot auf den 20-MHz-Block zurückgezogen und seine Nachfrage im 2-GHz-Band wieder auf vier erhöht.

Stellenmarkt
  1. Webdesigner (m/w/d)
    CSL-Computer GmbH & Co KG, Hannover
  2. Senior Software-Entwickler:in Java / JavaScript lexoffice (m/w/d)
    Haufe Group, Freiburg im Breisgau
Detailsuche

"Ich deute das so, dass die Gebote von Drillisch in den letzten Tagen als 'Friedensangebot' gemeint waren für eine schnelle Einigung. Da diese nicht erfolgt ist, signalisieren sie, dass sie jetzt wieder ernsthaft weiterbieten", sagte Professor Vitali Gretschko vom Leibniz-Zentrum für Europäische Wirtschaftsforschung (ZEW) am 28. März 2019 im Gespräch mit Golem.de. Gestern sei ein turbulenter Tag in der Auktion mit vielen zurückgenommenen Geboten und Signalen gewesen.

Telefónica hat im 3,6-GHz-Band mehrfach Gebote zurückgenommen. "Meine Vermutung ist, sie signalisieren weiterhin, dass die etablierten jeweils acht Blöcke haben wollen. Dass sie selbst acht Blöcke haben wollen, haben sie durch Sprunggebote in der letzten gestrigen Runde im 3,6-GHz-Bereich bekräftigt", erklärte Gretschko.

Vodafone und Telekom bestehen auf ihren Geboten

Vodafone und Telekom hätten nicht viel signalisiert, außer dass die Telekom auf teurere Blöcke im 3,6-GHz-Bereich geboten habe. Beide bestehen auf ihren Geboten, die Telekom auf zehn Blöcke, Vodafone auf acht.

Golem Akademie
  1. Jira für Systemadministratoren: virtueller Zwei-Tage-Workshop
    9.–10. Dezember 2021, virtuell
  2. Linux-Shellprogrammierung: virtueller Vier-Tage-Workshop
    8.–11. März 2021, Virtuell
Weitere IT-Trainings

Gegenwärtig liegen in der Frequenzauktion 2019 die Ergebnisse der Runde 77 vor. Die Summe aller gehaltenen Höchstgebote liegt bei 984,5 Millionen Euro, die Zahlungsverpflichtung aufgrund zurückgenommener Höchstgebote beträgt 77,9 Millionen Euro. Das ergibt eine Summe von über 1 Milliarde Euro.

Bitte aktivieren Sie Javascript.
Oder nutzen Sie das Golem-pur-Angebot
und lesen Golem.de
  • ohne Werbung
  • mit ausgeschaltetem Javascript
  • mit RSS-Volltext-Feed


berritorre 01. Apr 2019

Naja, nach 4k kommt halt 8k und dann 16k und, und, und... Du kannst dir sicher sein, dass...

QuisCustodietIp... 29. Mär 2019

Statt dessen das Geld in den flächendeckenden Ausbau von 4G bzw. 4G+ stecken. Ist auch...

Paule 29. Mär 2019

Doch die Jugendlichen. Demnächst "muss" jedes im Social Media geteilte Video in 8k...

PiranhA 29. Mär 2019

Naja, bisher hält sich das ja noch in Grenzen. Bei der UMTS-Versteigerung hat jeder...

Lixht 28. Mär 2019

bzw. die Differenz.



Aktuell auf der Startseite von Golem.de
Pornhub, Youporn, Mydirtyhobby
Gericht bestätigt Zugangsverbot für Pornoportale

Die Landesmedienanstalt NRW hat zu Recht gegen drei Pornoportale mit Sitz in Zypern ein Zugangsverbot verhängt.

Pornhub, Youporn, Mydirtyhobby: Gericht bestätigt Zugangsverbot für Pornoportale
Artikel
  1. Snapdragon 8cx Gen3: Qualcomms Laptop-SoC wird fast doppelt so schnell
    Snapdragon 8cx Gen3
    Qualcomms Laptop-SoC wird fast doppelt so schnell

    Bis zu 85 Prozent schneller: Qualcomms Snapdragon 8cx Gen3 soll besonders flott sein und künftige Windows-11-on-ARM-Laptops antreiben.

  2. Zip: Ratenzahlung in Microsoft Edge empört die Community
    Zip
    Ratenzahlung in Microsoft Edge empört die Community

    Die App Zip wird seit Microsoft Edge 96 standardmäßig aktiviert. Diese bietet Ratenzahlung an, schürt aber nur Hass in der Community.

  3. Razer Zephyr im Test: Gesichtsmaske mit Stil bringt nicht viel
    Razer Zephyr im Test
    Gesichtsmaske mit Stil bringt nicht viel

    Einmal Cyberpunk mit Beleuchtung bitte: Tragen wir Razers Zephyr in der U-Bahn, fallen wir auf. Allerdings ist das Produkt nicht ausgereift.
    Ein Test von Oliver Nickel

Du willst dich mit Golem.de beruflich verändern oder weiterbilden?
Zum Stellenmarkt
Zur Akademie
Zum Coaching
  • Schnäppchen, Rabatte und Top-Angebote
    Die besten Deals des Tages
    Daily Deals • Last Minute Angebote bei Amazon • Crucial-RAM zu Bestpreisen (u. a. 16GB Kit DDR4-3600 73,99€) • HP 27" FHD 165Hz 199,90€ • Razer Iskur X Gaming-Stuhl 239,99€ • Adventskalender bei MM/Saturn (u. a. Surface Pro 7+ 849€) • Alternate (u. a. Adata 1TB PCIe-4.0-SSD für 129,90€) [Werbung]
    •  /