Samsung hat mit Looppay ein mobiles Zahlungssystem übernommen, das ohne Umrüstung von Kreditkartenterminals drahtlos funktioniert und eine Alternative zu Apple Pay oder anderen NFC-basierten Zahlungssystemen ist. Doch das Verfahren könnte Kassierer irritieren.
Google und Samsung haben schon welche gebaut - und nun hat Apple eine iPhone-Halterung patentiert, mit der das Smartphone zur ausgefeilten VR-Brille wird. Das ist gefährlich für die Konkurrenz.
Der Fingerabdruckscanner des iPhones und iPads soll auch in künftige Generationen von Apples Macbooks eingebaut werden. So könnten diese Geräte auch entsperrt werden, ohne ein Kennwort einzugeben.
Ein deutscher Provider will einen Profi-Router von Viprinet für Endkunden zur Miete zugänglich machen. Damit gibt es erstmals Konkurrenz zum Hybridrouter der Telekom von Huawei.
Sonys Stärke liegt nicht nur bei Spielekonsolen, sondern vor allem bei selbst entwickelten Bildsensoren, die die letzte Bilanz retteten. Darauf aufbauend investiert Sony nun in den Markt für autonome Fahrzeuge, die ohne Orientierungssensoren kaum auskommen werden.
Apple hat sich das Patent für einen Fingerabdrucksensor gesichert, der direkt in das Display eingebaut ist. Damit müssten Nutzer zum Entsperren nicht mehr ihren Finger auf den Homebutton legen, sondern einfach auf den Bildschirm.
In China hat die Wettbewerbsbehörde Qualcomm bestraft. Auch in der EU und den USA beobachten die Behörden den Konzern, der den Großteil seines Gewinnes mit Patentgebühren macht.
Mit Odysee übernimmt Google ein weiteres Startup und schließt dessen Angebot abrupt. Odysee bot eine App für iOS und Android an, mit der Bilder und Videos von Smartphones auf dem PC gespeichert und von dort aus geteilt werden konnten.
Vermieter sucht Mieter: Die Samwer-Brüder starten ihre Wohnungsvermittlungsbörse Nestpick in Deutschland. Zielgruppe seien laut Rocket Internet vor allem Studenten. Die sollten aber wohlhabend sein.
Rocket Internet kauft einen großen Anteil an Delivery Hero und verbindet seine Firmen im Bereich Essenslieferungen unter dem Dach der Global Online Takeaway Group. Diese konkurrieren jedoch miteinander.
Wenn Apple ein neues Patent umsetzt, könnten iPhone-Besitzer ihre Autos bald per Smartphone öffnen, starten und sogar die Sitzposition einstellen. Die gegenwärtige Praxis zeigt, dass dies auch Gefahren mit sich bringt.
In einem See mit recht ungemütlichen Bedingungen haben US-Forscher ein Bakterium gefunden, das einen überraschenden Stoffwechsel hat: Es produziert Wasserstoff.
Fosdem15 Der freie Videocodec Daala soll den Erfolg von Opus wiederholen. Dazu müsse Technik patentiert werden und offensiv mit anderen Patenten gearbeitet werden, sagt einer der Mozilla-Entwickler. Das helfe letztlich der Freiheit des Codecs.
Das Internet ist eine zentral gesteuerte Scheindemokratie: Bissig und desillusioniert hat sich der Pirate-Bay-Gründer Peter Sunde bei einem seiner ersten öffentlichen Auftritte nach seiner Entlassung aus dem Gefängnis geäußert.
Apple hat in den USA ein Patent für ein Gamepad erhalten, das an ein iPhone angesteckt wird. Dadurch wird der Touchscreen zum Steuern nicht mehr benötigt, was Spielentwicklern mehr Freiräume und Gamern eine bessere Kontrolle bescheren könnte. Und auch anderes modulares Zubehör schwebt Apple vor.
Oculus Rift und Google Glass sind erst der Anfang, Eye Tracking zur Erfassung der Sehgrube, 3D-Sound und Gestenerkennung die nächsten Schritte. Head-mounted Displays nähern sich so den Augmented-Reality-Brillen wie Microsofts Hololens oder der von Magic Leap an.
Modulare Smartphones machen es möglich: Ausgemusterte Smartphone-Prozessoren können in einem Computer weiterverwendet werden. Die Prozessoren werden zu Clustern zusammengefügt - das Konzept nennt sich Puzzle Cluster.
Apple hat in den USA einen Patentantrag für sein Smart Cover eingereicht, bei dem die mehrteilige Bildschirmabdeckung für das iPad mehr als nur ein Displayschutz ist. Je nachdem, welche Lamelle aufgedeckt ist, soll das Tablet darunter andere Bedienelemente anzeigen.
Amazon hat in aller Stille Annapurna Labs übernommen. Das unter Geheimhaltung operierende Startup entwickelt ARM-basierte Prozessoren, die in NAS-Systemen und Storage-Servern laufen.
Microsoft arbeitet an einer Datenbrille, die auf Windows 10 basiert. Anwender können um ihre vergleichsweise aufwendig gerenderten Objekte herumgehen, sie anfassen, manipulieren und anschließend an einen 3D-Drucker senden. Außerdem soll die Brille bei der Nasa zum Einsatz kommen.
Man nehme Smartphone-Technik und packe sie in eine Maus, fertig ist die Mouse Box: Der Mini-PC wird mittels Micro-HDMI an einen Bildschirm angeschlossen und per Pad drahtlos aufgeladen.
Google investiert massiv in Elon Musks SpaceX, um an dessen Satelliten-Internet teilzuhaben. Zusammen mit Partnern wird eine Milliarde US-Dollar ausgegeben. Dafür gibt es nur knapp zehn Prozent des Unternehmens, das Hunderte von Satelliten in die Erdumlaufbahn befördern will.
Google ist angeblich kurz davor, massiv in den Raketenhersteller SpaceX zu investieren, um beim geplanten Satelliten-Internet von Elon Musk dabei zu sein. Auch die Konkurrenz schläft nicht. Schweben bald Hunderte neue Satelliten im Orbit?
Neue Patente bestätigen frühere Einschätzungen und zeigen Augmented-Reality-Anwendungen: Magic Leap könnte als AR-Brille in Krankenhäusern und im Wohnzimmer verwendet werden.
Lebensmittel direkt vom Bauern und günstiger als im Supermarkt will Bonativo direkt nach Hause liefern. Morgen soll es mit dem neuesten Klon der Samwer-Brüder (Rocket Internet) in Berlin losgehen.
Diesen nervigen Moment soll es im Kino bald nicht mehr geben: Der Sitznachbar zückt sein gleißend helles Smartphone, um noch einmal schnell nach der Uhrzeit zu schauen. Microsoft will laut einem Patent seine Geräte mit einer Benimmfunktion ausstatten, die im Kino aktiv wird.
Elon Musk hat große Pläne für den Weltraum - und das in zweierlei Hinsicht. Ein weltumspannendes Internet-Satellitennetzwerk soll das Geld einspielen, das für eine Marskolonie erforderlich ist. Doch es gibt einen Konkurrenten.
Bald könnte es überflüssig werden, sich bei mehreren Apple-Geräten mit Fingerabdrucksensor einzeln per Touch ID registrieren zu müssen, um sie bequem entsperren zu können. Das entfällt, sollte Apple die Fingerabdrücke über die iCloud synchronisieren - was ein Patentantrag beschreibt.
Update Laut Medienberichten plant Samsung eine Übernahme von Blackberry. Beide Hersteller haben bereits dementiert. Der Kaufpreis soll sich auf 7,5 Milliarden US-Dollar belaufen.
Als Nachfolger der Serie zEnterprise hat IBM seinen Großserver z13 angekündigt. Eine neue Architektur von der CPU bis zu Zusatzchips für I/O und Verschlüsselung soll Onlinehandel beschleunigen: bis zu 2,5 Milliarden voll nachvollziehbare Transaktionen pro Tag.
Apple hat ein Patent für Actionkameras mit Handgelenksfernbedienung erhalten, das von Kodak stammt. Kurz nach Bekanntwerden stürzte die Aktie des Actionkameraherstellers Gopro ab - obwohl Apple kein einziges Produkt in diesem Bereich anbietet.
Eine Handbewegung und der Mac spielt Musik ab, blättert in der Fotosammlung oder stoppt ein Video - mit einer Gestenerkennung wäre das kein Problem. Dieses Patent hat Apple nun erhalten. Das Know-how wurde schon längst gekauft.
Facebook wird in China blockiert. Über eine Beteiligung an dem schnell aufsteigenden Smartphone-Hersteller Xiaomi erhofft sich Zuckerberg offenbar ein besseres Verhältnis zur chinesischen Führung.
IBM und nicht etwa Apple ist Patentweltmeister in den USA. An zweiter Stelle steht Samsung, während Apple erst Platz 11 einnimmt. Apple konnte dennoch die Zahl der Patente um 13 Prozent gegenüber dem Vorjahr steigern.
Offenbar hat Blizzard mal wieder Probleme mit einem Markennamen: Der Begriff "Overwatch" ist bereits für eine App vergeben. Erst jüngst musste das Entwicklerstudio eines seiner kommenden Spiele sogar gleich mehrfach umbenennen.
Apple hat in den USA ein Patent zugesprochen bekommen, das falt- und biegsame Mobilgeräte wie Tablets und Smartphones beschreibt. Das soll nicht nur vor Schäden bei Stürzen schützen, sondern auch neue Eingabemöglichkeiten bieten.
Facebook erwirbt ein Startup, das Hardware und Software für Videostreaming entwickelt. Dem sozialen Netzwerk geht es dabei aber nur um Experten und Technologie, denn die Firma wird geschlossen.
Der FFmpeg-Fork Libav unterstützt OpenH264. Dessen Code wird durch Cisco bereitgestellt, das mit Binärmodulen geholfen hat, die Patentprobleme zu umgehen.
CES 2015 Toyota will die Einführung von Brennstoffzellenautos vorantreiben. Der japanische Hersteller gibt deshalb eigene Patente aus diesem Bereich frei - für eine bestimmte Zeit.
Facebook erwirbt Wit.ai, einen Hersteller von Spracherkennung für Wearables und das Web. Damit wären etwa Spracheingaben im Facebook Messenger möglich.
CES 2015 Neue CES, und wieder ein neues Mini-Netzteil. Anders als das 2014 vorgestellte Finsix Dart soll das Zolt drei Geräte mit bis zu 70 Watt gleichzeitig laden und schneller auf den Markt kommen. Daran ist unter anderem Intel schuld.
Abfotografieren und ausdrucken lassen: Dienste wie KeyMe und KeyDuplicated haben sich darauf spezialisiert, Schlüssel nachzumachen. Das spart zwar den teuren Schlüsseldienst, könnte aber Dieben zugutekommen.
UpdateCES 2015 Ein französisches Startup zeigt in Las Vegas erstmals sein Smart-Pedal für Fahrräder. Es ist nicht per Bluetooth mit einem Smartphone vernetzt, sondern hat eigene Mobilfunktechnik und GPS. Geladen wird der Akku beim Fahren, ein Diebstahlsversuch kann beim Eigentümer Alarm auslösen.
Apple ist in den USA ein Patent für einen Stylus mit Funkanbindung zugeteilt worden, der nicht an eine spezielle Unterlage oder ein besonderes Papier gebunden ist. Mit diversen Sensoren bestückt kann er die Schreibbewegungen des Nutzers dennoch feststellen.
31C3 Nichts ist so perfekt, als dass es sich nicht noch verbessern ließe. Das gilt auch für das stille Örtchen, dachten sich wohl einige und hackten Toiletten, Urinale und Spülkästen.
Die Aufregung um den Ausstieg von Simon "Ungespielt" Unge bei Mediakraft ist berechtigt. Solche Unternehmen, die sich Netzwerke nennen, handeln wie früher die Musiklabels: Junge Talente werden langfristig gebunden - das kann nur schiefgehen.
Ab dem Jahr 2020 will die Verwertungsgesellschaft Gema zehn Prozent der Einnahmen mit Konzerttickets beanspruchen. Das soll stufenweise umgesetzt werden, was den Veranstaltern nicht passt: Sie befürchten bei kleinen Konzerten eine Verdoppelung der Abgaben.