Panono Explorer Edition: Kugelförmige Wurfkamera für 1.500 Euro

Panono hat mit der Explorer Edition eine kugelförmige Kamera vorgestellt, die für die Aufnahme in die Luft geworfen wird. Am Scheitelpunkt machen ihre 36 Kameras parallel Aufnahmen, die zu einem einzelnen Panorama verrechnet werden. Die limitierte erste Ausgabe ist allerdings recht teuer.

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Ballkamera von Panono: Panorama aus 36 Einzelbildern
Ballkamera von Panono: Panorama aus 36 Einzelbildern (Bild: Panono)

Die Panono Explorer Edition ist eine ungewöhnliche Kamera, die an das Facettenauge eines Insekts erinnert. Sie ist mit 36 Kameras mit jeweils 3 Megapixeln Auflösung ausgerüstet, die zusammen ein Bild machen, sobald die Kamera hochgeworfen wird und den oberen Scheitelpunkt erreicht hat. Die einzelnen Fotos werden zu einem Panorama mit 108 Megapixeln Auflösung verrechnet. Die Kameras mit ihren Fixfokus-Objektiven sind so angeordnet, dass die Umgebung rund um die Kugel aufgenommen wird. Das bedeutet auch, dass der Fotograf, der die Panono-Kamera hochwirft, auf der Aufnahme zu sehen ist. Wer die Kamera nicht werfen will, befestigt sie auf einem Selfie-Stick oder einem anderen Stativ und löst sie per WLAN von einem Smartphone oder Tablet aus.

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Die Verrechnung der Einzelaufnahmen erfolgt online beim Anbieter, so dass die Fotos erst einmal hochgeladen werden und dann über die Panono-App oder einen Browser angesehen werden können. Ein Beispiel, das während des Besuchs der Queen in Deutschland aufgenommen wurde, hat der Hersteller online gestellt.

Panono ist auf eine Idee von Jonas Pfeil zurückzuführen, der eine schnelle Lösung für das Anfertigen von Panoramaaufnahmen suchte. Während seiner Diplomarbeit entstand die Wurfkamera, 2012 gründete er ein Startup mit zwei Kommilitonen.

  • Die Ballkamera von Panono nimmt sphärische Panoramen auf. (Foto: Panono)
  • Evolution des Designs: der Prototyp (links), das Modell (Mitte) und das Aussehen des Serienmodells (rechts) (Foto: Panono)
  • Es gab kleine Veränderungen gegenüber dem Designmodell: etwa den LED-Ring, der leuchtet, wenn die Kamera ausgelöst hat... (Foto: Panono)
  • ... oder den Deckel, unter dem USB-Anschluss und Stativgewinde sitzen. (Foto: Panono)
  • Die kleinen Ösen sind dazu gedacht, die Kamera aufzuhängen - an einem Haken oder einem Ast. (Foto: Panono)
  • So funktioniert das Konzept. (Bild: Panono)
Die Ballkamera von Panono nimmt sphärische Panoramen auf. (Foto: Panono)

Panono sammelte 2013 auf der Crowdfunding-Plattform Indiegogo über 1,25 Millionen US-Dollar ein. Über die Plattform Companisto wurden im Februar 2015 noch einmal 1,6 Millionen Euro eingenommen.

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Die nun vorgestellte Explorer Edition ist auf 1.000 Stück limitiert und soll 1.500 Euro kosten. Die Auslieferung soll ab September 2015 erfolgen. Später soll es die Panono für die ursprünglich versprochenen 600 Euro geben.

Die erste Ausgabe ist nach Angaben von Panono eher für Unternehmenskunden gedacht. Einige Unternehmen verwendeten bereits im vergangenen Jahr Prototypen. Die Explorer Edition kann im Onlineshop des Herstellers bestellt werden.

Einen ausführlichen Bericht zur Ballkamera veröffentlichte Golem Ende 2014.

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ichbinsmalwieder 27. Jul 2015

Ja, die soll es geben. Aber es ist die Rede von einer Killer-Applikation, und das würde...

Jonas Pfeil 25. Jul 2015

Hier Jonas von Panono :) Offline Stitchen wird gehen, die Rohdaten können per USB...

Haudegen 24. Jul 2015

Sie lassen sich zumindest herunterladen. Zudem soll es offline möglich sein: http://forum...

Haudegen 24. Jul 2015

Sie ist übrigens so teuer weil sie nur in so geringen Stückzahlen hergestellt wird. Das...



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